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30.11.07

overheads in concert

ovhb_ksw.gifFernakustisch sind wir mit dem gestern anempfohlenen LMC-Jahreskonzert zwar auch für den heutigen (und den morgigen) Abend gut versorgt.
Aber diesen Tagestipp dürfen wir einfach nicht unterschlagen, wo wir doch solche Fans des kreativen Umgangs mit Overheadprojektoren sind - und unter unseren treuen LeserInnen ebensolche wähnen.

In Dortmund - genauer gesagt: bei mex, einem schon seit langen Jahren aktiven Projekt für intermediale und experimentelle Musikprojekte, ist heute (30.11.07) nämlich eine Overhead-Projektor-Band zu Gast.

ovhb_g1.gifNatürlich nicht irgendeine Overhead-Projektor-Band - im Grunde verbietet sich der unbestimmte Artikel. Denn bei den Mitgliedern der Combo handelt es sich um keine Geringeren als Tina Tonagel, Christian Faubel (derstrudel) und Ralf Schreiber - die hier wohl nicht noch einmal eigens vorgestellt werden müssen.
S. im hauseigenen Archiv unter anderem die Einträge zur Schönen Sysipha, zum Workshop "Kunst und Musik mit dem Tageslichtprojektor" oder zu den grossartigen Overhead Bots.

Wäre schon Grund genug für eine Exkursion nach Dortmund, oder?
Lässt sich aber noch ein bisschen supportieren. Mit, neben, nach, vor (je nachdem, ob man Neigungsperspektiven anlegt oder brav dem Programmablauf folgt) spielen an diesem Abend im mex noch Antoine Beuger sowie Guy de Bièvre, Anne La Berge, Xavier Verhelst aus Brüssel auf, wobei letztere mit ihrer "Very Slow Disco Suit" Tansdielen-Hits auf 20bpm retardieren werden.

ovhb_g2.gifUnd erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass Maija Julius a.k.a. miss.mex diesen Konzertabend im Rahmen der "PreVisions" zum nächsten "open systems" Festival für aktuelle Musik, Performance und Klangkunst kuratiert hat, das seinerseits wiederum ein Teil von emscher:reloaded ist. Wiewohl Letzteres - vielleicht etwas unfreiwillig - an den Titel eines nichtganzsogrossartigen Kinosequels erinnert: Den Festivaltermin (noch vage: November 2008) merken wir uns gern schon mal vor.

Bis dahin gibts aber hoffentlich erst einmal noch weitere Overhead-Projektor-Band-Konzerte an diversen anderen Orten. Wie wärs denn beispielsweise mal mit Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe, Basel, Zürich, um der Einfachheit halber mal eine Tour entlang der Bahnstrecke vorzuschlagen?

[Bildchen: Rückschau als Vorschau, von und mit der Overhead-Projektor-Band im Original. Der wir hiermit herzlich danken (speziell Tina Tonagel für den Fotoversand!), winken und eine wunderbare Session im mex wünschen wollen!
Tja, *hua*. Also beim Winken-und-eine-wunderbare-Session-wünschen bleibt's natürlich. Und beim Dank fürs Foto-Senden im Prinzip auch. Nur die Freude an letzteren währte kurz, denn beim zweiten Lesen mussten wir doch tatsächlich einen Hinweis auf Copyright eräugen, das eben leider nicht bei der Band, sondern dem/der/den Fotografen liegt. Also, Satz mit X und - leicht genervt, auch wenns ja zugleich ein Plaisir ist - eben doch noch selber eine Band imaginiert.* Mit bislang nur zwei Mitgliedern. Aber immerhin - und wer will behaupten, dass sie so linkisch spielten wie sie händig und gezeichnet sind...]
*PS: Als Meditationsobjekte für die innere Anschauung halfen dabei übrigens zwei Fotos von Wikipedia-Commons-Spender Piotrus. Wahlweise unter GNU oder cc-by-sa. Ob das dann auch (eins? beides?) für unsere beiden MusikerInnen gilt? Ach, sucht's Euch für heute doch einfach mal aus...

Von miss.gunst am 30.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

29.11.07

mach es wie eva - experimentiere! (WRT)

txee_ksw.gifWar natürlich kein Zufall, dass grad gestern die Empfehlung kam, sich doch mal wieder bei resonance fm zu tummeln.
Und wer besagter Empfehlung mindestens bis zu den Heimseiten des Senders gefolgt ist, ahnt wahrscheinlich schon, welche weitere Empfehlung für heute folgt: "Take an example from Eve – and Experiment!"

Unter diesem Motto steht nämlich diesmal das alljährliche Festival des London Musicians Collective (kurz: LMC), welchletzterem wir überhaupt ursprünglich und was die Trägerschaft betrifft massgeblich die Möglichkeit verdanken, so viel Freude mit dem Londoner Radio zu haben.

