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05.09.05

Absolute Value of Noise (WRT)

Ist doch immer schön, wenn sich gleich mehrere im Log mitlaufende Stränge miteinander verbinden lassen. Wie schon der Überschrift zu entnehmen: Ein Webradio-Tipp, bei dem auch die Zuneigung zu Noise nicht zu kurz kommt. Und obendrein noch ein Eintrag in die Sammlung zur Insektenmusik.
Verdanken wir heute: Peter Courtemanche a.k.a. Absolute Value of Noise.

Wer dem Anker im Namen gefolgt ist, ahnt auch schon, wo alles dies in Kürze abzuholen sein wird: Natürlich mal wieder beim jüngst schon in einem eigenen WRT/Zettelkasteneintrag empfohlenen kunstradio.at, das sich mit dieser (gestern über ÖR1 ausgestrahlten) Sendung aus der Sommerpause zurückgemeldet.

Um die Wartezeit ein bisschen zu überbrücken, empfiehlt das Medium einen Besuch auf den Heimseiten des Künstlers, wo man beispielsweise die CD zum einen der beiden in der Sendung vorgestellten Projekte, Groove, inklusive Cover schon Stück für Stück herunterladen kann. Und natürlich auch online anhören, wie zum Beispiel das Stück Mutating (hat definitv einen Groove, findet miss.gunst).

Damit nicht genug: Was für diese CD gilt, gilt auch für eine ganze Reihe seit Ende der 1980er produzierten Tonträger, darunter beispielweise auch für Light Bulb (2004), die sich wiederum ganz wunderbar in die Reihe Sonorer Lampen fügt, die das Medium von HOME MADE bereits gesammelt hat (bei Absolute Value of Noise klingen sie zum Beispiel so).

Eine weitere Fundgrube interessanter Sound- und Noise Art-Projekte versteckt sich hinter dem Schalter Kipple mit verschiedenen Livemitschnitten bzw. Webcasts; hier kreuzen sich die Linien teilweise mit denen, die von den Ankern auf der kunstradio-Künstlerporträt-Seite gelistet sind. Aber beispielsweise auch einer zu der Dokumentation eines kanadischen Projekts, das auf den schönen Namen reverie, also Träumerei hört. Einfach mal dort spazieren gehen, rät das Medium.

Irgendwo versteckt haben muss sich auch der Anker zum 1998 entstandenen Private Radio - Monster Audio, in dem man sich ebenfalls ganz gut verlieren kann fuer einige Zeit.

Und wenn die um ist, steht vielleicht auch schon das mp3 zur aktuellen kunstradio-Sendung mit Absolute Value of Noise vom 04.09.05.
Auf die es sich nicht nur deshalb zu warten lohnt, weil Noise-Fans dort neue Grooves kredenzt bekommen. Sondern (und hierauf ist das Medium nun mal besonders gespannt): Mit den Preying Mantis-Robots auch veritable Insektenmusik.

1. Groove turntable radio-action for Vienna

Groove is a limited edition of 60 audio CDs. Vinyl-style record grooves are cut onto the outer rim of each disc and patterned with cutting tools and files. The sound of these grooves - buzzes, low rumbles, clicks and odd vibrations - form a collage: burnt as digital audio onto the inner rings of the CD. The listener can choose to play the unique locked groove on a turntable, or listen to the collage
on their CD player. For the radio performance, a new set of grooves will cut live on air with the resulting mix forming the Kunstradio | Vienna edition of the CD.

2. Preying mantis robots - experiments in syncronized metal-motion.

Preying Mantis-Robots is a new installation piece that consists of a set of robots that move about in a space and communicate using a wireless Internet connection. These robots are modeled after an imaginary jade-green preying mantis - a mechanical creature that is described in the "Martian Chronicles" (by Ray Bradbury). The robots can move about in an indoor gallery or outdoors in an area with suitable curbs or barriers. They engage in solo and choreographed group activities. The sound of their motors, motion and engagement in a small performance space will be mixed for a surround sound environment on the radio. This will form the first of a series of robot audio works to be released on a CD edition later in 2005.

Für diese äusserst appetitanregenden Texte, die zum Zeitpunkt, da dieser Eintrag verfasst wird/wurde, leider noch nicht auf der Sendungsseite stehen/standen (aber vielleicht bald?), hat das Medium der Rundmail von Heidi Grundmann zu danken.

Von miss.gunst am 05.09.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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