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31.12.08

zum jahreswechsel...

gm09_ksw.gif... arbeiten wir im Hintergrund natürlich auch schon wieder daran, eine kleine Kollektion aus jenem Fach unseres Kulturbeutels zusammenzustellen, in dem wir in den vergangenen Monaten besonders leckere Netzlabel-Publikationen gesammelt haben.

Die wird's an dieser Stelle allerdings auch heuer wieder erst zu Beginn des nahenden Jahres geben - für heute darf erst einmal unser aktuelles Haustierchen mit herzlichen Wünschen für 2009 in die Runde winken (bitte kurz mit der Maus anstupsen, damit es sich regt...):

gm09_g.gif

In diesem Sinne: Allen alles Gute!
Von:
miss.gunst

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27.12.08

resonance resonanzen (WRT)

rrs_ksw.gifBastelzeit ist im Prinzip immer - aber so richtig gemütlich geht's dabei doch insbesondere zwischen den Jahren zu. Um so schöner, wenn man dazu dann das (Web-)Radio anwerfen kann. Allerdings muss es ja nicht unbedingt etwas allzu Besinnliches sein.
Wie gut, dass es da auch Alternativen gibt...

Auf der Suche nach ebensolchen sind wir im Kreis der üblichen Verdächtigen schnell fündig geworden: Unser sowieso heissgeliebter und hochschätzter radia-Partnersender resonance fm lässt seine Fans natürlich nicht auf dem Trockenen sitzen und bietet mit seinem "Seasonal Adjustment" über die gesamten Fest-, Feier- und eben all jene Tage, die zwischen diesen liegen ein ganz wunderbares, abwechslungsreiches und mit lauter Leckereien gefülltes Programm.
Darunter eine ganze Reihe von Sendungen, die im laufenden Jahr und/oder sonst einmal an dieser Stelle bereits in Webradio-Tipps gepriesen wurden (wie z.B. die Essbaren Landschaften oder der Sound Projector). Aber auch solche, die wir verpasst haben und denen wir nun um so gespannter entgegenlauschen. Etwa die Optical Sound Show (wie konnten wir die nur bislang übersehenhört haben???) oder eine Sendung mit dem vielversprechenden Titel "The Complete Works Of William Blake In No Particular Order"...Huh? Werfen wir doch gleich mal unser Webradio an und lassen ein paar resonance-Resonanzen schwingen!

rrs_g.gif

Von miss.gunst am 27.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

23.12.08

folget dem ?????

hmbenc_ksw.gifÜberraschung! Das Encoding funktioniert wieder - mindestens in jenen wesentlichen Teilen, welche die Leseansicht des Log.Buchs betreffen.*
Ergo wollen wir doch gleich mal einen Eintrag wagen...

... und haben für diesen Testzweck denn auch gleich etwas Passendes im Gepäck. Nämlich einen vom jüngsten Gau inspirierten Weihnachtsgruss.
Ja genau: Folget dem ...?????

hmbenc_g.gif

*[Tatsächlich in anderen noch nicht - an bzw. bei der Fütterung, also den Feeds hakt es derzeit noch... hoffen wir mal das Beste, dass sich auch dies alsbald beheben lässt!]

Von miss.gunst am 23.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

18.12.08

autsch!

bgk_ksw.gifWir waren zwar schon Einiges gewohnt. Aber das hätten wir doch nicht gedacht: Über Nacht hat ein Eingriff unseres Hosts das gesamte Archiv unseres geliebten Logbuchs in ein Scherbenmeer verwandelt...

... erst noch gehofft, dass nur einige wenige Einträge der vergangenen Woche betroffen sind, die sich händisch reparieren liessen. Aber leider, wir sich inzwischen bei einem Archivzugriff zeigte...
Ja, da fehlen erstmal die Worte.
*heul*

bgk_g.gif

Von miss.gunst am 18.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

15.12.08

vitamine! (hübner, oscillatorfruitsalad)

khofs_ksw.gifWas brauchen wir im Winter auf jeden Fall reichlich? Genau, Vitamine. Und wie nehmen wir die vorzugsweise zu uns? Auf der klassischen Papiertüte vom Wochenmarkt stand es: "Esst mehr Obst".
Kein Problem, nur zu gern. Am Besten geht's mit lecker Obstsalat. Und ein prima Rezept dafür hat...

khofs_g1.gif
... Klaas Hübner, der uns nämlich beim Zürcher diy* Festival einen besonders feinen Obstsalat kredenzte: Oscillatorfruitjuice.

