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05.06.06
sonambiente (start)
Schon wieder geht es von Festival zu Festival - und diesmal nun endlich nach Berlin zur sonambiente, die natürlich einen festen Platz im Exkursionsplan dieses Sommers haben muss.
Eröffnet worden ist sie bereits am vergangenen Mittwoch Abend (31.05.06); aber da sie noch bis Mitte Juli ein sattes Programm mit Ausstellung, Performances und vielem mehr bietet, können wir uns in aller Gemütlichkeit heranpirschen - und ihr sowieso mehr als einen Eintrag widmen...
Heute schauen wir uns denn auch zuallererst mal überblicksweise das leckere Menü an, das geboten wird. Denn, wie es sich heutzutage gehört, hat die sonambiente eine gut bestückte Webseite, die in diesem Fall tatsächlich auch wie ein online-Katalog funktioniert.
Was uns zum Einstieg geboten wird, können wir - da wir ja erst kürzlich anlässlich der transmediale unsere Kenntnisse in Sachen Morse-Alphabet aufgefrischt haben - mühelos mitsingen; graphisch und akustisch in die entsprechenden Zeichen umgesetzt wird nämlich nichts anderes als das Wort "sonambiente".
Zum Programm gehören diesmal neben einer ziemlich umfangreichen, auf mehrere Orte verteilten Ausstellung eine Sonderschau namens "Laboratorium", mit der eine Auswahl von Nachwuchsprojekten aus verschiedenen Kunsthochschulen vorgestellt werden [und die, beiseit, natürlich zeigt, wie dehnbar in diesem Zusammenhang der Begriff "Nachwuchs" ist - denn einige der Beteiligten darf man sicher mit Fug und Recht auch schon als Profis auf ihrem Gebiet bezeichnen].
Dazu gibt es dann jede Menge Veranstaltungen, allen voran natürlich Konzerte bzw. Performances, aber auch einige sogenannte Diskursabende mit Vorträgen und Diskussionsrunden sowie ein Filmprogramm. Und noch so Einiges mehr.
Das eine oder andere Highlight wird im Lauf der nächsten Tage und Wochen noch mit etwas eingehenderer Aufmerksamkeit seites des Mediums bedacht werden. Leider noch nicht aus eigener Anschauung berichtet werden kann über das Spezialprogramm der als "offizielles Eröffnungswochenende" gefeierten Pfingsttage.
Sicher schon sehr schade, am Samstag abend das Konzert des von Carl Michael von Hausswolff (mehr s. a. hier) geleiteten "freq_out orchestra" verpasst zu haben und die daran anschliessende Performances von Brandon LaBelle und Jana Winderen. Tiefer Seufzer also.
Wer nun heute vor Ort ist, hat die Gelegenheit, einer Live-Bespielung der eigentlich zur Ausstellung gehörenden Licht- und Klanginstallation "MOVINGLIGHTFIELD" der Wiener Gruppe [dy'na:mo] am S-Bahnhof Potsdamer Platz beizuwohnen.
Alle anderen können sich damit trösten, dass die sonambiente ja noch ein paar Tage weitergeht - und, wenn nicht im Zuge einer eigenen Exkursion dann mindestens mittelbar über das Log.Buch des Mediums noch den einen oder anderen Ausflug zur sonambiente(n) Klangkunst unternehmen...
Von miss.gunst am 05.06.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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