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22.03.06

Pausenzeichen

pz06_k.gifEigentlich recht niederträchtig, eben noch einen schwungvollen Einstieg in die (Arbeits-)Woche zu wünschen - und sich dann als Nächstes selbst aus dem Staub zu machen.

Nun ist es zwar so, dass sich webbasierte LogBücher bekanntlich von fast allüberall aus bestücken lassen. Aber da es - kaum ist der letzte gerade mal halb geleert - wieder emsig Kulturbeutel zu füllen gilt, wird vermutlich wenig Zeit fürs Heimwerken bleiben.

Daher also erneut ein Pausenzeichen (mehr von und zu letzteren im Allgemeinen auf den Seiten der Pausenzeichen-Datenbank. Doch, so was gibt's!).

Immerhin lässt sich bei dieser Gelegenheit auch schon mal Kommendes in Aussicht stellen: Mählich nähert sich nämlich die nächste aktive Phase des HOME MADE LABORS. Aber dazu dann später mehr, wenn auch das LogBuch wieder weiter fortgesetzt wird.

Nur von schnöde in den Urlaub verschwinden will das Medium nichts hinter seinem Rücken hören. Medien sind schliesslich immer im Dienst.
Oder etwa nicht?

P.S.
Noch nichts geplant in den nächsten Tagen?
Dann vielleicht als nahe liegender Tipp:
Freitag 24.03. bis Sonntag 26.03.06 zum Videofest von und mit LODYPOP im kult.kino Basel.
Und/oder am Freitag 24.03. um 20:00 Uhr zum Live Looping-Konzert mit Bernhard Wagner und Sunao Inami in den Zürcher Walcheturm, wo derzeit tagsüber noch die Ausstellung des neuen etoy-Projekts, mission eternity läuft (mehr dazu in Villö Huszais Artikel auf clickhere.ch).
Oder - für Ausflugsfreudige: Zu einer der Eröffnungen der fünf Ausstellungsstationen des Projekts "40jahrevideokunst.de". Zum Beispiel ins ZKM (Eröffnung: 24.03. ab 19 Uhr), wo man zudem ja auch noch die Ausstellung Lichtkunst aus Kunstlicht ansehen kann. Und das lohnt.
Die angeführten Ausstellungen halten zudem noch einiges länger vor - und bieten selbstredend einen mehr als vollwertigen Ersatz für vorübergehend ausfallende LogBuch-Lektüren...

Von miss.gunst am 22.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

20.03.06

musik für den guten morgen

pas_ksw.gifIdeal für den traditionellen Aufmunterungseintrag zum Wochenanfang:
Musik für die Zeit nach dem Aufstehen.
Doch, doch: "postawakening sound", so heisst wortwörtlich eine EP, die kürzlich als erste Publikation eines auch sonst sehr vielversprechenden Projekts aufs Netz gelegt wurde.

Und von ebendort - mitsamt Cover-Grafik - als praktisches zip-file frei herunterzuladen ist.

pas_g.gifWilde dreizehn MusikerInnen haben zum Gelingen beigetragen - darunter Kaffe Matthews, Mikal Lind, Evan Morris, Pierlo und Noidboy von upitup (übrigens auch eine heisse live-Empfehlung, beseit bemerkt) sowie Rafael Dörig aka and me von unserem Schweizer Lieblingsnetzlabel interdisco.

Na, da will man natürlich eigentlich gerne mehr davon. So gesehen lässt sich die Zeit nach dem Aufstehen zwar bis zum nächsten Zubettgehen (neu: zu Bett Gehen) dehnen. Aber ein bisschen Abwechslung darf früher oder später sicher sein. Nun, wer weiss - das Projekt heisst "generic identities for specific interests". Vielleicht ist als nächstes ja eine Schachtel mit schnuckeligen Betthupferln dran.

Um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken, lohnt es durchaus, mal auf den Heimseiten von skyapnea vorbeizuschauen. Dort gibt es nämlich noch ein weiteres schönes Projekt mit einem nicht weniger wohlklingenden Namen, crashbonsai, Motto: "Making routine out of abstraction". Und das besteht wiederum aus einer Art Arbeitstagebuch, in dem mehr oder weniger regelmässig auch ein wenig Ohrzucker deponiert wird.
Von wegen Routine aus Abstraktion machen: Wenn sich ein derart trocken tönendes Leitmotiv so lecker auslegen lässt, wollen wir uns für diese Arbeitswoche doch gern mal ein Beispiel an skypnea nehmen.

Von miss.gunst am 20.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

19.03.06

Ab auf die Bäume!

bnetz_ksw2.jpgZwar schon wieder ein Aufruf - aber doch mal was ganz Anderes. Eine echte Alternative nämlich vor allem für diejenigen, die selbst schon langsam Bedenken bekommen, dass sie zu viel Zeit vor dem Rechner verbringen.