Ob sich die schöne Maid, also Eva, die auf dem Plakat der Veranstaltung besagtes Beispiel gibt, in den kommenden drei Tagen vor Ort zeigen wird, werden wir aus der Ferne zwar nicht feststellen können.

Aber dafür können wir, wie schon im vergangenen Jahr, freudig via resonance fm-Webstream Abend für Abend mitlauschen.

Was man sich auch heuer nicht entgehen lassen sollte. Denn in der Tat sind eine ganze Reihe von KünstlerInnen mit von der Partie, die sich mit ihrer Experimentierfreudigkeit einen Namen gemacht haben:

txee_g.gifAm heutigen Donnerstag unter anderem Yasunao Tone, der bereits bei Fluxus mitmischte (Ohrzuckerl abzuholen bei ubu.com, wo es in der Dokumention von Tellus #24/Flux Tellu ein Stückchen gibt); sowie Bob Levene, den der eine oder die andere sicher über seine Installationen und Soundobjekte bzw. selbstgebastelten Instrumente wie etwa den Zymbelplattenspieler oder seine gemeinsamen Aktivitäten mit Rob Gawthrop als Automated Noise Orchestra (s. z.B. dessen speziellen Turntableism) kennen wird.

Am morgigen Freitag (30.11.) wiederum sind unter anderem die bekanntermassen von uns höchst geschätzen Künstler Charlemagne Palestine und Norbert Möslang (mehr s. auch im hauseigenen Archiv) zu Gast, die an dieser Stelle wohl wirklich keiner weiteren Vorstellung bedürfen.

Kurzum: Sicher nicht die schlechteste Idee, sich den heutigen und die folgenden Abende jeweils ab 19:00 Uhr britischer Winterzeit, also ab Acht, Zeit fürs Radio zu nehmen bzw. in den resonance fm-Webstream zu tauchen. Wäre ja möglich, dass auch die schöne Eva grad ein Bad im experimentellen Klangstrom nimmt...

[Bildchen: Wie so oft ein Behelf, aus bekannten Gründen - und so schön wie die Eva des diesjährigen LMC Festivals ist unsere kleine Soundtaucherin wohl nicht. Aber ihre akustische Wünschelrute wird sicher funktionieren.]

Von miss.gunst am 29.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

28.11.07

resonance revisited (WRT)

hsra_ksw.gifA propos Radio. Haben wir eigentlich schon richtig gewürdigt, dass einer unserer favorisierten Kunst- und Kulturradiosender - nämlich resonance fm aus London - seine Heimseiten umgestaltet hat und in diesem Zuge auch einen noch komfortableren Zugang zu den dort produzierten Leckereien bietet?

Haben wir allenfalls am Rande, also über die im Rahmen der letzten Einträge zu Sendungen gesetzen Anker. Also wird es höchste Zeit.

Denn mit der neuen Gestaltung ist das zuvor eher am Rande geführte und deshalb gern übersehene resonance-Blog nun auf die Mitte der Startseite gerückt. Und damit wird man nun automatisch nicht nur auf allerlei nützliche und appetitanregende Hinweise und Vorankündigungen zum aktuellen Programm gestossen. Sondern bekommt auch so manchen Leckerbissen aus oder zu bereits ausgestrahlten Sendungen serviert, die man dann direkt von der Seite weg anhören kann.

Ausserdem gibt es eine Extra-Abteilung zu bzw. mit Podcasts, in der sich ebenfalls archivierte Sendungen sammeln.

Kleine Empfehlungen daraus gefällig? Vielleicht, da wir hier schon länger nichts mehr für diejenigen geboten haben, die unsere Leidenschaft für Comix und Toons teilen:

Kürzlich hatte Alex Fitsch den ehemaligen Animations-Artisten Grant Rogers zu Gast (dessen aktuelle Bilder auf ihre Weise durchaus auch einen Hang zum Komischen haben) und unterhielt sich mit ihm über seine Arbeit an den TVC-Verfilmungen diverser Klassiker wie etwa der bekannten Häschen-Geschichten von Beatrix Potter-Buch-Verfilmung "The Tales of Beatrix Potter" [wobei, beiseit bemerkt, die hier verankerte Verfilmung von 1971, welche die Zeichnungen in ein von Menschen verkörpertes Häschenballett transformiert, auch gewisser Reize nicht entbehrt - aber das ist natürlich wieder eine ganz andere Kiste...].

hsra_g.gif

Die empfohlene Sendung mit dem schönen Titel "I'm ready for my close-up: Great British Cartoons" ist via archive.org komplett ins Netz gestellt. Die besprochenen Toons aus nahe liegenden Gründen nicht. Was gleichwohl über alle Massen bedauerlich ist...

[Bildchen: Hat aus ebenso nahe liegenden Gründen nichts mit den erwähnten KünstlerInnen und Toons zu tun. Versucht aber wie auch immer vage was Passendes zum Thema zu imaginieren.]


