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15.07.05

Looping Basics

Nun also, wie im vorgestrigen Eintrag versprochen, noch ein bisschen Futter zum Thema (Live-)Looping für den Zettelkasten...

Wenngleich man den fachkundigen LeserInnen dieses Blogs derlei sicher nicht mehr antragen muss: Im Sinne solider Grundlagenvermittlung wäre vielleicht mit einem Verweis auf das MIDI-Tutorial des FB Medien der FH Düsseldorf zu beginnen, das ein wunderbar kompaktes Kapitel zum Thema "Loops verwenden und bearbeiten" enthält.
Zumal sich aus HOME MADE-Perspektive die Bermerkung, dass es erst dann richtig interessant wird, "wenn man Loops als inspirative Grundlage für neue Arrangements verwendet", natürlich nur unterschreiben lässt.

Dass das dann nicht unbedingt auf Live-Looping im Sinne von a) instrumentell und b) in Realzeit hinauslaufen muss, um auf der Basis minimal modulierter Schleifen zu ziemlich komplexen Kompositionen zu gelangen, dürfte sich schon angesichts eines flüchtigen Blicks auf Michael Essers "Short History of Looping Music" von selbst verstehen. Wer einige der längst legendären Loops auf seinem Plattenteller drehen sehen möchte, kann sich ergänzend dann noch Essers kleine Hitliste zu Gemüte führen - allerdings ist die zwar liebevoll kommentiert, aber ziemlich klein.
Exempel zeitgenössischer Produktionen und Verweise auf ProduzentInnen hält die Heimseite der LoopersDelight-Community ansonsten in grosser Zahl bereit.

Was in beiden (oline-)Basisressourcen zum Thema allerdings nicht wirklich behandelt wird, sind die spezifischen Potentiale, die Live Looping gegenüber allen anderen Loops verspricht. Speziell dazu gibts dann mehr im gleichnamigen Bereich auf den Heimseiten von Rick Walker zu lesen und Audiobeispiele aus seiner LL-CD "Translucent Dayglo Lime Green Plastic" gleich dazu ("The pieces were chosen from 50 live shows, with Rick playing over 45 instruments on 22 tracks". Wow). Allerdings handelt es sich bei den mp3s mehrheitlich um winzige Schnipsel, so dass logischerweise der Loop-Effekt, nunja, am allerwenigsten rüberkommt; daher empfehlen sich vor allem die vollständig ladbaren "Pint Glasses Sliding Down a Rusted Steel Rod and Brass Candy Dishes", um wenigstens einen Mini-Eindruck von Walkers Loopkünsten zu bekommen).

Aber wie auch immer: Wirklich live werden sich Live-Loops dann ja sicher zuhauf im Rahmen des "Ersten Internationalen Loop-Festival Zürich" zu Gemüte führen lassen, das vorgestern in den Radar von HOME MADE geraten war.
Und ansonsten steht zu vermuten, dass sich der entsprechende Strang weiter durchs Einzugsgebiet von HOMR MADE winden wird - zumal es bis hierher gerade mal um ein paar Basisinfos ging...

Von miss.gunst am 15.07.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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