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23.07.05

Riesenmaschine

Weil sich das Wetter gerade von einer etwas weniger sommerlichen Seite gibt, hat das Medium beschlossen, den Camper einen Tag stehen zu lassen und es sich drinnen gemütlich zu machen.
Wie gut, dass sich im Blogland Stippvisiten bei netten Nachbarn machen lassen, ohne erst nach Regenschirm und Gummistiefeln greifen zu müssen.

Überhaupt findet miss.gunst natürlich und weiss sich da im Einklang mit einem ihrer Lieblings-Blogs, der Riesenmaschine: Gummi sieht in Eisbärenfellform unendlich viel besser aus.

Dass es bei eelkomoorer, auf dessen Angebote der entsprechende Riesenmaschinenartikel aufmerksam macht, im Übrigen auch ziemlich schicke Gummistiefelmodelle gibt, sei nur beiseit bemerkt.

Denn vor allem anderen soll an dieser Stelle ein Logbuch gewürdigt werden, welches wirklich bald jeden Tag in mehrfacher Hinsicht beglückende Beiträge enthält. Kein Wunder: Schliesslich ist die Riesenmaschine den wunderbaren und -samen Dingen gewidmet, die es auf der (nunja, nicht wirklich besten aller, aber:) grossen, weiten und glücklicherweise nach wie vor an Absurditäten niemals armen Welt aufzusuchen und zu finden gibt.
Kurzum: Ein echtes Entdeckermagazin, wie weiland sein Untertitel-Namensurahn, "Das neue Universum", der Jugend zu sein versprach. Ein besonders schönes Exemplar des Jahrbuchs aus 1890 ist bei der Riesenmaschine selbst in einem Eintrag zum Thema Typo zu sehen; ein etwas jüngeres - Jg. 56 von 1952 - derzeit auf einer privaten Buchverkaufsseite (und, aufbrandende Nostalgie: bei einigen werden, wie beim Medium von HOME MADE, sicher auch welche im elterlichen oder eigenen Bücherschrank stehen...).

Und ebenso, wie "Das neue Universum", "Wie funktioniert das?", "Make" und andere schöne Publikationen, von denen sich man sich als HOME Made-LaborantIn hin und wieder gerne inspirieren lässt (als da wären: alte Ausgaben der Revue des deux Mondes - gibt es übrigens wieder, L.S.S.R., documents... aber auch die selige WimS natürlich) lohnt auch die Riesenmaschine das Blättern und Stöbern - eine Tätigkeit, auf die sich offenbar auch die RiesenmaschinistInnen bestens verstehen.

Das Schönste aber an der ganzen Sache ist, wie letztere ihre Funde zu kredenzen pflegen. Was miss.gunst damit meint (nein, wenngleich das Design sehr angenehm aufgestellt ist und das Logbuch weidlich illustriert: das erst in zweiter Linie) lässt sich sehr gut dem jüngeren Eintrag vom gestrigen Freitag entnehmen. Der auf sehr nette Weise näher bringt, was ein recht bekannter (oh, da wären wir ja fast schon wieder beim Thema der Einleitung:) Gummibärenhersteller mit Leuten vorhat, die glauben, dass sie reif für die eine Insel sind...

P.S. Dass es, jung wie das Riesenmaschinen-Logbuch ist, sogar schon einen Eintrag zu Ameisen gibt, macht es uns aufgrund der verwandten Interessenlage natürlich noch sympathischer.

Von miss.gunst am 23.07.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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