Von miss.gunst am 28.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

26.11.07

ruf vom kunstradio (kunstgeburtstag ff.)

abc08_ksw.gifHat auch in unserem LogBuch bereits Tradition: Im Januar eines jeden Jahres Kunstgeburtstag zu feiern.
Und wie jedes Jahr ruft das österreichische Kunstradio dazu auf, sich in die Reihe der Gratulierenden einzureihen.

Nachdem der letzte Aufruf und die Feier in diesem Januar aus nahe liegenden Gründen ganz im Zeichen der Radiogeschichte(n) standen, gibt es - wie der aktuelle Aufruf venehmen lässt - für 2008 ein passendes, weil konsequent weitergedachtes Motto: "Forever Young"!

abc08_g1.gifWir geben hier die praktische Kurzversion im Originalton weiter:

What do we want? A present. Not for us, for Art.

Which present?
sound, images (moving or still), text, love

How?
Streamed, e-mailed, snail-mailed or uploaded -> Upload-Tool

Format?
mp3 files, live-streams, images, webcams, etc.

When?
Until January 17th, 2008 (from 20:00 CET until late, (19:00 GMT))

Where?
on air: 11 - 12 p.m. CET Ö1 (FM 92.0, MW 1476, SW)
on line: http://www.kunstradio.at/PROJECTS/AB2008
on site: Vienna, details to be announced

Why?
To celebrate.

What?
Art’s Birthday.

In diesem Sinne, ebenso kurz und knapp: Wer mitfeiern möchte, schnüre beizeiten ein Päckchen, das dann am 17. Januar ausgewickelt werden kann!

Von miss.gunst am 26.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

24.11.07

diy noise glitch junk

jjrl_ksw.gifJa, am besten doch alles auf einmal.
Jedenfalls geht der Tipp des Tages bzw. die Empfehlung für die Gestaltung des morgigen Abends zur Abwechslung mal wieder nach Stuttgart.
Und zwar zu jener treuen LeserInnen bereits bekannten Galerie für bewegte Bilder und visuelle Musik, die ziemlich regelmässig mit einschlägig interessanten Veranstaltungen winkt und auf den Namen fluctuating images hört.

Für diesen Sonntag (25.11.07) nun haben Cornelia und Holger Lund ein Programm vorgesehen, das - wie die obig im Eintragstitel lose gereihten Begriffe bereits andeuten - gleich mehreren unserer Neigungen zuspricht.

Allem voran geht es nämlich um die Vorstellung eines DIY-Fanzines, das den stolzen Titel Junk Jet trägt und von Studierenden des IGMA Instituts für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen der Universität Stuttgart ins Leben gerufen wurde.

Über das kann das Medium im Vorfeld nur wenig verraten. Die wie folgt lautende Selbstdarstellung:

"Junk Jet is a fanzine, a collaborative format set up to discuss subversive and hoaxing pirate works on topics of electronic media and aesthetics. It is both an online publication (including movies, images, software, and pdfs), exploiting all possibilities of multimedia, and an extravagant lo-fi paper publication (including special gifts) on a non-commercial scale. Junk Jet has established an open platform for artists, media theorists, and others to take part in an aesthetic but futile battle against conventional use of modern media. From radio to computer it has collected significant works subverting, boarding or even breaking technological systems, for aesthetic purposes, curiosities, and instincts. Or just for fun. [...]"

jjrl_g.gif- sowie die Gestaltung der Heimseite und die dort im bzw. als Netzwerk verankerten Personen und Projekte (von Olia Lialina über Staalplaat bis microsound bzw. Kim Cascone, allesamt treuen LeserInnen ebenfalls alles andere als unbekannt) lassen das Ganze jedoch denkbar lecker ausschauen. Mehr dazu dann, wenn die erste Ausgabe getestet und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar eher für grossartig denn schlicht für gut befunden wurde (letztere Mutmasssung werden wir hoffentlich alsbald in Richtung Tatsachenbericht schubsen können).

Damit nicht genug, gibts noch zwei audiovisuelle Performances dazu, von denen die eine der Grazer Pure Data (mehr dazu im Archiv)-Spezialist Peter Plessas bestreiten wird und die andere Serhat Köksal, den wir u. a. vor anderthalb Jahren in Berlin besuchten, als er mit seinem 2-5bz in einem Atelier des Tesla Berlin weilte und im Rahmen des Club Transmediale auftrat.

Kurzum: Der Gründe genug, den Sonntagabend in Stuttgart zu verbringen. Ab 19:00 Uhr in den Räumen von fluctuating images in der Jakobstrasse 3.

[Bildchen: Wie so oft aus der Not eines Mangels an attraktiven Alternativen heraus und nicht grad ein gestalterischer Höhenflug. Dafür aber (DIY!) selbstgebastelt. War gar nicht so einfach, eine geeignete Düse zu finden, die dann mit Junk befeuert werden konnte. Der Dank fürs Bastelmaterial geht wie so oft an Wikipedia-Commons-Spender, Lizenzen zur Weiterverwertung: Gemäss dem grossen GNU.]

