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24.05.05
Supersachen von und mit Superflex
Von der Insektenmusik führt ein Pfad in die Basler Kunsthalle, die derzeit sich selber zeigt. Dabei geholfen hat ihr die dänische Gruppe Superflex (näheres dazu in einer Review von Simon Baur im Kunst-Bulletin vom Juni, Link zum Artikel folgt). Weshalb Superflex nicht nur vom Radar erfasst wird, sondern auch in den Zettelkasten gehört? Ganz einfach: Superflex macht immer wieder Supersachen. Entweder selber selbst oder mit anderen. Oder hilft anderen beim Selbermachen. Und entwickelt Supertools, die den Gedanken des Werkzeugkastens schon noch mal etwas anders fassen als gewohnt. Mehr dazu auf der umfangreichen Superheimseite von Superflex, wo unter anderem ein Blick in den bzw. die Superchannels lohnt.
Besondere Aufmerksamkeit muss an dieser Stelle, und hier kommen die Insekten ins Spiel, natürlich den musikalischen Aktivitäten der Superflexer gelten, die wenig erstaunlicherweise Supermusik heissen und übrigens auch zu den Supertools zählen.
Ziemlich insektenmusikalisch klingt insbesondere die vor langen Jahren mal bei Gelbe Musik erstandene Produktion "Warum sollten wir Angst vor grossen Tieren haben" – die allein schon wegen der schönen Titel punkten kann: "Two female frogs taped to an office table" beispielsweise oder: "A well functioning hippo state needs no hippos".
Das Musiksystem, bei dem die Scheibe zur Distribution abgelegt ist, führt seinerseits im Sortiment noch andere schöne Dinge, von denen insbesondere einer einen eigenen Eintrag im Zettelkasten verdient...
Von miss.gunst am 24.05.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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