Im Detail gab's das Rezept zum Mitmachen und frei Haus beim gleichnamigen Workshop. Und gleich am Freitag Abend ein konzertantes Probeschnabulieren auf der Bühne.

Zugegeben: War im ersten Moment schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, per Serviette verdrahtet loszulöffeln und coram publico dabei die seltsamsten Geräusche zu produzieren. Herr Knigge hätte vermutlich Bedenken angemeldet. Aber geschmeckt hat's gut, auch den Öhrchen - und weckte durchaus den Appetit auf mehr.

khofs_g2.gifWem nun das Wasser im Munde zusammenläuft (was schon mal sehr gut ist, weil tatsächlich eine wichtige Voraussetzung für die Klanggeneration ;)): Keine Sorge. Das diy*-Festival ist zwar vorbei.

Doch das nächste - diesmal in Bern - ist ja bereits für kommendes Frühjahr angekündigt, und vielleicht gibt es dort oder eben an einem anderen Ort eine neue Gelegenheit, an einem von Klaas Hübners Kochkursen teilzunehmen.

Falls ja, wird das sicher rechtzeitig in Hübners Matchees-Blog bekannt gemacht werden. Bis dahin kann man ebendort stöbern, was der in Berlin beheimatete Künstler und Klangbastler sonst so treibt. Zusammen mit seinem Kollegen Wilm Thoben Laut gebende Luftballons aufhängen beispielsweise oder DIY Lampen bauen oder Beep-Piep-Knarz- bzw. Circuit Bending-Konzerte geben.

Wie letztere so klingen? Einfach mal bei den Matchees-MySpace-Seiten reinhören. Oder, soweit erreichbar: Sich am heutigen Montag (15.12.08) Abend um 21:00 Uhr in Berlin bei madame claude einfinden (Lübbener Str. 19, U-Bahn Schlesisches Tor). Da fiept, knarzt und piept es dann sogar live...

[Bildchen: Rechts sehen wir einen Arbeitstisch mit Oscillator-Früchten, Foto von Klaas Hübner (cc-by-nd) aus matchees FlickR-Strom. Und links lässt sich erahnen, wie der Osciallatorfruitsalad bzw. das zugehörige Konzert aussah. Wie es sich anhörteleider nicht. Für die Minneola (die eigentlich aus Plastik hätte sein sollen) danken wir Hedwig Storch (cc-by-sa), für den tollen Obstsalat Bangin (cc-by) - beides Wikipedia Commons-Spenden, dafür ein exztragrosses Merci!]

Von miss.gunst am 15.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

14.12.08

hahafresh circuit bending (lazenbleep)

hhfgl_ksw.gifKlingt ein bisschen bizarr, der Titel dieses Eintrags? Darf er, weils durchaus passt. Sollte jedenfalls genau das Richtige für die Circuit Bending-Gemeinde sein, die in diesem Log.Buch ja schon sträflich lang kein Futter mehr gefunden hat.

Hahafresh heisst nämlich das wunderbare Blog, das Benjamin Maxwell Goldstone aka George Lazenbleep betreibt und auf dem es jede Menge einschlägige Leckereien des unermüdlichen Baslers, Künstlers und Musikers zu kosten gibt.

Kennen lernen konnte man ihn und seine Künste kürzlich auch aus nächster Nähe, nämlich auf dem Zürcher diy* Festival. Dort gab er nicht nur in Workshops weiter, wie man (s)eine Fun Box bauen kann. Sondern am Freitag Abend auch noch aus lauter Lust und Laune ein spontanes Performance-Konzert, in dem diverse Querverdrahtungen als vollwertige Ersatzband fungierten.

Verpasst? Nicht wirklich zu ersetzen - aber Trost winkt auf und über Hahafresh, wo sich durchaus auch der eine oder andere Anker zu online Lauschbarem picken lässt.

hhfgl_g.gifZu faul zum Suchen?? [Sollte man eigentlich, weil man dabei unweigerlich auf so viele andere spannende Dinge wie zum Beispiel grossartige selbstgzeichnete Anleitungen zum Circuit Bending oder ein schnuckeliges gebendetes Stylophon stossen wird...]
Na gut: Es gibt auch noch einen direkten Weg zum Gehörgangglück, nämlich gesammelte Werke auf soundclick.com. Und natürlich Lazenbleeps Video-Sammlung mit Konzerten und diversen Basteleien in Aktion.