Von miss.gunst am 24.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

22.11.07

lizenz zum lieben

idll_ksw.gif... oder vielleicht etwas präziser: Ein ziemlich liebenswerter Ansatz zur Frage "Wie sähe eigentlich eine Lizenz aus, die aufs Wesentliche geht?"
Aus juristischer Perspektive ist dieses Wesentliche aus nahe liegenden Gründen die Klärung der Rechtsverhältnisse.
Die ihrerseits aber aus ebenso nahe liegenden Gründen nicht im Vordergrund steht, wenn Menschen sich mitteilen und etwas mit anderen teilen wollen.

Denn dass in diesem Zusammenhang auch die Rechtsverhältnisse interessieren (müssen), ist ja doch eher etwas, was man im Sinne verantwortungsvollen bzw. -bewussten Handelns auf der Agenda hat. Aber zugleich wohl kaum als Hauptmotiv dieses Handelns bezeichnen würde.

idll_t1.gifWer beispielsweise ein Netzlabel betreibt, muss sich zwangsläufig Gedanken um Lizenzen machen. Das Eigentliche an der Sache ist jedoch: Die Musik.

Ebenso - und auch da kommen bekanntlich schnell die Rechtsverhältnisse mit ins Spiel - sieht es in Sachen Ökonomien aus. Die müssen im weitesten Sinne stimmen, sonst geraten Projekte schnell in Schwierigkeiten. Nur: Allein des Geldes wegen ein Projekt aus dem Boden zu stampfen, sollte man sich mindestens in den Künsten vielleicht doch lieber von vornherein sparen.
Eine Online-Plattform fürs Herunterladen von Musik: So etwas kann man natürlich als Geschäftsidee verfolgen. Aber ein Netzlabel, bei dem die Musik kostenfrei weitergegeben wird? Wohl kaum.

idll_g.gifWas wiederum nicht heisst, dass sich NetzlabelbetreiberInnen weder Gedanken ums Geld noch solche um Linzenzen machen müssen. Im Gegenteil. Gleichwohl: Wenns aufs oder ums besagte Wesentliche geht, steht eben, wie gesagt bzw. geschrieben, doch eher etwas anderes vorn. Und das sind die Neigung. Die Zuneigung. Die Sympathie. Die Liebe zur Sache und zu den Menschen, die sich dieser Sache ebenfalls verschrieben haben. [Grosses Wort, aber wofür klopft das Herzchen, sieht man mal von seiner selbstredend nicht ganz unwesentlichen biologischen Basisfunktion ab? Genau.]

Anders und etwas konkreter:
Wenn man nun - wie am vergangenen Wochenende bei interfiction - fragt: "Auf welchen Grundlagen arbeiten?", dann ist in diesem Sinne klar, dass Rechtsverhältnisse und Ökonomien nicht die einzigen Grundlagen sind, auf denen Kunst-, Kultur- und Wissenproduktion ruhen und aus denen sie schöpfen. Sondern vielmehr auch das Emotionale zählt. Und zwar möglicherweise ziemlich viel.

Dummerweise hat das im Gestus des Gebens und Freigebens per se, kaum aber in den gängigen Lizenzen seinen Ort, die dieses Geben und Freigeben begleiten. Auch in einer Lizenz wie den Creative Commons blinkt es allenfalls zwischen den Zeilen hervor oder ist etwa dort untergebracht, wo man wem-auch-immer grosszügig gestattet, eine mit viel Liebe (scil.: Schweiss und Tränen) gebastelte Eigenkreation nach Lust und Laune zu verwenden und gegebenenfalls sogar auseinanderzunehmen.

idll_t2.gifUmso sympathischer daher der Vorschlag, den Oliver Hagmann und Raffael Dörig von interdisco machten (genau, eben jenes bekanntlich und nicht von Ungefähr zu unseren Lieblingsnetzlabels zählt).
Die Essenz ihres Vorschlags fasst ein kleiner Flyer, den sie in Anlehnung an die bekannten, die ökonomischen und juristischen Aspekte fokussierenden Logos der CC-Lizenz gezeichnet haben und der eben als Versuch verstanden werden kann, auch mal das Wesentliche bzw. die wesentliche Motivation zu fassen, auf welcher die Netzlabelarbeit bei interdisco basiert.

Spricht für sich, oder?

idll_t3.gifP.S.: Ja, klar kann man da auch gleich wieder mit Einwänden winken. Wie sie allerdings vor allem auf dem sumpfigen Boden von Binsenweisheiten spriessen. Wie beispielsweise: "Wo es um Geld geht, hören Freundschaft und Liebe schnell auf".
Und auch seitens sonst ziemlich leidenschaftlicher Musiker kann es, wie C. Cay Wesnigk von onlinefilm.org wusste, durchaus divergierende Auffassungen geben. So findet sich bei Frank Zappa ("Packard Goose", "Joe's Garage") folgende Ungleichung:

"Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is THE BEST..."

