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30.06.09

licht, blicke (camera obscura)

caoo_ksw.gifZwischendurch, zumal's mindestens atmosphärisch auch zum materialisierten Dunststreif auf der Aughölzli-Waldlichtung passt, ein Ausflugs-Tipp für die im Log.Buch leider schon länger vernachlässigten FreundInnen der Lochkamera.

Im Landesmuseum Niedersachsen Oldenburg läuft schon seit Ende Mai und noch bis zum 09.08.09 eine Ausstellung namens "Licht · Blicke. Aktuelle Positionen & ästhetische Experimente mit der Camera obscura".

Haben wir bislang auch selbst noch nicht in Augenschein nehmen können - die Ankündigung tönt aber durchaus interessant. Wer vorab nach Arbeiten der beteiligten KünstlerInnen auslugen will (in der eher wortkargen Begleitinformation zur Schau hat es leider nur eine "Künstler wie"-Aufzählung, an die wir uns halten konnnten):

Fündig kann man beispielsweise bei Thomas Bachler werden, der in seinem (schön angerichteten) Archiv sogar eine eigene Abteilung für seine Camera Obscura-Arbeiten unterhält (unbedingt aber auch die Fotogramme und dort die Grammgramme anschauen!).

Ähnlich gibt es auch auf den Heimseiten von Volker Herre ein reich bestückten Bereich mit seinen Camera Obscura-Photographien. Günter Derleth hat überhaupt seinen Fokus ganz auf die Arbeit mit der Lochkamera ausgerichtet.

caoo_g.gif

Schaut von daher alles in allem recht klassisch aus. Aber wer weiss, was vor Ort vielleicht noch an Experimenten gesichtet werden kann. Schliesslich werden auch Workshops für den Nachuchs angeboten - und Kinder sind bekanntlich die Künstler von morgen.
Zudem ist Oldenburg immer eine Visite wert: Müsste nämlich schon ein dummer Zufall sein, wenn nebenan im Edith-Russ-Haus nicht gerade eine spannende Ausstellung zu sehen ist...

[Bildchen: Keins von/aus der Ausstellung - wir haben einfach mal eine imaginaere Lochkamera vor dem Zwinger am Oldenburger Pulverturm aufgebaut. Herzlichster Dank für das Original geht an Wikimedia Commons-Spender Jürgen Howaldt - und wie dieses ist auch unsere Imagination mit der cc-by-sa lizensiert.]

Von miss.gunst am 30.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

28.06.09

stadtwaldeslust aughölzli

frrha_ksw.gifSchön ist es sowieso, im Frühsommer durch den Wald zu wandern: Flirrendes Licht auf frischem Grün... Und was, wenn es solche Waldeslust mitten in Zürich hätte - direkt im vierten Quartier?
Lässt sich seit Freitag und noch bis zum heutigen Sonntagabend (28.06.) ganz einfach ausprobieren.

frfrha_g1.gifUnd zwar in der Müllerstrasse 47. Dort im Hinterhof residiert die Galerie Mü - und dieser Tage ist der wunderbare PopUpShop zu Gast.

Wie Fans dieser wirklich in jeder Hinsicht liebens- und schätzenswerten Kreativgemeinschaft wissen werden, ist ein Gründugsmitglied, nämlich Corinna Mattner, seit einiger Zeit an der Limmat ansässig. Nun hat sie endlich auch ihre - in der Zusammensetzung zwar immer wieder wechselnde, aber ganz offensichtlich wachsende - Familie zum Einstand geladen.

Traditionsgemäss hat der PopUpShop auch diesmal ein Thema, unter dessen (Laub-)Dach sich die Produktionen der Beitragenden vereinen, die diesmal zusammengefunden haben:
Eben die Waldeslust - womit, beiseit bemerkt, dem Anlass eines Einstands entsprechend nebenbei elegant an den überhaupt ersten PopUpShop namens Augenwald angeknüpft wird.

frfrha_g4.gifIn zauberhaftes grünes Licht getaucht, wachsen dort Pilze und Kobolde an den Wänden... fleissige Feen haben aus Seidenpyjamas und -Krawatten gewirkte duftige Kleider und zünftige Schürzen für Förstertöchter hinterlassen... in der Mitte des Raums hat sich der weiche Frühnebel auf einer Waldlichtung materialisiert und bietet als heimelige Höhle Unterschlupf... rundum ranken zu zarten Ornamenten geformte Zweige.
Und Bilder gibt es in diesem Reum-Bild selbstredend auch zu sehen.

Da streift man doch gern mit frfr durchs Gehölz Aughölzli!


  • Die Daten:
    PopUpShop
    frfr äugelt im wald
    von und mit: Helena Adler / Shlomit Avishai / Karin Dürr/ Ana J. Haugwitz/ Samuel Kaufmann / Dina Keller / Maka Mamporia / Corinna Mattner / Suse Richter / Carolin Röckelein / Irina Zikuschka
    26. bis 28. Juni 2009
    Freitag ab 18 Uhr - Samatsg und Sonntag ab 12 Uhr
    Galerie MÜ - Müllerstr. 47 (HH) - Zürich
  • [Bildchen: frfr äugelt im Wald - und herzigwieimmer von Karte und Plakat...]

    Von miss.gunst am 28.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    26.06.09

    knistern üben (mamoru okuno)

    mbke_ksw.gifWas wir sowieso mögen: Kleine Übungen, die bei aller Bescheidenheit das Potential haben, grosse Wirkung zu entfalten. Historische Steilvorlagen auf diesem Gebiet haben viele KünstlerInnen im Umfeld von Fluxus vorgelegt.

    mbke_g1.gifIm weitesten Sinne in dieser Tradition kann man wohl auch die Arbeiten von Mamoru Okuno ansiedeln, der gerade mit einem Atelierstipendium in Wien weilte und auf der Coded Cultures-Konferenz mit einem Workhop und einer Konzert-Performance mit von der Partie war (mehr zur Konferenz s.a. im hauseigenen Archiv.

