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22.07.08

grelle musik

gmg_ksw.gifKlingt ein bisschen wie Gelbe Musik? Ganz falsch ist die Assoziation nicht, denn auch hier kommen Kunst und Klang zusammen. Allerdings nicht analog, auf Tonträgern und in Berlin, sondern in Graz und im Netz.

gmg_g1.gifLetzteres gehört ganz entscheidend zum Konzept: Grelle Musik geht es nämlich – wenngleich nicht ausschliesslich, so doch mit einem deutlichen Schwerpunkt – um Musik und Klangkunst in der digitalen Kultur. 1982 von Werner Jauk als "Plattform zur Realisierung experimenteller Formen der akustischen und visuellen Künste" begründet, werden seither auf diesem Feld regelmässig Forschungs- und Praxisprojekte initiiert und durchgeführt, von denen die meisten ihrerseits Netzwerke aktivieren.

So auch aktuell jenes, für das Grelle Musik KünstlerInnen und TheoretikerInnen verschiedener Disziplinen nach Stellungnahmen und Beiträgen zum "musikalisierten Alltag der digital culture" fragte.

gmg_g2.gifHeute (01.07.08) findet Am 01.07. fand im legendären Grazer Dom eine Netzkonferenz- und Konzerttag statt, in dem die Antworten in Form von Kurzvorträgen und audiovisuellen Beiträgen vorgestellt werden wurden.
Wer mag, kann mochte, konnte auch aus der Ferne mit von der Partie sein – denn die gesamte Veranstaltung wird wurde per Stream im bzw. ins Netz übertragen. Und es gibt gab sogar die Möglichkeit, sich per Skype-Schaltung auf die eine oder andere Weise live einzubringen.

Aufgrund unserer Zwangspause kommt dieser Eintrag nun leider zu spät, um zu solcher Teilnahme zu laden. Was natürlich ziemlich schade ist. Aber da bei Grelle Musik im Allgemeinen und im Speziellen auch zum Netzkonferenz-Konzerttag auch sonst einige interessante Materialien archiviert sind, lohnt auch ein nachträglicher Besuch. So kann man nun beispielsweise in aller Ruhe in den Statements stöbern, die KünstlerInnen und TheoretikerInnen auf Jauks Anfrage hin eingereicht haben.

[... ja, ein kleines Notizzettelchen vom braven Medium ist auch dabei. Welchselbiges aber nur der Begleitbrief zum eigentlichen Beitrag ist - der seinerseits ein Stückchen Radio war und ergo radiophon gesendet wurde, flüchtig in Raum und Zeit ...]

Von miss.gunst am 22.07.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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