Ganz und gar "unplugged" und "offline" werfen wir uns statt dessen mit allem Enthusiuasmus, der zur Verfügung steht, an den süssen Busen von Mutter Natur. Besser noch: Im selben Atemzug wollen wir zugleich dem Himmel entgegenstreben.

Wer jetzt allerdings - was in der Schweiz ja durchaus nahe liegen kann - nach den Bergschuhen angelt, ist in diesem Fall falsch gewickelt.
Heute ist nämlich International Tree Climbing Day!

Richtig gelesen, nicht Free Climbing, sondern Tree Climbing.
Kurzum, ab auf die Bäume soll es gehen.

bnetz_g.gifBeschämt zu Boden blicken dürfen diejenigen, die zum ersten Mal von diesem speziellen Aktionstag hören. Es gibt ihn nämlich schon seit 2003.
Und rausreden mit: "Ich hab's halt eben wirklich mehr mit Computern und Kunst und so" gilt ebenfalls nicht. Denn die ganze Sache verdanken wir niemand anderem als Heath Bunting von irational.org.
Genau, dem britischen Netzaktivisten, der zu net.art-Urzeiten schon mit seinem längst zu den Inkunabeln zählenden Paradestück "readme.html (Own, be owned or remain invisible)" bekannt geworden ist.

Sowie im Anschluss mit einigen Aktivitäten, die dem Erklettern von Bäumen in gewisser Hinsicht durchaus nahe stehen wie das Fence Climbing, das Erklimmen (und Überwinden) von Zäunen.

Allerdings wäre es zu kurz gegriffen, wollte man dabei lediglich an die körperliche Bewegung als solche denken. In beiden Fällen geht es nämlich - wie spielerisch auch immer - nicht zuletzt um die Frage nach Aussichten. Und um die (Wieder-)Aneignung des einstmals real existierenden und heute oft nurmeher so genannten öffentlichen Raums.

Beim Tree Climbing kommt es folglich auch ein bisschen darauf an, wo der betreffende Baum so steht. Sowie vielleicht darauf, wohin man, hat man sich erst mal erfolgreich aufgeschwungen, blicken kann.

Was Heath Bunting gesehen hat, als er im beim ITC im vergangenen Jahr freundlich aus den Wipfeln lugte, wissen wir natürlich nicht.
Eins ist aber ziemlich offensichtlich: Spass hat er gemacht, der Tree Climbing Day.

Na, so soll es sein. Also, ab auf die Bäume!
Aber Obacht, dass der Ast nicht nicht kracht, auf dem man es sich dann gemütlich macht...

[Bildchen: Hier werden offenkundig weder Bäume beklettert noch anderweitig umarmt. Eher versuchsweise Fädchen zwischen Astwerk und Netzwerk gespannt. Geht eher nach drinnen also - aber wer weiss, ob das Medium nicht doch noch dem Ruf folgt und ein Gewächs, das nicht weglaufen kann, bespringt...]

Von miss.gunst am 19.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

18.03.06

dorkfest london

dfl_ksw.gifZu dumm, ausgerechnet an diesem Wochenende London nur aus der Ferne zuwinken zu können.
Im Rahmen der NODE-Aktivitäten findet dort nämlich heute und morgen ein veritables dorkfest statt.

dfl_g3.gifWie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um eine Festivität, die vom Londoner Knoten des dorkbot-Netzwerks ausgerichtet wird.

Und dementsprechend vielversprechend und vielseitig ist auch das jeweilige Abendprogramm an den beiden Tagen.

Dorkfest's Saturday event will be a highly entertaining evening showcase of hair-brained inventions and encapsulating electronic experiments from some of London's top mad-cap scientists.

Mit dabei beispielsweise Mike Harrison a.k.a. Dr. Voltage, Anab Jain, Alex McLean - und noch einige andere mehr.

dfl_g1.gifDer Sonntag soll dann offenbar eher eine Art "open mic"-Charakter haben - also offene Bühne für alle diejenigen bieten, die schon immer mal coram publico effektvoll an Steckern ziehen und Kontakte löten wollten;

an open platform for electronic artists, inventors and experimenters alike to bring and demonstrate their work to the public. A mad mix of sound, light, sparks and motors, the day will be a fascinating and varied journey through the marriage of art, science and fun with high voltage lectronics.

Und obendrein gibt es noch ein in Kooperation mit Invited Cinema organisiertes dorkiges Kinoprogramm,

dfl_g2.gif

a cinema space showcasing inventions that could not make it in the flesh (so to speak); as well as a selection of other films from our extensive archive.

