« Sprechende Maschinen | Hauptseite | no music day »

20.11.06

netpd (netlabelfestival, nachtrag)

npodcd_ksw.gifSo kann es gehen. Weil die Empfehlung des Zürcher netlabelfestivals andernorts erfolgte und das Medium sowieso anderweitig unterwegs war, ist eine Veranstaltung im Rahmen des ersteren ungenannt geblieben, die gerade für HeimwerkerInnen besonders interessant gewesen sein dürfte.
Zum Ausgleich bekommt das entsprechende Projekt nun einen eigenen Zettelkasteneintrag: netpd.

Erwähnt worden ist es zwar vor ein paar Monaten schon einmal in diesem Log.Buch - und zwar anlässlich des Zürcher dorkbot swiss-Treffens am 16.06.06.

npodcd.gifAber eben nur unter anderem. Nun ist das Audio-Brunch bzw. die netpd-Jamsession mit Roman Häfeli, die Samstag als netlabelfestival-Special im dock18 stattgefunden hat, zwar definitiv vorbei. Aber im Ankündigungstext wird so schön schlicht und einfach erklärt, worum es geht, dass er hier noch mal zitiert werden soll:

"Die Software netpd erlaubt es mehreren Personen ortsunabhägig und in Echtzeit zusammen (elektronische) Musik zu machen. netpd wurde in pure data*, einer grafischen prozessorientierten Programmiersprache, realisert und kann als Framework betrachtet werden, in welchem die Musiker (User) ihre selbstgebauten und netpd-fäig gemachten Softwareinstrumente verwenden. Da netpd selbst keine Instrumente anbietet, sondern nur die Tools, um selber solche zu bauen, wurde bereits eine breite Palette von Synths und Sequencern von verschiedenen Usern entwickelt. Daraus entstand eine kleine, aber stetig wachsende Community. Die Projektsite besitzt zudem einen Community-Bereich (Wiki), wo Patches, Ideen und Bemerkungen für alle zugäglich gemacht werden können."

[*Genau, pure data ist jene Audio- und Videoproduktions- bzw. Steuerungssoftware, die Miller Puckette als OS-Alternative zum omnipräsenten Max/MSP entwickelt hat.]

npodcd_g.gifOb es Samstagmorgen (ergo nach einer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ziemlich langen Freitagnacht) noch zu intensivem Jamming gekommen ist?
Wenn ja, gibt es vielleicht früher oder später dazu den einen oder anderen Track anzuhören. Vermeldenswert ist jedenfalls, dass sich der entsprechende Bereich bzw. das Verzeichnis mit "Recorded Sessions" langsam, aber stetig weiter füllt. Und obendrein wurde mittlerweile auch eine ganze mp3-CD (bzw. EP) produziert, die inklusive Cover-Design heruntergeladen werden kann, dubarea mixed by opusday.

[Bildchen: Zeigt das Frontcover besagten virtuellen Tonträgers.]

Von miss.gunst am 20.11.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

Kommentare

Kommentieren:

Thanks for signing in, . Now you can comment. (sign out)

(If you haven't left a comment here before, you may need to be approved by the site owner before your comment will appear. Until then, it won't appear on the entry. Thanks for waiting.)


Daten merken?