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29.03.08

bleepfest berlin

bf08_ksw.gifZufällig in Berlin dieser Tage? Dann hätten wir doch glatt einen netten Tipp für die Gestaltung der Abendstunden.
Wie schon im vergangenen Jahr (s.a. den Eintrag vom 01.04.07) werden dort nämlich die letzten Tage im März genutzt, um das bleepfest zu begehen.

An de grundsätzlichen Prämissen hat sich auch heuer nichts geändert, weshalb wir uns in dieser Hinsicht nicht wiederholen müssen (ansonsten ist alles Wissenswerte auch in den bleepfest-FAQ nachzulesen).

bf08_g.gifDiesmal findet die von Mstation.org gehostete Veranstaltung zur Förderung der Zuneigung zu elektroischer Musik allerdings nicht in der c.base, sondern in der Galerie Wallywoods statt.

Letztere scheint, wenn man den Heimseiten Glauben schenkt, sonst weniger auf Elektronika als auf überdimensionierte Sitzgelegenheiten spezialisiert. Aber das sollte vermutlich ebenso wenig schrecken wie das Design der diesährigen bleepfest-Seiten, das leider der aktuellen Retrosexismus-Mode zum Opfer gefallen ist.
Denn das Programm - und besonders das für den heutigen Samstag Abend (29.03.) schaut doch durchaus geniessbar aus.

Wers testen will: Seit gestern und noch bis zum frühen Sonntag Abend an oben benanntem Ort, das bleepfest08 in Berlin.

[Bildchen: Aufgrund nachhaltigen Missfallens an besagtem bleepfest-Design mussten wir zum Behufe der Illustration leider selber piepen. Auch nicht schön. Aber besser als RS.]

Von miss.gunst am 29.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

27.03.08

hernoise in karlsruhe

hndk_ksw.gifGeht natürlich nicht um irgendwelche gendergenerierten Unruhen im akustischen Feld, sondern um eben jenes Projekt, das schon mehrfach mit Einträgen gewürdigt wurde: Hernoise.

Im Badischen Kunstverein Karlsruhe ist derzeit nämlich eine Ausstellung zu sehen, die den lustigen Titel "Pop! goes the weasel" trägt (verdankt sich sozusagen einem historischen Chartsbrecher, nämlich einem Liedchen, das wohl zu viktorianischer Zeit zum Ohrwurm wurde).

hndk_g.gifIn der geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit Szenarien und Politiken der musikalischen Popkultur - was als Ansatz an und für sich nun wohl nicht ganz so neu ist, wie das der begleitende Pressetext einfach mal behauptet.
Aber deswegen ist die Schau nicht weniger sehenswert.
Unter anderem eben auch, weil sie Gelegenheit bietet, in den Archiven von Hernoise zu gründeln.

Heute (27.03.) Abend sind zudem im Rahmen des Begleitprogramms die Begründerinnen des Projekts, Emma Hedditch und Irene Revell von Electra zu Gast in Karlsruhe.
Ergo eine besonders gute Gelegenheit für eine kleine Exkursion.

Wer das so kurzfristig nicht mehr einplanen kann, sollte mindestens überlegen, was bis zum kommenden Sonntag (06.04.) noch geht - denn dann wird auch "Pop! goes the weasel" die Tore schliessen...

[Bildchen: Nein, das ist natürlich weder der Planet aus Michael Sailstorfers schöner Variation auf das Kopernikanische Modell noch dessen glitzernder Trabant. Sondern ein dankbar den Wikipedia Commons entlehntes Exemplar, welches wir dann doch mit weit weniger optischem Noise verfremdeten als urpsrünglich mal angedacht. Untersteht, ganz wie der Mutterstern, dem grossen GNU.]

Von miss.gunst am 27.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

26.03.08

aufruf zum pixelstürmen

psaw08_ksw.gifEigentlich sollte es in Sachen a2d2a weitergehen, aber erst einmal sind dringlichst diverse Rufe an der Reihe, die weitergegeben werden wollen.
Wie beispielsweise derjenige zum diesjährigen Pixelstorm Award.

Weil der Wettbewerb heuer bereits in die fünfte Runde geht (und wir ja auch schon letztes Jahr gerufen haben, so dass mindestens treue LeserInnen sowieso wissen werden, worum sich's dreht), sowie vor allem, da auf den Heimseiten alles Wissenswerte zu lesen steht, erübrigt es sich eigentlich, ins Detail zu gehen.

psaw08_g.gifErwähnt werden sollte jedoch vielleicht, dass das Thema der aktuellen Ausschreibung "Heartbeat", also: Herzschlag lautet (und tatsächlich kann man einen solchen beim Aufruf der Seiten auch fleissig pochen hören).

Sowie dass Einreichungen ab dem kommenden Montag (31.03.08) morgens 09:00 Uhr auf die Award-eigene Plattform hochgeladen werden können bzw. bis zum 22.04.08 um 24:00 Uhr ebendort gelandet sein müssen - dann nämlich schliesst der Wettbewerb seine Tore.