Zwar weiss auch das Medium um die tendenzielle Diskrepanz zwischen leckeren Ankündigungstexten und auf diese folgenden Taten resp. Realitäten.
Trotzdem klingt das wirklich allzugut - und ganz danach, als könnte das wirklich ein gelungenes "Festival Of Dorkness" werden.

Der Eintritt ist übrigens an beiden Tagen frei und "a licensed bar will ply you with cheap booze". Wie und wo? Ist alles inklusive Wegweisung den Seiten des dorkfests zu entnehmen.

Da wünschen wir doch frohes Frickeln. Und uns, VIPER hin oder her, dass das nächste dorkbot swiss-Treffen - schliesslich jedesmal ein kleines Festival of Dorkness - nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Von miss.gunst am 18.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

16.03.06

VIPER (vive)

vp06_ksw.gifDie VIPER lebt - und wie vital sie sich nach der Verschiebung aus dem Herbst ins junge Jahr 2006 präsentiert, wird sich ab heute abend weisen.

Da gibt es erst einmal die Eröffnungsfeierlichkeiten, erwartungsgemäss in der Kunsthalle Basel, wo diesmal die Vernissage des dort verorteten Ausstellungsteils mit VJ/Sound-Performances lecker gemacht wird.

vp06_1.gifDen Eröffnungspart hat der derzeit in Spanien lebende Argentinier Pablo Ribot mit THE NEXT IMAGE übernommen - mehr zu dieser Arbeit lässt sich den Seiten des brasilianischen FILE-Festivals 2005 entnehmen. Den dort verfügbaren Text müsste man aus einem Java-Fensterle klauben, das von der FILEfest-Künstlerliste aus öffnet. Zur musikalischen Ebene heisst es da jedenfalls:

The structural shape is based in conceptual principles of random composition, combining loop techniques, manipulation of scratch and broken compasses. The creative process is a mixing of coming and disappearing of electronic and orchestral harmonies, providing one sensation after the other. The pulse suggested -supported by noise textures, minimal systems and abstract fragments- is not only related to hearing parameters but reaches a physical and surround aspect which contains itself and transposes into a step to another place. Beyond the sound identity, the work is a visual concept where the antagonisms, the introspection and the arbitrariness are evident. Images and shapes from the insight perception of the being, mechanisms of transformation which flows in the transitory estates, progresses within the experience.

Im Prinzip vielversprechend. Andererseits aber nicht unbedingt vielsagend im Hinblick auf das, was konkret zu erwarten ist.
[Was, beiseit bemerkt, recht gut zu den VIPER-eigenen Programmankündigungen passt, die ebenfalls schön getextet sind - ohne dabei viel über die Füllung der glänzenden Hülle zu verraten. Immerhin steht seit dem Wochenende endlich eine knappe Programmüberschau im Netz, siehe das pdf zum Herunterladen...]

vp06_2.gifIm Anschluss an Ribot wird es dann noch eine weitere Performance mit Mira Calix geben (wer sich schon mal ein bisschen warmlauschen möchte, kann das hier tun), die sich ebenso wie das weitere Abendprogramm u.a. mit spezialmaterial von spezialmaterial einer Kooperation mit sinus series verdankt.

Das dürfte in der Summe sicher für einen gelungenen Auftakt reichen. Und auch die Ausstellung(en) - in der Kunsthalle, im [plug.in] und im Museum für Gegenwartskunst -, die Screenings und Performanceprogramme an den folgenden Tagen versammeln genug Arbeiten, die einen Besuch auf jeden Fall lohnend machen. So man sie nicht schon kennt - aber natürlich kann auch Wiedersehen Freude machen.

Vorab schaut es jedenfalls ganz so aus, als habe ein bisschen Abspecken der VIPER eher gut getan.

Von miss.gunst am 16.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

15.03.06

Vögel rufen

piep_ksw.gifJa, nicht nur Frösche und Festivals rufen, sondern auch die lieben Federtiere.

Die definitive Audio-Arbeit zum Thema stammt natürlich nach wie vor von Louise Lawler (mehr dazu im Einrag vom 31.05.05 zum Thema Vogelstimmen).
Aber wie es der Zufall so will, konnte das Medium auch in London etwas Passendes für die Voliere seines Zettelkastens ausfindig machen.

Im Rahmen des NODE London-Monats ist nämlich unter anderem auch die Arbeit "Bird Singing Other Birds Songs" (übersetzt in etwa: Vögel, welche die Lieder anderer Vögel singen) von Maria Mencia zu sehen.