Will also noch jemand behaupten, dass in diesem Eintrag nicht drin ist, was drauf bzw. drüber steht? Eben.

[Bildchen: Tja. Es hat viele tolle Fotos von/mit/über George Lazenbleed und seine grossartigen Bendings im Netz. Aber keins davon blinkte uns mit Commons an. Auch keine Zeit gehabt, nochmal nach welchen zu fragen. Also haben wir uns ganz blöd und nichtsosuperhaha hin- und eine Fun Box vorstellen müssen (was wir eigentlich hätten besser können sollen bei all dem schönen Anschauungsmaterial... Aber sogar den Draht mussten wir uns heute bei den Wikipedia Commons leihen. Dafür danken wir dem GNU. *seufz*]

Von miss.gunst am 14.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

12.12.08

electroscape @ mehrspur

inses_ksw.gifZwischendurch wieder eine Konzertempfehlung für FreundInnen elektronischer Klangräume und -landschaften.
Aufgemerkt, denn es geht gleich um den heutigen Freitagabend (12.12.08).
In Zürich - aber, was andernorts Angesiedelte erreuen dürfte: Durchaus auch aus der Ferne zu kosten...

inses_g.gifUnd zwar werden sich und uns im mehrspur music club Robert Korizek und Robert Alexander, gemeinsam als electroscape unterwegs (und kürzlich auch beim diy* festival mit von der Partie), die Ehre geben.

Ab 21:00 Uhr vor Ort (Waldmannstrasse 12, Zh) - oder (natürlich nur die halbe Miete, gleichwohl ein Trostpflaster für Nicht-ZürcherInnen ohne Chance, sich an selbigen zu begeben) via Live-Audiostream dank dbc.

Wer die Konzertperformance im dynamo verpasst hat und folglich nicht weiss, was es zu verpassen gibt: Die beiden Electroscapisten haben auf ihrer Webseite jede Menge leckere Musik (und Videos) bereitgestellt. Übrigens unter Creative Commons. *yay*

[Bildchen: Studiofoto von Robert & Robert, zeigt eins der Instrumente, die bei electroscape zum Einsatz kommen. Foto wie die Musik und die Videos unter cc -und Merci an Robert für den Tipp! :)]

Von miss.gunst am 12.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

09.12.08

profiler @ museum für kommunikation

rlprf_ksw.gifBevor es mit einer Vorstellung der vielen Leckereien losgehen kann, die es beim rundum grossartigen diy* festival Zürich 2008 zu kosten gab, meldet sich eilig die Registratur der Abt. Zeichenmaschinen.

Bei anderer Gelegenheit hatten wir vor mehr als einem Jahr (s. d. Eintrag vom 12.01.07) anlässlich eines Auftritts der jukebots in Wolfsburg von den Kreationen des Karlsruher robotlab geschwärmt.

rlprf_g1.gifDann aus welchen Gründen auch immer, als im Oktober die Ausstellung "Die Roboter kommen" im Frankfurter Museum für Kommunikation gastierte, im entsprechenden Eintrag (03.10.07) allerdings gemeiner Weise unterschlagen, dass eines der Highlight jener Ausstellung eine Zeichenmaschine aus dem Hause robotlab gewesen war. Nämlich "autoportait" (2002) - ein per Reprogrammierung und Zusatzausstattung tatsächlich zur Porträtzeichnung befähigter Indstrieroboter(arm).

Da unserer obig erwähnten Zeichenmaschinen-Registratur deshalb schwer das Gewissen schlägt, müssen wir natürlich jetzt unbedingt darauf hinweisen, dass derzeit im Schweizer Museum für Kommunikation in Bern eine weitere Zeichenmaschine des robotlab in Aktion bestaunt werden kann, und zwar im Rahmen der Dauerausstellung "As Time Goes Byte".

rlprf_g2.gifHier ist seit dem 05. Dezember (und noch bis 29. März 2009) der "profiler" (2004) tätig. Anders als seine berühmten Kollegen aus der Kriminalistik erstellt er keine Fallanalysen oder gar Täterprofile, wie es in der gleichnamigen Fernsehserie im Mittelpunkt steht. Vielmehr nimmt er (ist sozusagen drin, was drauf steht), in guter Tradition der Silhouetten-Zeichnung, den Schattenriss jener ab, die ihm ins Visier kommen. Und kombiniert sie dann zu den unterschiedlichsten Kompositionen.