Wann und wo die Preise übergeben werden, scheint wohl noch nicht festzustehen - aber bis dahin natürlich sowieso noch ein wenig Zeit.
Und vorerst heisst es ja auch erst einmal: Den einen oder anderen kreativen Gedanken beim flüchtigen Schopfe fassen und sodann fleissig Pixel schubsen tätig zu Werke gehen.

Wer wissen will, wo ungefähr die Latte hängt bzw. in den letzten Jahren hing, kann sich zudem zwischendurch auch mal einen Blick auf die Bestenliste gönnen. Und wird dort sehen: Mitunter - wie nämlich gerade letztes Jahr - gibt's tatsächlich fürs Pixelschubsen Gold...

Von miss.gunst am 26.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

24.03.08

saisonales

shsf_ksw2.gifZwischendurch aus der weniger saisonal bedingten als einfachmalso eingelegten Sendepause ein seinerseits durchaus saisonal motiviertes Drudelchen...

... das natürlich aus einem Bildchen und der obligaten Frage besteht, was auf selbigem wohl zu sehen ist:

shsf_g.gif

[Auflösung: Neineinein - kein Polarhase, der sich um Ostern 2008 als Gelegenheitsarbeiter im hessischen Mittelgebirge verdingt hat. Wobei es durchaus möglich wäre, dass der sich versehentlich auch aufs Bild verirrt haben könnte. Die richtige Antwort auf unsere Drudelfrage lautet jedoch: Feige Schneeflocke, die sich ebenso geschickt wie erfolgreich unter Ihresgleichen zu verbergen sucht. Wenn man genau hinschaut, sieht man sie natürlich trotzdem, wie sie da hockt und zittert. Richtig, ganz oben, in der Ecke links.]

Von miss.gunst am 24.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

20.03.08

no matter (a2d2a ff.)

noma_ksw.gifLeicht zu erraten, welchen der Beiträge zu "Mixed Realities" wir sofort ins Herz geschlossen haben: Nicht etwa egal welchen, sondern eben jenes Projekt, das auf den Namen "No Matter" hört und aus gutem Grund auch einen eigenen Eintrag im Zettelkasten bekommt.

Allein schon, weil wir imaginäre Objekte innig lieben - und es um so grossartiger finden, wenn sie greifbare Gestalt gewinnen.

noma_g4.gifNatürlich gibt es eine Reihe von Sphären, in denen imaginäre Objekte seit je zu Hause sind. Und gleich nach der Phantasie zählen dazu auch solche, in denen die Einbildungskraft nicht nur selbstgenügsam waltet, sondern tatkräftig zum Bilden drängt: In der Literatur mit Worten, in der bildenden Kunst mit Materialien und in optischen Medien.
Wobei, à propos Medien, der Reiz und die Qualität dieser Sphären eigentlich eher darin liegen, dass bei aller Gestaltung auch seitens der Rezeption für die Imagination noch hinreichend Spielraum bleibt - etwa in dem Sinne, wie McLuhan die kalten bzw. kühlen Medien gegenüber den heissen definiert.

Aber was sagt die tätige Einbildungskraft, wenn man sie in eine Welt aus Polygonen schickt, deren Zusammensetzungsoptionen sich ästhetisch erst einmal eher auf der Ebene von Fertighauskatalogen und Tiefkühlmenues zu bewegen scheinen? Nun: Selbst wer SL vorzugsweise als Zweitleben-Puppenstube oder als Variation aufs Süsse Jenseits sieht (beides Optionen, die uns nicht ganz zufällig in den Sinn kommen), wird zugeben müssen: Heiss können das gerade deshalb so viele finden, weil es ebenfalls eher zu den kühlen Medien zählt, vorgefertigte Polygonen hin, aus dem RL abgekupferte Ökonomien her.

noma_g3.gifTapfer haben wir daher immer wieder mal getestet. Und das Ganze trotzdem stets aufs Neue für grässlich befunden. Umso mehr freuen wir uns regelmässig über Projeke, die ohne SL zwar nicht denkbar gewesen wären - aber die Schraube doch ein entscheidendes Stückchen weiterdrehen. Wie eben beispielsweise "No Matter" von Victoria Scott und Scott Kildall.

Die beiden haben nämlich zunächst einmal eine Reihe kreativer SL-BewohnerInnen gegen eine Entlohnung in schnöden Lindendollars damit beauftragt, aus Polygonen imaginäre Objekte zu basteln - und zwar, wie sich das für SL gehört, nach Vorbildern aus dem ersten Leben. Um nicht zu sagen: Klassikern unter den imaginären Objekten. Beispielsweise auf der Liste: Ein fliegender Teppich, der Heiligen Gral, das Bildnis des Dorian Gray (um schon mal vorzugreifen: autsch).