Ebendort im Rahmen eines Ausstellungsclusters - aber praktischerweise gibt es auch eine Flash-Version auf den Heimseiten der Künstlerin. Diese Variante freut sich, beseit bemerkt, wenn man sie brav in ihrem Frame startet (und nicht wie das Medium oben unbotmässig aus selbigem befreit), daher eine kurze Wegbeschreibung: Einfach dem Anker zu "PH.D. related Projects" folgen, die Liste nach unten durchgehen, et voilà.
Schon kann man die Vögel auf Knopfdruck fliegen und zwitschern lassen.

piep_g1.gifWas das Besondere daran ist, offenbart sich eigentlich schon gleich bei der ersten auf diese Weise initiierten Vogelschau.
Für Faule und Flashfeinde: Was dann da heranzwitschert, sind animierte Vogel-Silhouetten, die aus laumalerisch in Worte bzw. Silben gegossenen Vogelrufen bestehen. Während zugleich der entsprechende, mehr oder weniger ornithologoquent [-logo- hier aber wirklich im Sinne von logos] dahingeflötete Gesang ertönt.

Des Kaisers Nachtigall, in Zeiten ihrer digitalen Beflügelung sozusagen. Zugegeben: Das rettungslos romantische Medium zieht da jederzeit den schnöde tschilpenden Sperling in der Hand oder wenigstens ein hübsches Blechhühnchen zum Aufziehen vor.

[Bildchen: Stammen selbstredend nicht aus/von der Arbeit, sondern stellen eher ein den vom Medium bevorzugten Varianten entsprechendes Versprachbildlichungsäquivalent vor.]

Von miss.gunst am 15.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

14.03.06

Stereophone Klanglandschaft (Rufe ff.)

ster_ksw.gifOffenbar ist momentan die grosse Aufrufzeit ausgebrochen. Armer Kulturbeutel, der unter seiner Füllung ächzt und stückweisen Leerungen entgegenharrt - aber da Rufe nun gemeinhin einen Torschluss für Eingaben haben und etwaigen Einreichungswilligen möglichst viel Zeit für Vorbereitungen zur Verfügung stehen sollte, muss er mal wieder warten.
In diesem Fall gilt die Einladung der Beteiligung an Aufbau und Hege Stereophoner Klanglandschaften.

Wie schon der gerade erst weiter verbreiteteAufruf zu(m) Mobilen Musikwerke(l)n geht auch dieser von den Digital Art Weeks 06 in Zürich aus.

ster_g1.gifDiesmal gibt es die Ausschreibung sogar gleich in englischer wie in deutscher Sprache (für letztere Version einfach fleissig nach unten blättern):

STEREOPHONIC SOUNDSCAPE: Call for Works

The Digital Art Weeks of ETH Zurich and the Stereolith Speaker System Company, Switzerland, would like to invite audio artists to submit soundscape works. Each work must be in stereo and not more than 10 minutes in length. The works will be chosen on their ability to "evoke" the presence of things or beings in space and to the extent in which the work "immerses" the listener into a completely imaginary sonic environment.

Stereolith is an innovative reproduction system for the re-creation of recordings made to playback in stereo. Unlike traditional loudspeaker configurations, the Stereolith is a single construction in which both the "left" and the "right" channels have been incorporated. In this way, the system can be installed at any point within the listening space and allows the listener to experience
a true stereo effect of each work from any point within the space as if it was a live event.

Please submit all works in .aiff format on a CD. Please include the title of the work, a short description of it no more than 100 words)and a short biography of the author of the work (no more than 50 words). Selected works will be presented on the Stereolith Systems over a period of 4 days from the 12th to the 15th of July 2006 in the VisDome of ETH Zurich in conjunction with the exhibition Zeitschnitt which will include projected works from various artists throughout Europe. Information about each audio artist, soundscape work and the time it can be heard will be announced in the events program.

Deadline: Friday, 14th April 2006.
Notification of acceptance of proposals will be sent out on or before Friday, 5th May 2006.
For more information regarding the call please write to:
arthur.clay@inf.ethz.ch
For more on the Digital Art Weeks 06, please see:
www.digitalartweeks.ethz.ch

For technical information on the Stereolith and for purchasing purposes, please see the following URL link:
http://www.stereolith.ch

Please send all submissions to:
Art Clay
Computer Systems Institute
ETH Zentrum, RZ H 18
Clausiusstrasse 59
CH-8092 Zürich
Switzerland

Und nun noch mal auf Deutsch:

STEREOPHONE KLANGLANDSCHAFT: Ausschreibung für Audiowerke

Die Organisatoren der Digital Art Weeks 2006 (DAW 06) der ETH Zürich und die Firma Stereolith Speaker Systems SA, Schweiz möchten Audio-Künstler einladen, sich mit Soundscape-Werken am DAW 06 Festival im Juli 2006 zu beteiligen. Die Arbeiten müssen in Stereo sein und eine Dauer von 10 Minuten nicht überschreiten. Die Einsendungen werden je danach ausgewählt, inwiefern sie sowohl die Präsenz von Dingen oder Lebewesen im Raum hervorrufen, als auch gleichzeitig die Hörer in eine völlig imaginäre Klangumgebung eintauchen lassen können.

