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14.07.05

AudioKult und HyperSound

Aus gegebenem Anlass eine eilige Empfehlung:
Auf nach Lüneburg, wo ab dem heutigen Donnerstag (14.06.05) und noch bis Samstag die 14. HyperKult-Tagung zum Thema "AudioKult und Hypersound? Ästhetik und Kultur digitaler Audiomedien" stattfindet.

Das reich bestückte Programm gibt es hier als pdf zur Überschau - und für alle, die es zwar verlockt, die jedoch nicht in Richtung norddeutscher Heide reisen können, bietet sich ein Live-Stream als Alternative an. (Beiseit: Ein Service, den das HyperKult-Team übrigens auch retrospektiv für mehrere der vergangenen Tagungen bietet, zu denen im HyperKult-Archiv zahlreiche Vorträge als Quicktime-Dokumentationen abrufbar sind).
Auf dem Plan steht in diesem Jahr neben Vorträgen und KünstlerInnen-Präsentationen verschiedener Projekte unter anderem auch eine Visite historischer Synthesizer im European Live Electronic Center (EULEC).

Über zuviel Zeit wird man in den drei Tagen wohl kaum verfügen - sollte jedoch unbedingt der Halle für Kunst einen Besuch abstatten, wo aktuell die Austellung "Celebration" läuft. Mit Beiträgen von Oliver Hangl, candela2, Simone Westerwinter u.a. mehr, die - so das kuratorische Konzept - "mit ihren aus der Umwelt / Populärkultur / Medien angebotenen / adaptierten / verformten Zeichen Erlebnisräume sowohl im Öffentlichen wie auch im Privaten schaffen." Dochdoch: Wer die Beteiligten ein bisschen kennt, wird wissen, dass sich ein solcher Abstecher sicher lohnt.

Der Kunstraum der Uni Lüneburg ... dagegen - nur ein paar Schritte vom Tagungsort am dem Campus gelegen - macht dummerweise gerade Pause. Oder vielleicht auch: glücklicherweise - denn, wie nicht von ungefähr eigens betont, hat die HyperKult-Tagung selbst genug Spannendes zu bieten, um drei Tage sowohl mit (sowieso mitnichten nur 'grauer') Theorie, sondern auch mit angewandter Audio-Praxis zu verbringen.
Aktuelle Korrektur: Na sowas, von wegen. Die Fortsetzung muss lauten:
... darf da selbstredend nicht zurückstehen. Offiziell hat die Ausstellung "Ökonomien des Elends - Pierre Bourdieu in Algerien" zwar seit 08.07. die Pforten geschlossen - aber für die HyperKult-Tagenden werden diese heute abend noch einmal exklusiv geöffnet.

Fürs Gehör lässt sich ansonsten abschliessend noch der Besuch auf den Seiten des Lüneburger Audioservers empfehlen, der wiederum zum Radius von HyperKult (bzw. der HyperKult-Aktiven) gehört.
Und last but not least aus den dort bereit gestellten Musik-Produktionen als kleines Trostpflästerchen für die Daheimgebliebenen und prima HOME MADE-style obendrein:
Nils Schneiders leckerer Küchengroove.

Von miss.gunst am 14.07.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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