Nun liegt es zwar in der Natur der Sache, dass die schönste Vorstellung in SL notgedrungen zu Tand gerinnt. In dessen eigentliche Heimat mitnehmen lassen sich die Objekte aber normaler Weise nicht.
Anders bei "No Matter": Denn die Polygonen haben Scott und Kildall anschliessend auseinandergefaltet und zu Vorlagen für Ausschneidebögen gemacht, aus denen dann wieder Pappmodelle gefertigt wurden. Imaginäre Objekte zum Anfassen - gibts nicht? Gibts also doch.

noma_g2.gifIn voller Grösse sind sie derzeit nun in der Ausstellung "Mixed Realities" zu bewundern. Ist ein weiter Weg und eh weiter weg als SL? Kein Problem: Viel spannender ist es nämlich sowieso, auf der Heimseite des Projekts die Liste der Objekte durchzugehen, wo es zu einem jeden einen anderen Bogen gibt, auf dem zusammen mit den Objekten auch die Hintergründe ihrer Herstellung zu ergründe(l)n sind.

Unsere klaren Favoriten: Der Monolith aus 2001 (mal ganz harmlos nämlich und garantiert stumm, ohne dräuendes Drone-Gesumm), das tragbare Loch (weil man so was immer gut gebrauchen kann - auch wenn das Loch in der Umsetzung durchaus etwas löchriger hätte ausfallen dürfen - irgendeine Nische bräuchte die Imagination ja doch) sowie allen voran das Big Dumb Object (sowieso, sonnenklar), von Cheen Pitney gross-artig umgesetzt. Prima praktisch eigentlich auch Clyde Lindmans Vorschlag, den Topf mit Gold nicht am bekanntlich schwer erreichbaren Ende des Regenbogens zu platzieren - sondern einfach selbiges am Topf zu fixieren.

noma_g5.gifUnd dann hätten wir noch einen Sonderpreis zu vergeben: So sehr wir mathematische Modelle mögen, in diesem Fall aber nicht für das Objekt.
Sondern? Tja, einfach mal raten. Kleiner Hinweis: Auch das schicke Outfit seines Schöpfers ist es nicht...

[Bildchen: Für die Reproduktionsgenehmigung danken wir mittelbar natürlich auch den kreativen Auftragsdesignern - vor allem aber Scott Kildall und Victoria Scott. Grand Merci!]

Von miss.gunst am 20.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

18.03.08

gemischte realitäten

tmrb_ksw.gifZwar muss man "Manufacturing", wie es beim dieser Tage in unseren Radar gegangenen Share Festival Thema war, nicht unbedingt gleich mit einer (Re-)Materialisierung des Digitalen assoziieren. Aber dass und wie man diese Begriffe zusammendenken kann, hat durchaus mit der Überlagerung von und den diversen Oszillationen zwischen analogen und digitalen Realitäten zu tun, die für unsere gegenwärtige Kultur charakteristisch sind.

Anfang Februar (07.02.08) hat turbulence.org - seit mehr als zehn Jahren als Plattform für netzbasierte Kunstprojekte aktiv - nun eine Ausstellung eröffnet, deren Exponate sämtlich mit entsprechenden Strategien operieren:

"Mixed Realities", noch bis zum 05.04. in der Huret & Spector Gallery des Emerson College in Boston zu sehen,

tmrb_g.gif

"is an international networked art exhibition that explores the convergence — through cyberspace — of real and synthetic places made possible by computers and networks."

Wohlgemerkt wird die Vermischung hier explizit in beide Richtung gedacht (also nicht nur a2d2a) - wobei die Simulation und/oder virtuelle Spiegelung des Materiellen im digitalen Raum natürlich sozusagen von Anfang an das Nachdenken über letzteren gepprägt hat. Ergo nun wirklich nichts Neues ist. Was sich in diesem Bereich drchaus geändert (und wenn man so will: auch weiter entwickelt) hat, sind die Ansprüche und Ziele einerseits und die Wahrnehmung andererseits. Vom Ufer einer ohnehin stark vom Umgang mit Digitalem geprägten Kultur hüpft man als andere/r in diesen Fluss, als man es etwa in den 1980ern gewesen wäre.

Soweit ein wenig küchenphilosophisches Begleitgemurmel zur Empfehlung, sich mindestens mal die digitale Seite der Exponate von "Mixed Realities" anzuschauen - und wir werden den Faden dann dieser Tage an jenem Ende ein wenig weiterspinnen, das uns daran besonders interessiert.

Von miss.gunst am 18.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

16.03.08

Lost Sound

lt2_ksw.gifDieser Eintrag wäre beinahe schon vergangene Woche in Verbindung mit einer Veranstaltungsempfehlung im Zettelkasten gelandet. Aber von der haben wir aus praktischen Gründen dann abgesehen - oder hätte eine/r der geneigten LeserInnen mal eben ins belgische Leuven rauschen können?
Nun: Für FreundInnen von Kassettengeschichten und anderen Zeugnissen der vergehenden Tape-Kultur wäre das sicher eine feine Sache gewesen.