ster_g2.gifStereolith ist ein innovatives Wiedergabe-System für Aufnahmen, welche für Wiedergabe in Stereo verwendet werden. Ungleich traditionellen Lautsprecher-Konfigurationen stellt das Stereolith eine Einzelkonstruktion dar, in welcher sowohl der "linke" als auch der "rechte" Kanal integriert sind. So kann das System an jedem beliebigen Punkt innerhalb des Hörraums installiert werden und ermöglicht den Hörern einen echten Stereo-Effekt, als ob es sich um ein Live-Erlebnis im Raum handelt.

Bitte die Beiträge in .aiff-Format auf CD zusammen mit dem Titel der Arbeit, einer kurzen Werkbeschreibung (max. 100 Wörter) und einer Kurzbiographie des Autors/der Autorin (max. 50 Wörter) einsenden. Die ausgewählten Arbeiten werden mit dem Stereolith-System über einen Zeitraum von 4 Tagen, vom 12. bis zum 15. Juli 2006, im VisDome der ETH Zürich im Zusammenhang mit der Ausstellung "Driftings" präsentiert werden. "Driftings" beinhaltet projizierte Arbeiten von verschiedenen Künstlern aus ganz Europa. Informationen über alle Klangkünstler, ihre Soundscape-Arbeiten und die Zeiten, zu denen sie gehört werden, werden im Programm der DAW 06 aufgeführt sein.

Einsendeschluss: Freitag, 14. April 2006.
Die Bekanntgabe über die Aufnahme von Einsendungen ins Programm der DAW 06 werden ab Freitag, 5. Mai 2006 versandt.

Weitere Informationen: arthur.clay@inf.ethz.ch
Mehr Informationen über die Digital Art Weeks 06:
www.digitalartweeks.ethz.ch
Für technische Informationen über Stereolith:
http://www.stereolith.ch

Vorschläge bitte senden an:
Art Clay
Institut für Computer Systeme
ETH Zentrum, RZ H 18
Clausiusstrasse 59
CH-8092 Zürich
Schweiz

Hm. Gerade hat das brave Medium den per E-Mail zugestellten Aufruf w.o. in den Eintrag eingestellt - da eräugt es auf den Digital Art Weeks-Seiten eine, die ihn eben schon enthält. Diese Adresse direkt in der Mail gehabt zu haben wäre auch nicht unpraktisch gewesen, oder?

So ist das Medium gerade schon wieder zu faul, noch den etwaigen feinen Unterschied zwischen den Akündigungen der Ausstellung - im englischen Text: "Zeitschnitte", um deutschen "Driftings", recht rätselhafter Chiasmus also - aufzuklären...

[Bildchen: Reimaginierte Stereophonie. Mal mit, mal ohne, dann wieder mit -lith. Oder so ähnlich.]

Von miss.gunst am 14.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

13.03.06

Froschmusik

fm_ksw.gifMal was ganz anderes zwischendurch. Aber nicht nur weil das Medium bekanntlich gerne heiter in die Woche zieht.
Für Töne von Tieren haben schliesslich nicht wenige SoundbastlerInnen etwas übrig.

Obendrein schliessen die Frog-Calls, zusammen mit allerlei gelehrtem Wortwerk auf der gleichnamigen Projektseite von Midwestfrogs zu finden, immerhin lautmalerisch an den Gegenstand der jüngsten Einträge bzw. die über selbige weitergegebenen Aufrufe an.

fm_g.gifsub aqua sub aqua maledicere temptant?

Nein, das hört sich alles ziemlich nett an. Selbst der "aggressive call" des Pseudacris crucifer.
Wen es im Anschluss an das Midfrog-Video nach noch mehr Bildern und Tönen des Tieres gelüstet, kann die beispielsweise über das Animal Diversity Web des Naturgeschichtlichen Museums der Uni Michigan bekommen.

Was hat *er*, was andere nicht haben?
Nun, da Pseudacris crucifer im Anglo-Amerikanischen "Spring Peeper" benamst ist, hat er wahrscheinlich anders als wir anderen schon ein Stückchen vom Frühling gesehen.

[Bildchen: Ist kein Pseudacris crucifer. Sondern mehr der Geist des Froschgesangs per se, in zwei einander zugeghörigen Ansichten.]

