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11.07.05

Art of Noise (Toop)

Heute macht es sich das Medium von HOME MADE mal ganz einfach mit der Bestückung des Zettelkastens.
Weil der aktuelle Strang zu den Sound-Oszillationen zwischen Musik und Lärm natürlich mühelos noch weiter theoretisch unterfüttert werden kann: Warum nicht mit der Lektüre eines kleinen Essays von David Toop zur Art of Noise, der in der Frühjahrsausgabe des TATE.ETC-Magazins erschienen ist?

Sicherlich kein Gedankensteinbruch im engeren Sinne, sondern eher eine kleine Einführung, in der man denn auch wenig wundersamer Weise den üblichen Verdächtigen von Russolo über Cage bis Duchamp* wie auf einer Perlenschnur aufgereiht begegnen kann.
Doch wie im Einzelnen gefädelt wird und welche Verknüpfungen auf diese Weise entstehen, ist durchaus interessant. Und - wie man das von Toop so kennt und schätzt: Mit eleganter Leichthändigkeit auf den Punkt gebracht.
Granitharte Thesen beklopfen wir dann ein andermal...

* Beiseit: Aufmerksame HOME MADE-Weblog-LeserInnen, die auch den jeweils ausgeworfenen Ankern zu folgen pflegen, werden an der entsprechenden Stelle des Toop-Textes zufrieden einen Vermerk in der Rubrik "Geteilte Vorlieben" machen können. Selbstredend schätzt auch er jenes Duchamp-Notat aus der Grünen Schachtel, von dem Bill Fontana in seinem "Resoundings"-Essay schreibt, es habe ihn sozusagen zur Kunst der Sound Sculptures gebracht...
Nun, auf dieses Zitat wird sicher noch zurückzukommen sein.

Von miss.gunst am 11.07.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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