In Zusammenarbeit mit der heimischen Musikveranstaltungsorganisation und -Plattform (K-RAA-K)3 organisiert das dort ansässige Kunstzentrum stuk nämlich neuerdings eine Veranstaltungsreihe namens "Displaced Sounds".

lt1_g.gifUnd gleich der erste Abend, der am vergangenen Donnerstag (13.03.08) stattgefunden hat, versammelte eine ganze Reihe spannder Projekte.

Darunter eben auch ein Video, das dem schnöden Schicksal der einst so verbreiteten Magnetbandwickel gewidmet ist: "Lost Sound" von John Smith und Graeme Miller.

Zwar ist die Gelegenheit, "Lost Sound" in Leuven zu sehen, dahin.
Aber das Video als solches gibt es - wie ja schon unser Anker anzeigt - bei der Londoner Distribution Lux (btw die Adresse schlechthin für künstlerische Vilmproduktionen aus UK und, wie miss.gunst gern aus eigener Erfahrung bestätigt, auch ein zuverlässiger Partner für die Organisation einschlägiger Veranstaltungen). Was an dieser Stelle sagen will: Wer gerne einmal selbst einen Vilm- und Musikabend zum Thema zu gestalten gedenkt, weiss hiermit, wo es zu bekommen wäre...

lt2_g.gif

[Bildchen: Standbilder aus "Lost Sound" kann man auf der verankerten Projektseite bei Lux anschauen - aber leider nicht von ebendort entnehmen und reproduzieren (d.h. man könnte schon, aber man darf natürlich nicht). Ergo mussten wir mal wieder ein Surrogat imaginieren. Ging ein bisschen schnell - aber man sieht wohl schon, wie verloren das verstossene Medium in die Weltgeschichte blickt...]

Von miss.gunst am 16.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

14.03.08

radio wne @ berlin (WRT)

rwne_ksw.gifZugegeben: Die Gelegenheit ist nicht von langer Dauer und läuft nurmehr wenige Tage. Aber wie nach Möglichkeit jeder unserer Webradio-Tipps, so wollte auch dieser erst einmal getestet und für gut befunden werden. Das haben wir nun und winken entsprechend mit einer Empfehlung.

Nämlich in den folgenden Tagen jeweils abends ab 20:00 Uhr (CET) den Webstream von Radio WNE anzuwerfen.

rwne_g.gifDer schicke Schädel mit dem verwegen blinkenden Ray Ban-Verschnitt sollte dabei nicht zu voreiligen Schlüssen verführen. Ist nämlich nicht gerade ein Doom-Party-Ding, was da übertragen wird. Sondern vielmehr Kunstradio. Und zwar eines, das es erstens nur live via Webstream und zweitens nur periodisch gibt. Verpassten Sendungen kann man dann noch per Blick ins Archiv nachtrauern.

Wie eben aktuell seit vergangenem und noch bis einschliesslich kommenden Montag aus Berlin, wo täglich von einem Haus- bzw. Atelierbesuch aus gesendet wird.
Gestern (= Donnnerstag, 13.03.) gabs beispielsweise ein Stelldichein zwischen Jean-Baptiste Bayle (siehe auch seine Heimseite sowie Projektseiten mit GPunkt-Spiegelung und seinen MyOwnSpace) und Jodi Rose, die wir vor gut einem Jahr - ebenfalls anlässlich eines Webradio-Tipps - mit ihrem Projekt "Singing Bridges" vorgestellt haben (s. d. Eintrag vom 17.03.07).

Ist natürlich nun schon Klang von gestern, aber in den nächsten Tagen stehen ja noch weitere Radio-Hausbesuche an; heute etwa ist Carl Y. bei Séamus O´Donnell a.k.a lifeloop zu Gast - und das dürfte wohl nicht weniger hörenswert sein bzw. werden...

[Bildchen: Nochmal zugegeben: Für ein reines Streamradio braucht es natürlich keine Antenne. Und das WNE-Schädelchen ist, wie scheuszlich auch immer, schon wesentlich schicker als unser Exemplar. Weil aber keine Zeit war, um Reproduktionsgenehmigungen dafür oder gar für das noch viel schickere Plakat zur derzeitigen Ausstrahlung nachzufragen, haben wir einfach versucht uns vorzustellen, wie unsere Variation aufs Thema aussähe. Ok, schlicht schlecht. Die Zähne danken wir zudem noch einer entsprechenden grafischen Simulation, der wir brav in der Lizensierung folgen, ergo GNU.]

Von miss.gunst am 14.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

12.03.08

share it!

sft08_ksw.gifWer dieser Tage Zeit für einen kleinen Ausflug hat, sollte den vielleicht Richtung Italien machen. In Turin hat nämlich gestern die aktuelle Ausgabe des Share Festivals ihre Tore eröffnet.