Von miss.gunst am 13.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

12.03.06

netaudio06 ruft

na06_ksw.gifNoch so ein Aufruf, der sich während der Reise im Radar verfangen und dort schon ein bisschen Staub angesetzt hat.
Aber abgesehen von etwaigen Abzügen in Sachen Neuigkeitswert ist es für mindestens für diejenigen, denen er bis dato nicht anderweitig zugetragen wurde, noch keineswegs zu spät, ihm zu folgen.
Und wie es der Zufall so will, soll es wohin gehen?
Genau: Nach London.

Dort wird nämlich am 15. und 16.09.2006 das nächste netlabel-Festival stattfinden, das diesmal von netaudio London organisiert wird.

na06_g.gifWir erinnern uns: Die erste und mittlerweile schon legendäre Zusammenkunft fand im Februar 2005 in Bern statt; noch im selben Jahr folgte sommers dann in Köln ein - vom Namen mal abgesehen etwas bescheidener angelegtes netaudio-Gipfeltreffen.

Für die Londoner Ausgabe ist das Programm nun noch nicht festgelegt, sondern wird derzeit mit dem eingangs schon erwähnten Call for Entries ausgeschrieben.

Netaudio’06 invites you to participate. You may want to perform a music showcase or take part in a discussion. You may have specific skills you would like to share in a workshop or have access to technical resources we may use. If you work as an artist in netaudio media; are able to advise on running a netaudio-related website; or in any way think there is a good reason to get involved, please please fill in the submission / application form.

Bis zum 31.03.06 ist für letzteres noch Zeit.
Also dann, wer noch mal will und noch nicht hat...

Von miss.gunst am 12.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

11.03.06

Tag für Tag

d2d_ksw.gifZurück zum Kulturbeutel! Gestern abend wurde - ebenfalls im Rahmen der NODE London-Aktivitäten - eine Ausstellung eröffnet, die sich ihres Themas wegen nachgerade zwangsläufig im Radar von HOME MADE verfangen muss.
Und die sich mindestens teilweise auch aus der Ferne noch recht gut betrachten lässt.

Day-to-Day Data heisst das Projekt, das schon in mehreren britischen Städten Station gemacht hat und KünstlerInnen vorstellt, die sich - wie schon der Titel verraten kann - mit der Sammlung all-täglicher Daten befassen.

d2d1.gifDeren Projekte sind nun entweder in der Danielle Artaud Gallery vor Ort zu betrachten - wie beispielsweise Helen Frosis von den Methoden der Pataphysik inspirierte Analysen des Lotteriespiels, "Life/Lottery", mit denen die Künstlerin über dreizehn Wochen lang ihrem Glück methodisch auf die Sprünge zu helfen versuchte. Nunja: In finanzieller Hinsicht wohl eher vergeblich, dafür aber mit artistischem Gewinn.

Oder sie sind in der Publikation zur Ausstellung repräsentiert, wie Therese Stowells "Emotional Stimuli and Responses Over 24-Hour Period", die graphische Darstellung ihrer Gefühlswelt und -schwankungen über einen Tag und eine Nacht hinweg.

d2d2.gifUnd dann gibt es eben noch vier webbasierte Projekte, die auch für alle derzeit nicht in London residenten FreundInnen von Datensammlungen zugänglich sind.

Bei Anders Bojen und Kristoffer Ørum geht es um das geheime Leben von Seifenblasen ("Bubble Emergency"); hin und wieder wird man aber, auf selbigen offenbar ausgleitend, von ihrem "Detergent (Real imaginary system)" in etwas andere Sphären wie etwa dem Sceti-Projekt zur Erforschung der extraterrestrischen Intelligenz von Karotten abgelenkt.

d2d3.gifEin bisschen mehr auf dem Boden schnöder Alltäglichkeit bleibt, wenngleich beweglichen Objekten folgend, Adele Prince mit "Trolley Spotting", das gemein entführte Einkaufswagen per GPS aufzuspüren hilft. Es sind also offenbar noch nicht überall die notorischen Poller vor den Supermarkteingängen platziert, die Extratouren ausserhalb der Geschäfte ziemlich wirksam verhindern.

Kevin Carter wiederum gibt sich in seinem Projekt "De do do do, de da da da" alle Mühe, uns eine Übungssoftware zum Erlernen der Babysprache ans Herz zu legen. Fragt sich allerdings, ob das nicht zwangsläufig besser in natura von statten geht - bekanntlich verblödet Nachwuchs je eher, wenn Eltern dazu tendieren, dessen Sprachgebrauch zu übernehmen anstatt ihm umgekehrt konsequent zu einer Erweiterung des Vokabulars zu verhelfen.