Soviel zu den feinen Unterschieden. Aber manchmal muss man eben auch aufs Ganze gehen, oder etwa nicht?
Merci jedenfalls an Oliver für den Hinweis und an Raffael fürs Nachschlagen des Zitat bei WikiQuote - und an alle beide fürs Bildchen bzw. dessen freundliche Wiedergabegenehmigung. Unter CC oder unter LL? Ratet mal...

Von miss.gunst am 22.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

21.11.07

light spill @ walcheturm

lspp_ksw.gifReicht heute nur für eine kleine Empfehlung an all jene, die in Zürich weilen: Nämlich sich am Abend in den Walcheturm zu begeben.
Dort wird eine Ausstellung eröffnet, die allem Vernehmen nach besonders FreundInnen der mit künstlerischen Mitteln betriebenen Medienarchäologie interessieren dürfte.

Was nebenbei ja auch ganz gut an den gestrigen Eintrag anschliesst, der mit Tina Tonagels "Maschine zur Projektion eines Blumenmusters" auf seine Weise ebenfalls diesem Thema gewidmet war.

lspp_g.gifIn Zürich jedenfalls wollen Sandra Gibson und Luis Recoder mit "Light Spill" eines ihrer Projekte vorstellen, das den Filmprojektor als Lichtwerfer auf seine Basisqualitäten hin sondiert.
Ab 18:30 wird zur Vernissage geladen, und um 20:30 Uhr steht dann noch eine Konzert-Performance auf dem Programm, bei dem eine Doppelprojektion von 16mm und Sound eine Rolle spielen sollen.

Eine kleine Vorschau bietet die Dokumentation einer Installation des Projekts aus 2006 auf den Seiten des Imagefestivals - aber das Eigentliche ist wie immer natürlich nur vor Ort zu haben...

[Bildchen: Notgedrungen wie so oft völlig frei assoziiert - in diesem Fall wurde sozusagen der Light Spill von aus den Wikipedia Commons gefischter Filmprojektoren fixiert. Oben links dank Spender Rama und unter cc-by-sa-Lizenz; unten rechts dank Spender Chabacano und unter Hut des grossen GNU.]

Von miss.gunst am 21.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

20.11.07

schöne sysipha (@ monitoring)

ttmzpeb_ksw.gifMit Berichterstattungen zur diesjährigen interfiction einzusetzen wäre wohl etwas vermessen. Aber es gab dort wie auch drumherum doch so einiges, das auch bestens für Einträge in den HOME MADE Zettelkasten taugt.
Wie beispielsweise zu einem unserer Lieblingsstränge in Sachen angewandter Medienarchäologie, der schönen Kunst, Overhead-Projektoren ein würdiges Gnadenbrot zu verschaffen.

ttmzpeb_g2.gifSo konnte man nämlich im Rahmen der dokfest-Ausstellung Monitoring einer jener Arbeiten begegenen, von denen hier vor nicht allzulanger Zeit im Zusammenhang mit dem Kölner Workshop "Kunst und Musik mit dem Tageslichtprojektor" die Rede war (siehe die Einträge vom 04.07.07 und vom 25.08.07:

Der grossartigen "Maschine zur Projektion eines Blumenmusters" von Tina Tonagel.
Die - wie man auch auf Tina Tonagels Heimseiten, auf denen sich ein kleines Porträt dieses wunderbaren Apparates findet - nachsehen und nachlesen kann, besagtes Blumenmuster nicht nur projiziert, sondern vor allem anderen erst einmal produziert.

Ergo eine echte Kunst- bzw. Mal- bzw. Zeichenmaschine ist und als solche nicht nur zugleich in die entsprechende Zettelkasten-Abteilung dieses Logs gehört. Sondern sich eigentlich auch gut in der aktuellen Ausstellung zu Kunstmaschinen in der Schirn Kunsthalle gemacht hätte.

Schliesslich walzt die schöne Sisypha unermüdlich und weitestgehend selbständig besagtes Blumenmuster einerseits auf die Endlosfolie, was zum Einen bzw. auf der einen Projektionsfläche zu sehen ist.

ttmzpeb_g1.gifUnd im Grunde liesse sich ihr Name sogar noch erweitertn, da sie in diesem Zuge mitnichten allein die FreundInnen floraler Ornamentik versorgt, sondern obendrein auch diejenigen abstrakter Kunst auf ihre Kosten kommen lässt. Denn im Rundlauf der Folie wird das Blumenmuster andererseits natürlich auch wieder verwischt, so dass die Folie auf ihrem Transportweg wieder gereinigt werden muss - was dann ins Bild der zweiten Projektion eingeht.