Heuer lockt nun nicht nur die schon vom Titel her vielversprechende Veranstaltung an sich, sondern erst recht die Tatsache, dass der Gastkurator Bruce Sterling heisst - und ein besonders spannendes Motto mitgebracht hat: Manufacturing.

Mal ganz abgesehen davon, dass Handgemachtes wie auch das Nachdenken über Handwerk(e) derzeit sowieso ganz vorn ist - siehe beispelsweise u.a. Richard Sennetts jüngstes Buch - tönt das doch ganz danach, als fände sich dort etwas Interessantes zu unserem Sammelgebiet namens a2d2a, from analog to digital and back again.

Siehe da: Was zur Ausstellung "Manufacturing" zu lesen ist, geht doch sehr in diese Richtung - und wie schon vor einiger Zeit aus gut unterrichteten und nahe liegenden Quellen zu vernehmen war, gibt es dort auch einen Teil jener Arbeiten zu sehen, die im Rahmen des hier nicht von ungefähr eigens erwähnten Berliner Generator.x 2.0-Workshops entstanden sind (s.a. weitere Einträge in Marius Watz' Generator.x-Blog, wo es wiederum auch Anker zu Bildsrecken gibt für all jene, die sowohl die Berliner Schau im DAM verpasst haben als auch jetzt nicht nach Turin reisen können).

Wie das Thema wiederum im Rahmen der Konferenz vertieft wird, kann man sogar aus der Ferne mitverfolgen - mindestens ist ein Live-Stream der Vorträge angekündigt. Na, da schauen neugierige Menschen doch sicher mal rein....

sft08_g.gif

Von miss.gunst am 12.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

11.03.08

sägevögel & co (tierstimmen ff.)

ssv_ksw.gifEigentlich ein Fall von Eulen nach Athen - aber dieser Eintrag muss doch auf den voraufgehenden folgen.
Gewidmet ist er natürlich dem wohl grössten europäischen Tierstimmenarchiv, nämlich demjenigen der ehrwürdigen British Library.

ssv_g1.gifDie Sammlung der "Wildlife Sounds" als solche ist in ihren Beständen - ähnlich wie ihre Berliner Schwesterinsitution - online zwar nur über ihren Katalog zu bestaunen und eben dann vor Ort zu konsultieren.

Gleichwohl ist aber auch eine erkleckliche Anzahl von Kostproben für NetznutzerInnen zugänglich. Und zwar über die Themen-Beiträge des Bereichs "Listen to Nature", deren Lektüre zudem allerlei Wissenswertes vermittelt.

Unser Herz gehört dabei, wie treue LeserInnen aus guten Gründen ahnen werden, einerseits den gefiederten KlangkünstlerInnen bzw. der "Language of the Birds".
ssv_g2.gifUnd dort wiederum namentlich jenem Kapitel, das der Aneignung anderer Sprachformen bzw. der akustischen Mimikry gewidmet ist.

Andererseits gibts aber auch einige Töne, welche die Ohren von InsektenmusikfreundInnen erfreuen dürften. Unbedingt empfehlenswert, weil sonst nicht überall geboten (und von ähnlich entspannender Wirkung wie das Geräusch sanft prasselnden Regens - so man dabei vor dem geistigen Auge nicht Selbstgestricktes vernichtende Mottenlarven imaginiert): Die friedlichen Fressgeräusche von Bombyx mori bzw. Seidenraupen in mutmasslich erklecklicher Zahl.

[Bildchen: Illustrieren, wenngleich von einem im entsprechenden Kapitel zu erlauschenden Hörbeispiele inspiriert (nämlich einem Sägearbeiten intonierenden Braunbauch-Laubenvogel), selbstredend gerade nicht das Phänomen der lingustischen bzw. vokalen Mimikry bei Vögeln. Stammen vielmehr aus unserer kryptoornithologischen Sammlung, alles Exemplare, deren Stimmen leider nicht überliefert sind. Mehr zu diesem Thema im voraufgegangenen Eintrag. Für die Gene unserer Züchtung danken wir Mnemosines Spende in die PD...]

Von miss.gunst am 11.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

09.03.08

tierstimmen

tsta_ksw.gifA propos Museum für Naturkunde: Nicht nur InsektenmusikfreundInnen seien bei dieser Gelegenheit darauf verwiesen, dass besagte Institution unter anderem auch ein grosses Tierstimmenarchiv beherbergt - das allem Vernehmen nach nicht nur in Deutschland seinesgleichen sucht.

Das heisst: Wie die Sammlung im weltweiten Vergleich dasteht, ist unter dem gleichnamigen Menüpunkt nachzulesen [nämlich auch nicht schlecht; viel schlechter finden wir gerade, dass sich die Menüpunkte nicht direkt verlinken lassen].

tsta_g1.gifAber um solche sportlichen Ränge soll's an dieser Stelle ja sowieso nicht gehen. Sondern schlicht um die Würdigung einer für alle mit Ohren ausgestatteten Wesen inbesondere auch längerfristig wertvollen Archivierung akustischer Schätze. Denn ist ja nun leider nicht auszuschliessen, dass sich die Quellen der Klänge in vivo früher oder später rar machen werden, sei es nun durch die fortschreitende Reduzierung der Artenvielfalt oder durch andere mehr oder weniger "natürlichen" Veränderungen.

