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27.06.07

selber wählen

kmwz_ksw.gifMacht man natürlich sowieso. Wer sonst wird wohl dafür zuständig sein, die Kreuzchen zu machen?
Nunja: Wenn nicht ein kleiner Wahlbot, wie das in Zeiten des elektronischen Votierens ja auch schon vorgekommen sein soll.
Trotzdem ist es natürlich eine kleine Besonderheit, dass man die Besetzung eines Ministeriums direkt bestimmen kann. Und gerade eines so entscheidenden: Des Kulturministeriums.

Olle Kamelle vom vorletzten Jahr?
Ja und nein: Tatsächlich wurde bereits im September 2005 ein Kulturministerium nach dem DIY-Prinzip gewählt; damals ging Heinrich Gartentor als strahlender Sieger aus der Elektion hervor.

kmwz_g.gifVerglichen mit dem grossen Schwung, mit dem seinerzeit die Wahl als solche inaguriert wurde und mit dem Heinrich Gartentor dann sein Amt antrat, ist es eigentlich ziemlich still geworden ums Kulturministerium (die derzeit letzte Meldung unter "Aktuelles" ist tatsächlich die Feier anlässlich eines Jahres im Amt aus 2006!).
So still, dass man beinahe hätte übersehen können: Seine Legislaturperiode neigt sich steil dem Ende zu - und ergo ist wieder Zeit zu wählen.

Tatsächlich hat sich auch diesmal wieder eine ansehnliche Zahl von KandidatInnen gefunden, die sich und ihre Programme auf den Seiten des Kulturministeriums zur Vorstellung bringen. Und da wird teilweise ganz schön geklotzt.

Tja - wie hätten wir's denn gern? Das sollte sich natürlich jede/r selbst anschauen und überlegen. Und weil Wahlen eine staatstragende Angelegenheit sind, hält sich das Medium ausnahmsweise mal mit Empfehlungen zurück.

Ausser mit der, die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen und noch bis zum 30.06. mitzuentscheiden. Sowie vielleicht im Anschluss dann auch mal zu schauen, was der oder die auf diesem Wege erkieste aus seinem oder ihrem Amt so macht. Schliesslich sind es bekanntermassen die Taten und nicht die Worte, die zählen sollten, sobald die Stimmen ausgezählt sind...

P.S. Und: Tatsächlich füllt sich anlassgemäss auch die Agenda des Kulturministeriums wieder mit Terminen - bei denen man sowohl dem derzeitigen Amtsinhaber als auch seinem/r NachfolgerIn in spe auf den Zahn fühlen kann. Also!

Von miss.gunst am 27.06.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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