Mithin lässt sich ihr auch nicht nur stundenlang bei der Arbeit zusehen, sondern sogar weidlich über selbige philosophieren. Etwa darüber, ob die glücklichste Kunst(maschine) dieenige ist, die ihr eigenes Werk stets auch selbst zerstört und von daher in ihrem ungebremsten Schaffensdrang dennoch das ökologische Gleichgewicht zwischen der An- und Abwesenheit von Kunst bzw. ihrer Erscheinung respektiert.

[Bildchen: Zeigen, wie unschwer zu erkennen, die schöne Sysipha daselbst, also die Maschine zur Projektion eines Blumenmusters - mit Grand Merci an Tina Tonagel, die ihre kreative Kreation in Kassel übrigens während aller Ausstellungstage treulich höchst persönlich betreute.]

Von miss.gunst am 20.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

16.11.07

patch_work

ifi07pw_kswn.gifJa, genau. Es geht um Flickwerk. Der denkbar lückenhafte Eintragsteppich dieses Monats ist aber nicht gemeint.
Sondern vielmehr die diesjährige interfiction-Tagung, die ab heute Abend (16.11.07) im Rahmen des 24. Kasseler Dokumentarfilm und Videofests stattfindet.

ifi07pw_g1.gifDa wird es nämlich um jene Patchworks gehen, mit denen wir es in Zeiten von "Copy, Cut & Paste" zu tun haben.

Beziehungsweise, genauer gesagt, mit den ihrerseits höchst diversen und heterogenen kulturellen, ästhetischen, gesellschaftlichen und politischen, ökonomischen und juristischen Komplexen, die hier angelagert sind.

Näheres zum Konzept der Workshop-Tagung, zum Programm und zu den TeilnehmerInnen, die trotz des Bahnstreiks alle tapfer versuchen wollen, rechtzeitig zum Ort des Geschehens vorzudringen, wie immer im Netz.

Und alles andere dann, ebenfalls wie immer, vor Ort...

[Bildchen: Patchwork(s) zum Thema, selbstgebastelt. Wobei für das cc eine ausdrückliche Verneigung an die Creative Commons-Seiten - indes wir Copyleft (oder war's vielleicht doch ein -right? und Public Domain wohl jeweils für sich sprechen lassen können...]

Von miss.gunst am 16.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

15.11.07

unfreiwillige sendepause

ufsp_ksw.gifNein, dieses Blog ist nicht etwa sang- und klanglos ad acta gelegt worden. Vielmehr haben wir, weil es die letzten Male schon so schön war, eine nette kleine Sendepause gemacht.
Nicht ganz freiwillig allerdings.

ufsp_g1.gifDiesmal war übrigens nicht ein Server schuld, der uns seine Dienste verweigert hätte.
Da das ja doch langsam langweilig geworden wäre und wir ja gerade erst im September Geschmack an gekappten Leitungen gefunden hatten, haben wir wieder mal ausprobiert, wie es sich so ohne Telefon und Netzanschluss lebt.

Ziemlich gemütlich, also auch nicht grad schlecht?
Nunja. Das kann man sicher so oder so sehen. Wir meinen: Bei wem Ruhe eh nurmehr einkehrt, wenn ihm die Telekommunikation verwehrt, der lebt verkehrt.
Insofern.

ufsp_g2.gif
Bildchen: So schnell haben wir natürlich nicht aufgegeben und erstmal diverse Alternativen ausprobiert. Die sich leider allesamt als wenig tauglich erwiesen. Dafür nahrhaft. Immerhin.

[Fürs Debreziner Würstel danken wir übrigens Wikipedia-Commons-Spender Kobako; die leckere Banane pflückten wir ebendort und mit Erlaubnis des grossen GNU. Und: Ihrer Lizensierung entsprechend kommt für fleischhaltige Variation des garantiert anschlussfreien, dafür essbaren Telefonsurrogats eine cc-by-sa-Lizenz dazu.]

Von miss.gunst am 15.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

09.11.07

ruf von futuresonic festival

fusoc08_ksw.gifWie schon angedroht, gibt es gerade noch einen weiteren Ruf, der weitergereicht werden will.
Nämlich vom FutureSonic Festival in Manchester, dessen Ausgabe 06 aus guten Gründen seinerzeit gleich mehrfach im Log gelandet war (indes wir die diesjährige leider mal überspringen mussten).

Nun jedenfalls wird natürlich schon an der Ausgabe 2008 gebastelt - und dazu gehören wie immer mehrere Einladungen zur aktiven Beteiligung bzw. Einreichung von Projektvorschlägen.

Schwerpunktthema soll diesmal "The Social - Social Networking Unplugged" sein - was doch gerade HeimwerkerInnen interessieren müsste, die im Spannungsfeld A2D2A arbeiten, 'from analog to digital and back again'... Oder etwa nicht?