Allein aus diesem Grunde, also weil es sozusagen zur Erhaltung der akustischen Artenvielfalt beiträgt und damit einen potentiellen Wissensspeicher darstellt, wandert das Tierstimmenarchiv auch in unseren Zettelkasten. Indes KlangbastlerInnen auf der Suche nach einer Alternative zu Field Recordings beim Blick in die Datenbank feststellen werden, dass es in selbiger nur die archivalischen (Meta-)Daten nachzulesen - ergo für sie nichts zu holen gibt.

Zudem bieten sich für letzteren Zweck ja auch ganz andere Ressourcen an. Von denen wir selbstredend längst welche in unserem Kulturbeutel gesammelt haben und sicher auch mal vorstellen werden. Kommt Zeit, kommt Klang...

[Bildchen: Zeigt einen Vogel, dessen Stimme sich garantiert weder im Berliner noch in irgendeinem anderen Tierstimmenarchiv dieser Welt befindet. Nämlich einen Hongshanornis longicresta bzw. eine Rekonstruktions-Zeichnung seiner mutmasslichen Erscheinungsform zu Lebzeiten, die Pavel Riha angefertigt und grosszügiger Weise unter GNU/GDFL den Wikipedia Commons zur Verfügung gestellt hat; diese Linzenz gilt ergo auch für unsere Mutation zum Nachbild. Rar macht sich bei diesem Tier übrigens nicht nur die Dokumentation der Stimme, sondern es scheint auch sonst nur wenig über seine einstmalige Existenz zu finden zu sein. Fast möchte man träumen, es stamme aus Borges' Book of Imaginary Beings...].

Von miss.gunst am 09.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

07.03.08

hum @ maerzmusik

smtx_ksw.gifSpät aber doch nicht ganz zu spät eine Empfehlung für diejenigen, die derzeit in Berlin weilen oder vorhaben, das kommende Wochende dort zu verbringen.
Wofür es gemeinhin sicher immer gute Gründe gibt - momentan aber einen, an den man FreundInnen von Klangkunst vermutlich kaum erinnern muss:
Wie jedes Jahr um diese Zeit stehen die Zeichen auf MaerzMusik.

Indes das Festival für aktuelle Musik noch die gesamte kommende Woche über ein ziemlich breit gestreutes Programm bietet, sieht ein besonders interessantes Projekt am Wochenende seinen (voräufig) letzten Aufführungen entgegen: hum - Die Kunst des Sammelns.

smtx_g2.gifEingeläutet hatten es Julian Klein und a rose is allerdings auch schon im vergangenen Herbst, als sie dem "taxomanischen Parcours" einen taxomanischen Diskurs bzw. ein Symosium zur Taxonomie (und Taxophilie) vorausschickten.

smtx_g3.gifAusgangspunkt des Konzepts ebenso wie Aufführungsort sind die Forschungssammlungen des Museums für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin - die weltweit zu den grössten und bedeutendsten ihrer Art zählen, anders als die Schausammlungen aber der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind.

Mindestens temporär lassen sie sich nun jedoch über den hum-Parcours erkunden, in dessen szenischem Verlauf KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen Station um Station (oder sollte man besser schreiben: Klasse um Klasse?) ein Porträt der Sammlungen, ihrer Ordnungen und Bestände entstehen lassen. Das naturgemäss und produktiver Weise je nach Blickwinkel mal realistischer, mal phantastischer ausfällt.

Wer weiterer Appetitanregung bzw. Exkursionsvorbereiung bedarf, könnte sich gegebenfalls noch das Faltblatt zur Veranstaltung (pdf) oder das Szenarium zum Parcours (pdf) zu Gemüte führen; denen, die das Ganze verpassen werden, mag vielleicht der Katalog als Grundlage oder mindestens erste Anregung für eine entsprechende Zimmerreise dienen.

Gelegenheit, den Parcours zu erwandern gibts jedenfalls noch am morgigen Samstag (08.03.) Abend um 19:00 Uhr und am Sonntag Nachmittag um 16:00 Uhr.

smtx_gg.gif

[Bildchen: InsektenmusikfreundInnen, zu denen wir uns schliesslich auch selber zählen, fällt beim Gedanken an die entomologischen Abteilungen naturkundlicher Sammlungen tendenziell ja eher das Grauen an. Aber es gibt für Taxo- und zugleich Entomophile durchaus Alternativen, Ordnung zu schaffen. Haben das einfach mal probiert und durchnummeriert... Die Ohrenspende für unsere Züchtung verdanken wir David Benbennick; wie das Vor-Bild sind die Hörlinge cc-by-sa linzensiert.]