Dann schon lieber mit Jem Finer in die Stern(kart)e schauen, wo es so Einiges zu entdecken gibt, denn Finer hat nach dem Motto "On Earth as in Heaven" (ohne nachfolgendes Amen) den Namen der Gestirne nachgespürt und diese mit Webseiten assoziiert.

d2d4.gifMit die anschaulichsten Datensammlungen online gibt es allerdings ausserhalb der Ausstellung online bei der Day-to-Day-Initiatorin und Kuratorin, der Künstlerin Ellie Harrison.
Nachdem sie beispielsweise 2002-2003 ein Jahr brav lang alle von ihr eingenommenen Mahlzeiten dokumentiert hat ("Eat 22") oder 2005 ihre täglichen Schwüre sammelte ("Swearbox"), sind aktuell gerade die Heissgetränke dran. Der "Teablog" will über die Webprojekt-Seiten direkt angesteuert und kann daher hier nicht verankert werden - aber keine Sorge, die Finger verbrennt man sich nicht daran...

Von miss.gunst am 11.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

10.03.06

Aufruf zur Beteiligung an einem Mobilen Musikwerk

daw_ksw.gifBevor der Reisekulturbeutel weiter ausgepackt werden kann, will rasch ein im elektronischen Briefkasten vorgefundener Aufruf weitergegeben werden.
Auch in diesem Sommer findet an der ETH Zürich wieder eine "Digital Art Week" statt - und in diesem Rahmen soll es eine spezielle mobile Musikperformance geben, für die man derzeit noch zwölf Beteiligte sucht.

Um den genauen Wortlaut wiederzugeben:

CHINA GATES : Call for Participation : Mobile Music Performance : Zurich, Switzerland

The Digital Art Weeks 2006, organized by members of the Computer Science Department of the ETH Zurich, is looking for up to twelve persons who are interested in contemporary music and art who would be interested in participating on a voluntary basis for the performance of a new Mobil-Music work under the direction of Sound Artist, Art Clay using GPS and mobile computer technologies.

Aesthetically, the work China Gates for tuned gongs and Wrist Conductor is rooted in works for open public space and belongs to a series of works, which celebrate the use of innovative mobile technologies to explore public space and audience. The work is technically based on possibilities of synchronizing a group of performers using the clock pulse emitted by satellites. The GPS
Wrist Conductor signals each player when to hit the gong. An intense rippling effect is results as the players gradually move around the park and the music of the gongs shift back and fourth from intense chords to exotic melodies.

daw_g.gifPersons interested in participating are asked to apply by sending a message to the below stated email address. Please include a short biography (50 words) telling us about yourself and why you would you like to participate. Selected players will receive a festival pass for all Digital Art Weeks 06 events.
contact: arthur.clay@inf.ethz.ch

More information concerning the Digital Art Weeks is obtainable here:
www.digitalartweeks.ethz.ch

[update, 11:11 Uhr MEZ]
Na, wenn das kein Zufall ist - soeben ist noch eine deutschsprachige Version eingetrudelt, die das brave Medium natürlich nicht unterschlagen will:

CHINA GATES Ausschreibung: Mobile-Music-Performance : Zürich, Schweiz

Die Organisatoren der Digital Art Weeks 2006 (DAW 06) an der ETH Zürich (Abteilung für Computerwissenschaft) suchen: 12 Personen, die an zeitgenössischer Musik und Kunst interessiert sind und auf freiwilliger Basis an der Aufführung einer neuen Mobile-Music Werk teilnehmen möchten.
Die Performance "China Gates", die GPS Technologie verwendet, wird geprobt und aufgeführt unter der Leitung des Klangkünstlers Art Clay. "China Gates" findet unter freiem Himmel im Park Spitz in Zürich statt. Das Werk für gestimmte Gongs und mobile "Wrist-Conductor[s]" hat seine Wurzeln in Arbeiten für den Öffentlichen Raum und gehört zu einer Reihe von Werken, die innovative Mobile-Technologien verwenden, um den öffentlichen Raum zu erkunden und mit dem Publikum in Interaktion zu treten. "China Gates" beschäftigt sich mit den technischen Möglichkeiten der satellitengesteuerten Zeitpuls-Synchronisierung einer Gruppe von Performern.
Das massgeschneiderte GPS Interface, das die Performer am Handgelenk tragen, fungiert als Dirigent, indem es anzeigt, wann die Gongs geschlagen werden. Sobald die Performer sich nach und nach durch den Park bewegen, entsteht ein intensiver Plätscherklangeffekt, wenn die Gongtöne sich von Schichtakkorden hin zu exotischen Melodien gegenseitig überlagern.

Interessierte Personen melden sich bitte mit einem kurzen Lebenslauf (50 Wörter) und einem kurzen Motivationsschreiben unter der untenstehenden Emailadresse. Die beteiligten Performer erhalten einen Festival Pass für alle Events im Rahmen der DAW 06.

Kontakt und alles weitere wie oben...

