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01.04.08
zeichen setzen l(e)icht gemacht
Wer in dieser Welt Zeichen hinterlassen will, hat es nicht immer leicht. So manche Signatur ist schneller übermalt, als sie gesetzt wurde. Und kann trotzdem schwerwiegende Folgen für den Signierer haben. Graffiti sind - Wertschätzung durch diverse Szenen hin oder her - eben nach wie vor nicht überall gern gesehen.
Aber es gibt ja auch Möglichkeiten, etwaigen Debatten um schnöde Schmierereien und deren kostenträchtige Entfernung von vornherein zu entgehen.
Weitaus eleganter als eiliges Entfleuchen ist bekanntlich, gar nicht erst mit Dingfestem zu arbeíten. Sondern stattdessen mit Licht.
Hierfür wiederum bieten sich vielfältige Techniken an, angefangen mit der im Dunkeln geschwungenen Taschenlampe - wobei dann idealerweise stets ein/e PartnerIn mit Kamera zugegen sein sollte.
Denjenigen, denen dieses Verfahren dann doch allzu flüchtig dünkt, bietet sich am kommenden Samstag (05.04.) die Teilnahme an einem Workshop an, der in Frankfurt im Rahmen der Luminale stattfinden wird.
Uwe Schüler - HOME MADE-BastlerInnen unter anderem durch seine Sonnensänger bekannt, wird dann nämlich zusammen mit dem Tübinger Gestalter Robin Broadfoot in die Kunst der Phosphor-Graffiti einweihen.
Als Veranstaltungsort für den Workshop (von 14-19 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos) konnte der Kunstverein Familie Montez gewonnen werden, so dass im Anschluss auch Platz für eine würdige Präsentation der Ergebnisse, Performance und Party sein wird.
Anmelden kann man sich über die Heimseiten des Kulturgüter-Schuppens, den Uwe Schüler und Jördis Drawe im vergangenen Jahr in Tübingen aus- bzw. aufgebaut haben - aber, soweit dann noch Plätze frei sind, sicher auch am kommenden Samstag bis 14 Uhr vor Ort in Frankfurt. Alles Wesentliche auch auf diesem luminosen pdf-Plakat bzw. dessen druckerfreundlicher Variante.
[Bildchen: Kommt von den Veranstaltenden und will schon mal vorab signalisieren, dass Phosphorgraffiti eine konstruktive Sache sind. Richter und Eggeling hätten sie, so gesehen, sicherlich gefallen.]
Von miss.gunst am 01.04.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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