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21.05.07
Her Noise revisited: The Making Of
Gestern bei der Verankerung von Her Noise - also jenem schon vor längerem mal vorgestellten Projekt, für das reverse karaoke ursprünglich produziert worden ist - so ganz nebenbei auf eine echte kleine Sensation gestossen.
Die erstens umgehend weitergemeldet und deren Gegenstand zweitens auch gleich dem Zettelkasten einverleibt werden muss.
Dass Her Noise mehr als eine Ausstellung war bzw. ist (diese kann nämlich nach wie vor bei electra als Wanderschau geordert werden), war ja schon klar. Und auch, dass es da noch jede Menge Archivalien und Video-Material gab bzw. gibt (ja, auch dieses Archiv ist zugänglich - dafür muss man dann eben selbst nach London fahren).
Mittlerweile gibt es aber auch noch einen tollen Vilm von Emma Hedditch, der unter dem viel zu bescheidenen Titel "Her Noise: The Making Of" sechzig Minuten sehr viel mehr als etwa den Aufbau einer Ausstellung zeigt.
Sondern vielmehr phantastisches Material versammelt, vor allem Interviews mit grossartigen Künstlerinnen und Musikerinnen wie Diamanda Galas, Lydia Lunch, Kim Gordon, Jutta Koether, Peaches, Chicks On Speed, Kaffe Matthews, Christina Kubisch und und und - und dazu noch Konzert- und Performance-Mitschnitte.
Dieses Video ist natürlich ebenfalls nach wie vor bei electra auszuleihen, wenn man es - ob mit oder ohne die Ausstellung dazu - öffentlich vorführen will [wüsste nicht, dass das in der Schweiz schon der Fall gewesen wäre, daher wieder mal: WinkWinkWink].
Die Sensationsmeldung ist aber: Dank einer Kooperation von electra mit dem wunderbaren ubu-Web steht eben dieses "Her Noise: The Making Of"-Video seit kurzem zur freien Besichtigung im Netz!
Ist das toll? Ist es. Und beweist: Es gibt sie wirklich, die märchenhaften Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat. Hier und jetzt. Der Dank dafür geht aber selbstredend nicht an irgendeine gute Fee. Sondern direkt an: electra und an ubu.com.
[Bildchen: Eins vom Video, damit man mal die beiden Kuratorinnen - Hide Neset und Lina Dzuverovic von electra - sieht, denen wir Her Noise überhaupt verdanken (ja, und den beteiligten Künstlerinnen natürlich sowieso). Das andere von der kleinen pdf-Broschüre, die zu selbigem gehört und praktischerweise gleich auf der Vilm-Seite bei ubu mit abzurufen ist.]
Von miss.gunst am 21.05.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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