Alles weitere Wissenswerte jedenfalls hier:
fusoc08.gif

Von miss.gunst am 09.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

07.11.07

ruf vom a=v festival

twavm_ksw.gifVon wegen: Zum Wochenanfang. Das könnte diesmal ein ganzes Wochenthema werden. Weiter geht es nämlich gleich mit dem nächsten Ruf - diesmal aus München.
Dort wird, initiiert von der Künstlerin und Kuratorin Natalia Borissova, vom 20. bis 24. November das a=v festival stattfinden.
Übrigens, ganz wie im Fall des Zürcher diy*-Festivals, nach erfolgreichem Start in 2006 zum zweiten Mal.

Worum es geht? Bringt schön kurz und knapp, wenngleich der internationalen Ausrichtung entsprechend in english, die folgende Selbstdefinition auf den Punkt:

a=v is an annual low-budget workshop-festival dedicated to experimental activities of experts and enthusiasts who are into development of unusual techno-artistic instruments/expressions/situations/space/communications. It aims at representing the potential of independent artistic expressions and encouraging experimental activities.

Oder nochmals kürzer und knapper:

A=V [AUDIBLEIMAGEVISIBLESOUND] = workshop + experimental festival

twavm_g.gifIm Rahmen der aktuellen Ausgabe werden nun zwei Workshops angeboten, die beide spannende Weiterbildung versprechen: Der eine, geleitet von Andrey Smirnov und Guy van Belle zum Thema Theremin-Sensoren (und deren Vernetzung); der andere, geleitet von Knut Aufermann und Sarah Washington zu Radio Hacking und Radio Orchestern.

Die Dozierenden sind treuen LeserInnen im einen wie im andern Fall bereits aus zahlreichen Einträgen in diesem Log bestens vertraut und versprechen nicht nur kompetente Leitung, sondern auch insgesamt inspirierende Workshop-Tage in den Münchener Kunst-Arkaden.
Und auch auf der Liste der Teilnehmenden lassen sich schon einige bekannte Namen entdecken - was nebenbei noch einen spannenden Austausch untereinander erwarten lässt.

Das beste an der ganzen Sache jedoch: Für beide Workshops werden dank verlängerter Deadline noch bis Ende der Woche - genauer gesagt bis 10.11.07 - Anmeldungen akzeptiert.
Also dann, auf nach München!

[Bildchen: Leider und nicht ganz so sympathischer Weise gabs zu dem wenigen vom a=v festival im Netz publizierten Bildmaterial gleich einen fetten c-Vermerk. Na dann. Mussten wir mal wieder selbst in der Materialkiste resp. den Wikipedia Commons wühlen. Und fanden dort aber immerhin etwas passendes - war mal ein Bausatz für ein Theremin. Wie schon so oft: Dank an den Spender und Ehre dem GNU!]

Von miss.gunst am 07.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (1)

05.11.07

ruf vom diy*-festival

diyz07_ksw.gifZum Wochenbeginn geben wir ja gern Rufe weiter - in diesem Fall den vom diesjährigen diy*-Festival, das am 07./08. Dezember in Zürich stattfinden wird.
Im Grunde fast wie letztes Jahr um diese Zeit, sowohl was den Ruf, als auch das Festival selbst betrifft.

Organisiert wird das Ganze wieder von Markus Haselbach und seinen Mitstreitern von der Schweizerischen Gesellschaft für Mechatronische Kunst, deren Elektro-Bastel-Workshops jüngst auf dem SHIFT-Festivals wohl nicht umsonst einen ziemlichen Ansturm erlebten. Egal wieviel spannendes Programm drumherum geboten wurde - durchgängig beugten sich dort eifrige BastlerInnen über Lötkolben und Platinen.

Nun gibt es also eine prima Gelegenheit, auf das Gelernte aufzubauen bzw. seine Leidenschaft mit anderen zu teilen und/oder vorzuführen, was in jüngerer Zeit an der heimischen Werkbank, am Rechner oder wo auch immer entstanden ist. Mit anderen Worten bzw. im O-Ton des Rufs:

diyz07_g.gif

Fr./Sa. 7./8. Dezember 2007
Kunst- und Technologiefestival im Dynamo/Dock18 Zürich

diy*-Festival

*do-it-yourself, die Kultur des Selbermachens

Ausstellung, Live-Konzerte, Vorträge und Workshops:
Mit einem reizvollen Programm startet diy* als Plattform für das dynamische Feld elektronischer Kunst mit selbstgemachten Werkzeugen ins dritte Jahr.
Themen der diesjährigen Ausgabe sind neue Wege zur Erstellung eigener Arbeitsmittel im Bereich der elektronischen Kunst unter Einbezug von Elektronik, technischer Informatik und Mechanik.
diy* stellt sich diesem Thema sowohl mit künstlerischen als auch technischen Programmpunkten.