Von miss.gunst am 07.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

06.03.08

wasser ff. (WRT)

dps_ksw.gifTja, das war fast schon ein bisschen absehbar.
Nachdem sich schon vergangene Woche das Bad im Klangkunst-Webstream von Deutschlandradio Kultur bzw. dem dort portierten Stockholmer Hafenwasser als äussert erquicklich erwies, können wir heute gar nicht anders als gleich wieder Entsprechendes zu empfehlen.

dps_g.gifAlso einen Webradio-Tipp für die heutige Sendung (d.h. wie immer in der Nacht zu Freitag, diesmal 07.04., 0:05 Uhr) auszugeben.

Diesmal ist es die Komponistin und Vokalartistin Isabeella Beumer, die uns zum Sprung in die Fluten einlädt, um mit ihr den "ton des wassers" zu erkunden.

Denke, der Einladung folgen wir ebenso neugierig wie gern...

[Bildchen: Ist tatsächlich ein Zipfel von tiefer blauer See, wie der Anker zum Vorbild belegt. Das stammt ursprünglich Lars Lentz und wurde dankenswerter Weise unter cc-by-sa lizensiert. Wie nun auch unsere Mutation.]

Von miss.gunst am 06.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

05.03.08

broadcast yourself (av ff.)

bmmt_ksw.gifWenn wir schon mal beim AV Festival sind, könnte unter den zahlreichen Sonderausstellungen aus HOME MADE-Perspektive eine besonders locken, schon von ihrem Titel her.
Weil "Broadcast Yourself" doch sehr nach Selbstgemachtem, in diesem Fall eben selbstgemachter Sendung klingt.

Allerdings geht es weniger allgemein um Optionen für Jederfrau und -mann, sondern - wie schon der Untertitel des Unternehmens klärt - um "Artists' interventions into television and strategies for self-broadcasting from the 1970s to today".
Und wie vorab eines möglichen Besuches der Hatton Gallery, welche die später nach Manchester weiter wandernde Schau derzeit beherbergt, auch schon derjenige der ausstellungseigenen Webseite verrät, ist dabei tendenziell dann doch eine Menge Professionalität im Spiel.

bmmt_g.gifEine Arbeit wie Bill Violas "Reverse Television: Portraits of Viewers", der 1984 tatsächlich die Fernsehzuschauer auf die Mattscheibe holte (wobei "selbst" hier eben auch meint: "with a little help from the artist") ist eigentlich die Ausnahme.

Wer also eine (Kunst-)geschichte des Offenen Kanals erwartet, dürfte bei "Broadcast Yourself" eher in die Röhre gucken.

Dafür gibts aber eine ganze Menge grossartiger und garantiert jedes offizielle TV-Amüsierprogramm locker toppender Variationen auf klassische Formate zu sehen. Beispielsweise das 1994 als Webcast abgedrehte "El Naftazteca: Cyber Aztec TV for 2000 AD" von Performer Guillermo Gómez-Peña oder ausgewählte Folgen aus demHometape-Kettenvideo "Joanie 4 Jackie 4Ever", das Miranda July 1996 auf den verdienten Erfolgsweg gebracht hat.

Und mit dem "56k TV Bastard Channel", den Reinhard Storz 2004 auf xcult.org lancierte, ist sogar ein Beitrag aus der Schweiz vertreten.
Wobei wir bei dieser Gelegenheit festgestellt haben, dass das Programm zwar nicht mehr gewachsen ist, aber tatsächlich immer noch läuft und läuft und läuft. Wer hätte das gedacht.

[Beiseit: Tja, wenn wir uns brav an die Vorgaben halten, gibts leider keine direkten Links - dafür haben wir, wo möglich, den Weg zu den Original(kopi)en bzw. den Heimseiten der KünstlerInnen gewiesen. Für individuelle Betrachtungen also bitte die Navigation des Menüs der Seite nutzen.]

[Bildchen: Nicht nur mit Blick aufs Thema, sondern auch auf die gegebene Rechtslage kann hier natürlich nur selbstgemachtes Programm zur Ausstrahlung kommen, sogar das Gerät stammt aus der Public Domain. Ob selbst im Fernsehen zu sein irgendetwas emanzipatorisches oder gar befreiendes hat? Tja, das ist eh nochmal die Frage...]

Von miss.gunst am 05.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

04.03.08

broadcast! (av festival, mit WRT)

av08_ksw.gifFreundInnen der Radiokunst sollten schon seit einigen Tagen ihren Radar in Richtung eines Ortes ausgerichtet haben, der seinerseits ganz im Zeichen der Sendung steht: Nämlich nach Newcastle, wo vergangenen Donnerstag das AV Festival eröffnet hat.