Von miss.gunst am 10.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

09.03.06

bending technologies (WRT)

trsh_ksw.gifNoch halb im Anflug, sieht sich das Medium nachgerade genötigt, den unterwegs reichlich gefüllten Kulturbeutel schon mal einen Spalt weit zu öffnen. Zumal sich auf diesem Wege eine gute Gelegenheit bietet, mit einem Webradio-Tipp aufzuwarten.
Vor allem anderen aber, weil es um ein echtes HOME MADE-Thema geht:
bending technologies, novel instruments.
Also ums Beugen von Technologien und um neue Instrumente.

"bending technologies, novel instruments" ist Titel und Thema einer Diskussion, die am heutigen Donnerstag (09.03.06) im schon mehrfach gepriesenen Londoner Kulturradio ResonanceFM stattfindet und die man folglich auch über dessen Webradio verfolgen kann.

trsh_g.gifVerankert ist sie einerseits im Rahmen von "Threshold'06. Exploring the edges of sonic_space" - einem Projekt mit verschiedenen Ausstellungen, Panels und Mini-Arbeitsstipendien zur Architektur/Raum und Klang/Kunst.

Und andererseits bzw., genauer gesagt: zugleich in dem Londoner Medien-Kunst-Projekt-Netzwerk des Monats schlechthin, NODE.London. Zu letzterem in den nächsten Tagen noch mehr.
Für heute muss auf die Schnelle die Empfehlung genügen, sich entweder um 19.00 Uhr britischer Ortszeit auf den Weg zu Resonance zu machen - oder eben, so man sich nicht auf der Insel befindet, um 18.00 Uhr via mp3-Stream zuzuschalten. Denn:

This discussion looks at new and interesting ways of making music. By changing the use of materials and technologies musicians and sound artists are inventing innovative techniques to compose, perform and interact with their audiences.

Wenn *das* aus HOME MADE-Perspektive nicht interessiert, was dann?

Von miss.gunst am 09.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

02.03.06

Sendepause

spaus_k.gifIn Sachen Tapes gäbe es zwar noch so Einiges aus dem Zettelkasten hervorzuziehen bzw. in selbigem abzulegen. Das vertagen wir jetzt aber auf später.

Das Medium muss nämlich mal wieder wegen anderer Baustellen und damit verbundener Reisetätigkeiten eine kleine Sendepause einlegen - erstere sind nicht immer notwendig mit einer letzteren verbunden, aber manchmal ist eben doch einfach bequemer, das LogBuch zugeklappt zu lassen.
Und weil es zum Thema Sendepause mittlerweile auch schon diverse Einträge gibt (direkt mit medienhistorischen Ankern: zB den vom 18.09.05), braucht es an dieser Stelle heute wohl keine weiteren Vertiefungen.

Dafür wird in der Zwischenzeit natürlich der Radar ausgefahren bleiben und zudem der spezielle Reise-Kulturbeutel des Mediums gefüllt (genau: das ist der, in den anstelle von Zahnbürste etc. die Mitbringsel kommen).
Bis dahin: Bleibt treu!

Von miss.gunst am 02.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

01.03.06

Kassettengeschichten (rew.)

kasg_ksw.gifWenn man erst mal am Bänderspulen ist, bleibt man doch gleich ein bisschen weiter dabei.
Heute lässt sich in diesem Zuge das gestern gegebene Versprechen denkbar leicht einlösen.

Denn von Kassettengeschichten - um genau zu sein: dem gleichnamigen Ausstellungsprojekt - ist in diesem LogBuch schon vor längerer Zeit einmal die Rede gewesen.
kassg_g.gifNämlich im Eintrag vom 07.06.2005, der ganz allgemein dem Thema Tapes gewidmet war.

Damals war die in Hamburg konzipierte Schau noch im Frankfurter Museum für Kommunikation zu sehen gewesen. Nun ist sie im Berner Museum für Kommunikation zu Gast - und zwar gerade noch bis zum kommenden Wochenende (06.03.06).

Folglich: Ist diese Woche letzte Gelegenheit für einen Besuch. Gute Gründe für einen ebensolchen finden sich - wenn nicht schon die Projektseiten selber hinreichend locken - im oben verankerten LogBuch-Eintrag. Und nebenher hat das Haus ja auch noch mehr zu bieten; aktuell zum Beispiel die Sonderschau "Stromgitarren", die vielleicht aber doch noch eine gesonderte Würdigung erfahren wird. Sie läuft freilich auch noch ein bissel länger...

  • Die Daten:
    Mixtapes – Kassettengeschichten
    Museum für Kommunikation Bern
    Helvetiastrasse 16
    CH–3000 Bern 6
    Di-So 10:00 bis 17:00 Uhr
    noch bis 06.03.2006
  • Von miss.gunst am 01.03.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)