Infos zum Festival auf www.diyfestival.ch und im angefügten hier verankerten PDF.

Mach mit!!!

Mach mit am diy* und zeig Deinen Eigenbau, Dein Spiel, Deine Musik. Diskutiere Deine Visionen, Technik und Anwendung!
Interessiert?
Sende uns ein Mail an info@diyfestival.ch.

Mitmachen kannst Du bei [bzw. mit]:

- Ausstellung
- Konzerten
- Vorträgen
- Mini-Workshops

Schick ein Mail mit Arbeitstitel, ganz kurzer Beschreibung und Deiner Adresse, Telefon, etc.

Wir freuen uns auf Deine aktive Teilnahme am Festival!

Beste Grüsse
Markus Haselbach
diy* Festivalkoordination

diy*
c/o SGMK
Schweizerische Gesellschaft für Mechatronische Kunst
Postfach 2161
CH-8031 Zürich
++41 (0)76 379 20 88
www.sgmk-ssam.ch
www.diyfestival.ch

diyz07_g.gif

Von miss.gunst am 05.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

04.11.07

the street knit project

strstr_ksw.gifBislang hat sich ungeachtet des zügig Richtung Winter fortschreitenden Kalenders der Herbst grossenteils eher spätsommerlich angefühlt. Berlin im November ohne Handschuhe und Mütze beispielsweise: Unglaublich - aber wahr. Ab kommende Woche soll es nun jedoch wirklich etwas kälter werden. Was man allerdings wohl nur dann so richtig goutieren kann, wenn man über eine heimelig geheizte Wohnstatt und kühlere Temperaturen kompensierende Kleidung verfügt.

Wie es dagegen jenen geht, die weder das eine noch das andere besitzen, kann sich vielleicht noch am ehesten (und selbst dann: allenfalls äusserst vage) vorstellen, wer mal während einer längeren Wander- oder Fahrradtour fern jeder Zivilisation in Wetterwechsel kam - und merkte, dass Handschuhe, Regenjacke oder ähnlich Essentielles daheimgeblieben sind.

Natürlich gibt es - mindestens in den so genannten Wohlstandsländern - in den meisten Städten und Gemeinden Organisationen, die Kleidung für Bedürftige sammeln und ausgeben. Richtig gute Wollware, und die wärmt bekanntlich noch am Besten, ist dort allerdings tendenziell eher rar. Von Selbstgestrickten trennen sich schliesslich die Wenigsten gern (es sei denn, es wurde ihnen unverlangt von wohlmeinenden Verwandten aufgedrängt) oder erst, wenn die Motten wenig davon übrig gelassen haben.

strstr_g2.gifGenau an diesem wunden Punkt setzt das in Toronto beheimatete "Street Knit Project" an: Per Netzwerk werden Strickspenden organisiert; Hilfsbereiten, denen es an Vorlagen, Erfahrung und/oder Ideen mangelt, Links zu online verfügbaren Strickmustern zugeliefert - und seit jüngstem ist es sogar möglich, einfach nur Wolle abzugeben.
[Ja, auch das macht Sinn angesichts der Tatsache, dass gesponnenes Tierhaar in den vergangenen Jahren nicht eben billiger geworden ist - zumal im Vergleich, vor allem aber in Folge einer mit Preisdumping konkurrierenden Bekleidungsindustrie, die sogar Handgestricktes so günstig unter die Leute wirft, dass Selber machen nicht allein aus Zeitgründen wie echter Luxus wirkt.]

Kurzum: Eine gute Idee und ein unterstützenswertes Projekt. Wobei praktisches Mittun in diesem Fall selbstredend lokale Präsenz verlangt.
Wäre also die Frage, ob es in der Schweiz schon etwas Vergleichbares hat und wenn ja, wo? Einschlägige Hinweise nimmt miss.gunst gern entgegen - und würde die Adressen dann auch hier im Log publizieren. Winter wirds schliesslich auch in unseren Längen- und Breitengraden. Und sicher gibt es sowohl Bedarf wie auch potentielle StrickwarenspenderInnen vor Ort. Oder?

[Bildchen: Tja. Gerne hätten wir das Street Knit Project nicht nur gelobt, sondern auch anschaulich mit Logo verlinkt. Da es zu diesem jedoch einen Copyright-Verweis gibt, lassen wir Letzteres lieber. Und mussten statt dessen mal wieder stümpern - was wie so oft allein mit Hilfe grosszügiger Wikipedia-Commons-SpenderInnen möglich war; speziell für die Maschen ist Brian Sawyer zu danken, weswegen das optisch leider eher kümmerliche Ergebnis nicht wie die Strasse mit GNU, sondern cc-by-sa lizensiert werden muss. Oder beides? Wie auch immer - unter dem kalten Asphalt jedenfalls wuchert der Wollschal, so viel ist gewiss.]

Von miss.gunst am 04.11.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)