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07.12.05
Synthie zum Selberbasteln
Da wir es saisonbedingt gerade vom Türchenkalender hatten: Gerade die selbstgemachte Variante kann uns natürlich auch Tag für Tag daran erinnern, dass es langsam Zeit wird, mit dem Basteln von Weihnachtspräsenten zu beginnen. Selbstredend sieht sich das Medium da bemüssigt, seinerseits mit ein paar einschlägigen Tipps aufzuwarten.
Beginnen wir heute doch mal mit einer ganz einfachen Sache:
Einem Synthesizer.
Damit das mit der einfachen Sache beim Wort genommen werden kann, sollte es allerdings nicht gleich einer mit Schrauben und Schaltungen sein, oder?
Nun: Dankeswerterweise gibt es prima Alternativen für Anfänger.
Till Kopper, seinerseits ein echter Synthie-Fan und Sammler, bietet auf seinen Heimseiten nämlich nicht nur liebevolle Beschreibungen diverser Geräte - wie beispielsweise des schnuckeligen Mini-Moog. Oder des sicherlich auch einigen anderen noch aus alten Zeiten bestens bekannten Casio (inklusive der charakteristischen Sound-Samples zum herunterladen, so dass man für selige Nostalgie-Duschen weder verstaubte Probe-Tapes aus dem Archiv ziehen noch in den Keller schleichen muss, um zu schauen, was die Zeit aus dem kleinen Glück der Achtziger gemacht hat).
Seine Seiten enthalten auch Porträts einiger echter Helden der guten alten Synthie-Zeiten. Und für jene, die ein älteres Gerät im Nachhinein erstehen - etwa den Waldorf Mini WORKS EQ 27 - gibt es zum nützlichen Beipackzettel gleich das ganze Handbuch dazu (beim sowieso schick ausschauenden Modulus Monowave sogar in einer äquivalent schicken und obendrein sehr nett geschriebenen, praktischen pdf-Variante).
Vor allem aber hat er neben eigener Musik auch zwei Bastelanleitungen ins Netz gestellt, mit deren Hilfe auch im Schaltkreiselesen eher Unbegabte ganz einfach zu einem tollen, eigenen selbstgebastelten Synthie kommen können.
Zur Auswahl stehen das Modell "Modular Moog 3P mit Sequencer" sowie, passend zur Hommage an den deutschen Synthie-Artisten, das Modell "Modular Moog 3P - Klaus Schulzes Customized Version".
Also: Schneiden, falzen und kleben - klar, das können wir doch, oder?
Und wollen uns mal nicht pingeligen an Details stören wie jene schnöd anonym kommentierenden LeserInnen des entsprechenden Tagestipps beim (übrigensn auch sonst immer wieder einen Besuch werten) Nachbarn Music Thing.
Dem wir an dieser Stelle dankbar auch für einen zweiten, ähnlich schönen Moog-Modellbau-Tipp zuwinken wollen - zumal der dort von IDECS vorgestellte Modular V-Pappkamerad sogar noch um einiges eindrucksvoller ist (edles Holzgehäuse und so). Und zumal sich das tumbe Medium von allein sicher nie und nimmer erfolgreich durch die japanischen Originalseiten durchgewurschtelt hätte, um die Anleitung selber aufzufinden. Drucken, schneiden, kleben geht dann aber wieder. Womit schon mal ein paar nette Präsente gesichert wären. Fein!
Von miss.gunst am 07.12.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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