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07.02.07
field recordings festival (d.k., mit WRT)
Bevor es mit der eben erst begonnenen tm 07-Berichterstattung weiter geht, zwischendurch aus aktuellem Anlass ein Hinweis.
Der sich immerhin auch auf eine Veranstaltung bezieht, die beim Berlin-Besuch im Radar landete: das kleine field recordings festival.
Gestartet ist es nämlich bereits am vergangenen Wochenende, die Fortsetzung folgt heute sowie in den nächsten Tagen.
Mit einer ganzen Reihe von Konzerten und zudem noch zwei speziellen Ausstellungen zu einem echten HOME MADE-Lieblingsthema (jaja, dazu später noch mehr) wird ein derart dickes Programm geboten, dass von "klein" eigentlich keine Rede sein kann.
Also erst einmal ein Überblick, was es wann und wo zu hören und zu sehen gibt.
Den bekommt man entweder, auf Englisch, im Festivalblog, den Rinus van Alebeek angelegt hat (genau: treue LeserInnen kennen ihn bereits vom letzten Gruenrekorder Hörkunstfestival bzw. über den entsprechenden Eintrag vom 21.10.06).
Und dann gibt es nochmals eine deutschprachige Programmübersicht auf den Heimseiten von Udo P. Leis, der ebenfalls am Festival beteiligt ist.
Beide verkünden unisono, dass heute Abend der "Tag der Imaginären Heimkehr" begangen werden soll. Bereits der zweite des Festivals übrigens, aber mit anderer Besetzung als der erste, bei dem am Sonntag Bernhard Gal, Stephane Leonard, Jeff Gburek (s. Djalma) und Gilles Aubry mit dabei waren. Dazu gibt es bereits einen schönen kleinen Bericht von Rinus van Alebeek, und früher oder später sollen auch Aufnahmen zur Verfügung stehen.
Heute hingegen werden Derek Holzer, Marcel Türkowsky, rauschpartikel (ist nicht nur ein Café, mehr hier), Udo P. Leis und Wolfram DER Spyra heimkommen. Natürlich nur imaginär.
Hingegen macht sich das Medium gerade ganz reale Hoffnungen, dass es mit der (bereits für die ersten Konzerte angekündigten, aber wohl fehlgeschlagenen) Livestream-Übertragung durch radioINKORREKT klappt. Dann wäre das Ganze ja sogar ein veritabler Webradio-Tipp.
Die schnöde Logik hält dem allerdings deprimierender Weise entgegen: Wenn es am Sonntag am Ort des Geschehens schon schwierig wurde, ist wohl eher Warten auf die Doku angesagt.
Aber wie auch immer. So weit jedenfalls erstmal zu den konzertanten Aktualitäten, die - das für die Privilegierten vor Ort in Berlin - im Wendel (Schlesische Strasse 42, Bln-Kreuzberg, U-Bahn Schlesisches Tor) begangen werden, und zwar ab 21:00 Uhr.
Ja, und um die Ausstellungen wird es dann - weil sie einfach eigene Einträge verdienen - in den folgenden Tagen noch ausführlicher gehen.
[PS, beiseit - aber der Reflex zwingt gerade doch dazu, noch einen kleinen Kommentar zu besagtem, auch oben schon verankerten Bericht von RvA über den ersten imaginären Heimkehrabend loszuwerden. Der ja wirklich nett zu lesen ist. Aber: Wer auch immer nach den in der Tat eigentlich leicht einzuholenden Basisinfos fragte - nicht alle Damen sind so ahnungslos, was field recordings betrifft. Hingegen sind sie, das fällt durchaus auf, im Programm des Festivals ziemlich schlecht vertreten. Und ganz sicher ist es wohl eher eine Art Variation auf den Penelope-Mythos zu glauben, dass die most beautiful girls brav daheim auf die field recorder warten. Viel wahrscheinlicher sind sie nämlich längst selbst zu eigenen Exkursionen aufgebrochen...]
Von miss.gunst am 07.02.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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