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08.11.08
ruf vom hz journal
Kann nebenbei gut und gern auch als Zettelkasten-Tipp zur geneigten Lektüre fungieren, ist allem voran aber ein Ruf, der weitergegeben werden will: Das Hz-Journal lädt zur Einreichung von Beiträgen aus Theorie und Praxis ein.
An welche Theorie und Praxis dabei gedacht ist, kann bei näherer Sichtung bereits das Namenskürzel des Journals verraten:
Hz steht für Hertz, denn das Ganze ist das Zentralorgan des schwedischen Fylkingen - also jener Organisation, die in Skandinavien zu den ersten zählte, die sich für "ny musik och medienkonst", also "Neue Musik und Medienkunst" engagieren.
Die Gründung von Fylkingen geht tatsächlich auf das Jahr 1933 zurück (just in diesem Winter feiert Fylkingen ergo seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag - mit einem entsprechenden Jubiläumsprogramm). Damals hatte man sich erst einmal zeitgenössische Kammermusik auf die Fahnen geschrieben - aber schon Anfang der 1950er richtete Fylkingen Konzerte im Feld der elektro-akustischen Musik aus und bewegte sich dann konsequent in Richtung Experimente, wie in der Selbstauskunft der Gesellschaft nachzulesen ist.
Das Journal Hz wiederum erschien erstmals 2000 als online-Magazin - und ruft nun eben, wie einleitend schon vermerkt, nach Beiträgen:
On-line journal Hz (www.hz-journal.org) is looking for articles on New Media, Net Art, Sound Art and Electro-Acoustic Music. We accept earlier published and unpublished articles in English. Please send your submissions to hz-journal@telia.comHz is also looking for Net Art works to be included in its virtual gallery (www.hz-journal.org/netg). Please send your URL to hz-journal@telia.com
Deadline: 25 November, 2008
In diesem Sinne: Einfach mal die eigenen Bestände sichten oder direkt zum Griffel greifen - wer jedoch nicht selbst aktiv werden will, sollte ruhig mal in den Archiven des Hz-Journal gründeln gehen, wo so einiges Lesenswerte der geneigten Lektüre harrt.
[Bildchen: Mit Blick auf die formative Zeit von Fylkingen in den 1950ern dachten wir spontan beispielsweise an einen Beitrag zur künstlerischen Medienarchäologie der experimentellen Tape Music bzw. Kassettenmusikkompositionen und deren Enden im digitalen Raum. Den leckeren Bandsalat spendete Norbert Schnitzler unter Copyleft in die Wikipedia Commons - dafür danken wir sehr!]
Von miss.gunst am 08.11.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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