[Bildchen: Silhouetten-Profiling, allerdings vom hauseigenen Zeichenmaschinchen ins Bild gesetzt - das zwar von der Digitalisierung profitiert hat, aber in der Produktion dann doch nicht industriell funktioniert....]

Von miss.gunst am 09.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

05.12.08

diy* together

dfz08_ksw.gifGenau. Selber machen - aber zusammen. Wie das funktioniert, lässt sich ab heute (05.12.08) Abend bis einschliesslich Sonntag auf dem Festival des Jahres erkunden: Dem Zürcher diy* Festival!

Eigentlich sowieso klar, dass man das auf keinen Fall verpassen darf.
Sollte es jedoch tatsächlich noch den einen oder anderen Wink brauchen:

dfz08_g2.gifAb 19:00 Öffnen sich im dynamo die Tore, und man kann sich gleich in der reich bestückten Ausstellung tummeln - wo es unter anderem die grossartigen Overhead-Bots von Ralf Schreiber und derstrudel zu bestaunen gibt (ja, da sind wir echte Fans, s.a. den Eintrag vom 14.03.07 und Weiteres im Archiv).

Weil es bei einem diy Festival nun schwerlich nur ums Anschauen und Zugucken gehen kann, gibt es aber bereits ab Freitag und dann ausführlich am Samstag und Sonntag natürlich noch zahlreiche Workshops, in denen man unter anderem auch selbst lernen kann, wie solche schÖnen OverheadBots gebastelt werden.

dfz08_g1.gifUm die Praxis dann mit einer angemessenen Portion Theorie zu unterfüttern und das Fenster auf die Welt der diy (together!)-Projekte noch ein bisschen weiter aufzumachen, werden am Samstag nachmittag bis in den späten Abend hinein zudem zahlreiche Vorträge angeboten.

Und wem nach so viel Hören und Sehen dann der Kopf raucht, kann diesen dann noch an den beiden Konzertabenden (Freitag und Samstag) bei den Konzerten lüften. Schliesslich geht's ja auch darum, die Dinge und das Denken in Bewegung zu bringen...

Alle Details auf den liebevoll gestalteten Seiten des diy* Festival - und vor allem anderen natürlich vor Ort!

Von miss.gunst am 05.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

03.12.08

schwärmen mit murmer (WRT)

srmsw_ksw.gifHöchste Zeit, wieder einmal einen Webradio-Tipp loszuwerden. In diesem Fall gilt er zwei alten, längst lieb gewonnenen Bekannten. Dass sie in einer bekanntermassen kleinen Welt früher oder später zusammenfinden mussten, ist eigentlich kein Wunder.

Aber nichts desto weniger wunderbar:
Auf die akustischen Kleinodien, die das französische SilenceRadio auf seinen liebevoll gestalteten Webseiten zu Gehör bringt, haben wir schon vor mehr als als zwei Jahren in einem Webradio-Tipp verwiesen (s. den Eintrag vom 26.08.06).
Und die radiophonen Murmerings bzw. die sonntäglichen Radiokunst-Ausflüge von Murmer aka Patrick McGinley im Rahmen seiner "frameworks" auf resonance104fm waren erst dieses Frühjahr Gegenstand einer entsprechenden Empfehlung (s. den Eintrag vom 18.04.08).

srmsw_g.gifAktuell hat nun SilenceRadio zusammen mit dem Wiener kunstradio ein Kooperationsprojekt namens "Soundscape forever" realisiert, das Erkundungen in Klanglandschaften unternimmt, die allein aus den Aktivitäten der Lebewesen entstehen,die sie bewohnen.

Den jüngsten Beitrag zu diesem Projekt hat Murmer mit einem "Schwarm" beigesteuert, den man - so der charmante Text zum Hörstück - gleichsam durch ein "microscope auriculaire" oder eine "lorgnette acoustique" betrachtet belauscht.

Eigentlich gar nicht so schwer, mit den Ohren zu sehen, im Land der akustischen Imagination. Schliesslich lautet das Motto von "Soundscape forever": "Nous habitons les sons".

[Bildchen: Ja, ein Schwarm (für dessen unter Copyleft publiziertem Vor-Bild wir Wikipedia Commons-Spender Temtem herzlichst danken!). Ausgewählt in Hommage ans schöne Puschelrund-Design von SilenceRadio.]

Von miss.gunst am 03.12.2008 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)