Dessen auf mehrere Orte und zahlreiche Institutionen verteiltes Programm ist derart reichhaltig, dass man es in einem einzigen Eintrag kaum aufzählen kann. Allein schon dessen Überschau, die es ansonsten auch in einer "interaktiven" (?) Webausgabe mit wildem Skript, umfasst als bequem herunterlad- und blätterbares pdf-Heftchen stolze 39 Seiten.

av08_gg.gifAus und vorbei ist dabei lediglich Konferenz "Music & Machines" (mehr dazu auf den Seiten des veranstaltenden Culture Lab), bei der unter anderem spannende Sound-Forscher wie Douglas Kahn und geschätzte KünstlerInnen wie Brandon LaBelle oder Joyce Hinterding referierten. Einen Stream zur Übertragung gabs aber sowieso nicht, insofern hält sich das schlechte Gewissen ob des nur nachträglichen Verweises in überschaubaren Grenzen.

Gesendet wird seitens des AV Festivals ansonsten allerdings ohne Unterlass - und das gleich auf mehreren Kanälen jeweils 24 Stunden lang.

Auswählen kann man zwischen drei Stationen. Eine davon befindet sich im mima (steht für: Middleborough Institute of Modern Art); hier wird das Sonderprogramm von unserem Londoner Ohrzucker-Lieferanten resonance FM bestritten.

Harte Konkurrenz erhält es durch eine zweite Station, das AV Festival Broadcast, welches wiederum im lokalen Discovery Museum installiert worden ist. Für das besonders verlockende, weil tatsächlich Tag und Nacht Radiokunst bietende Programm zeichnet übrigens der treuen LeserInnen bestens bekannte Knut Aufermann zusammen mit einem Team von KünstlerInnen verantwortlich.

Und schliesslich gibt es als dritte Station im Bunde noch "Soundscape FM", das sein Sonderprogramm vom Radiostudio der Universität Sunderland aus Klangladnschaften in den Äther bzw. ins Netz schickt.

Wer das Webradio-Angebot des AV-Festivals testet, wird zwar mitunter feststellen, dass auf allen drei Kanälen dasselbe läuft. Aber in jedem Fall Klangkunst pur. Und mindestens für diejenigen, die nicht über drei Paar Ohren verfügen (mutmasslich eher die Mehrheit?) bietet das ja doch durchaus schon hinreichend Plaisier...

Von miss.gunst am 04.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

01.03.08

lac 2008

Läuft gerade in Köln und ist im Prinzip auch etwas, das sich BastlerInnen nicht entgehen lassen sollten: Die Ausgabe 2008 der Linux Audio Conference 2008.
Für all jene, die leider nicht Richtung Rheinland rauschen konnten bzw. können, gibt es glücklicherweise aber auch einige Optionen, wenigstens einiger Beiträge teilhaftig zu werden.

lac08_g.gifDie in Zusammenarbeit mit der KHM Kunsthochschule für Medien organisierte Ausstellung mit Soundinstallationen ist naturgemäss zwar ausschliesslich vor Ort zu sehen (u.a. mit Baby Doll von Roland Roos, einer noisigen Büchse der Pandora namens Loop von Therese Schuleit, einem Offenen Schaltkreis von Christoph Haag, Martin Rumori, Franziska Windisch und Ludwig Zeller; noch bis inklusive Sonntag 16 Uhr).
Und auch für die Konzerte - unter denen wohl ganz besonders das am Samstag Abend locken dürfte - muss man sich selbst auf die Socken machen.

Aber die Vorträge der Konferenz werden diesmal (mindestens: geplanter Massen) sämtlich via Webstream übertragen.
Wir haben uns, bekannten Neigungen folgend, vor allem denjenigen von Oded Ben-Tal zu "Musical Toys: Interactive Audio for Non-Musicians" am Sonntag (02.03.) um 14:00 Uhr im Kalender notiert.

Wobei sich - und das dürfte auch für diejenigen ein Trost stiftender Hinweis sein, die beim Blick auf den Konferenzplan feststellen, dass das eine oder andere für sie Interessante bereits gelaufen ist - viele der Vorträge (sowie teils auch begleitendes Bildmaterial) obendrein bereits zum Vor- bzw. Nachschmökern ins Netz gestellt finden.
Hut ab vor der LAC-Community und ihrer vorbildlichen Organisation!

[Bildchen: ... und dito, was die ansprechende Gestaltung der Webseite, des neuen Konferenzlogos und des a href="http://lac.linuxaudio.org/?page_id=11" target="_blank">Posters betrifft, das man sich in voller Grösse und Schönheit als A3-pdf bei der LAC08 ebenfalls herunterladen kann.]

Und noch ein PS: Dass dieser Beitrag später erscheint als eigentlich geplant (und überhaupt zur Zeit ziemlich viele Lücken klaffen), hat mit einem auch treuen LeserInnen schon länger bekannten, aber leider noch immer nicht gebannten technischen Problem zu tun. Dazu wahrscheinlich morgen nochmal mehr. Wenns denn geht... *seufz*

Von miss.gunst am 01.03.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)