    Sein Beitrag zur Coded Cultures-Ausstellung versteckte sich bei den kleinen Editionen, die es am Tresen zu erstehen gab: Kleine Kästchen aus transparentem Plastik und Trinkhhalme - jeweils mit ein wenig Folie gefüllt.

    Eben solche kleinen Gesten sind charakteristsch für Mamoru Okunos Werkreihe der "Etuden" (mit denen er zuvor auch schon eine ganze Einzelschau im Freiraum des quartier21 bestritten hatte): In schlichte Behälter wird beispielsweise transparente Einwickelfolie gestopft. Hat durchaus schon seine eigenen ästhetischen Qualtäten - aber der springende Punkt ist dabei noch ein anderer, nämlich der Klang.

    mbke_g2.gifLässt sich ganz einfach selbst ausprobieren: Einfach in ein leeres (gespültes) Joghurt-Glas die Folie hinein, kräftig zusammendrücken, Ohr an die Öffnung legen. Wie das erst klingt, wenn man es verstärt?
    Genau!

    Natürlich beschränkt sich die Reihe der Etüden nicht nur auf Experimente mit Joghurtgläsern. Mamoru Okuno geht es ums Prinzip: Alltagsobjekte mit wenigen Griffen in Klanggeneratoren zu verwandeln.

    Ansonsten hat er durchaus auch noch andere Dinge auf dem Plan, wie sich unschwer beim Musen auf seinen Heimseiten entdecken lässt. Aber selbst bei seinen kompleren Installationen (s. zum Beispiel die "Drawings" ist Minimalismus der Mittel ein Leitprinzip.
    Der wird dann aber eben auch immer konsequent auf seine Potentiale ausgelotet. Keine Langeweile also. Sondern die perfekte Vereinigung von Einfachheit und Komplexität!

    [Bildchen: Ja genau. Das kann man ganz einfach mal selber ausprobieren. Hier mit transparentem Plastebecher und schöner grüner Obst-und-Gemüsehändler-Knistertüte. Ist auch gar nicht mal übertrieben: Selbst ohne Verstärkung kann das grosse Knistern gegebenenfalls ganz schön in die Gehörgänge kreuchen. Naja, zugegeben - wenn man das Öhrchen direkt an die Becheröffnung legt...]

    Von miss.gunst am 26.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    23.06.09

    hamster!

    ywha_ksw.gifWie gerne ergreifen wir die Gelegenheit beim Schopfe, die geneigte LeserInnenschaft endlich wieder einmal auf einen veritablen Webcomic zu verweisen - zumal in diesem Fall Hamster die Helden des Geschehens sind. Hamster haben wir - neben diversen anderen Getieren - bekanntlich ebenfalls sehr gern. Und überhaupt...

    ... handelt es sich in diesem Fall sogar um eine besonders gewitzte, weil nämlich Strategien des interactive storytelling nutzende Umsetzung. Die ausserdem besondere Beachtung verdient, weil sie von vielversprechendem Nachwuchs stammt.

    Gefunden haben wir das Ganze nämlich bei den Einreichungen zum Schweizer JuniorWebAward bzw. eine Meldung, mit welcher die für den heutigen Dienstag in Zürich angesetzte Prämierung der aktuellen Runde angekündigt wird.

    Wie es aussieht, sind die hurtigen Hamster, welche eine Gruppe von Schülern der P1m des regionalen Gymnasiums Laufental–Thierstein ins Rennen geschickt hat, zwar nicht mehr ganz unter den ersten Vorentscheidungsfavoriten des Wettbewerbs. Aber doch hoffentlich nicht gänzlich chancenlos - schliesslich fahren die kleinen Nager doch einen erheblichen Einsatz!

    Ergo rufen wir doch gleich mal eine kleine Soligruppe auf den Plan und mit dieser Verstärkung umso vernehmlicher "Hamsteralarm!"
    Und fiebern, zumal man auf diese Weise ja vielleicht noch einen Publikumspreis anregen könnte, weiter mit... Viel Glück!

    ywha_g.gif

    Von miss.gunst am 23.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    20.06.09

    grossartiger goodiepal (AOH)

    scsc_ksw.gif"Goodies" sind bekanntlich das, was man im schweizer- und auch sonst im deutschen Sprachraum als Guetzli kennt: Also Bonbons und andere kleine Leckereien bzw. Gaben. Ein "pal", mit "goodies" eng assoziiert, könnte also jemand sein, der mit Leckerli hantiert und sie unters Volk zu bringen pflegt.

    Könnte hinkommen - wenngleich sich Kristian Vester aka Goodiepal nun wirklich nicht als Zuckerlonkel oder Weihnachtsmann präsentiert.

    Zur diesjährigen Ausgabe von "Art of the Overhead" (mehr im hauseigenen Archiv) war er dem Anlass entsprechend zudem mit einer Performance-Lecture angereist, in der ganz anders ausgeteilt wurde: Nämlich - wie schon die Ankündigung verriet - mit "Five steps in a Gentleman's War on the stupidity of modern computer music and media based art in general".
    Ganz grossartig, aber in Worten schwer zu reproduzieren.

    Mitgebracht hatte er freilich auch sehr anschauliche und fassbare Beispiele für alternative Produktionsweisen, mit denen man vor allem dem Markt geschuldeten Politiken der "Updates", "Relaunches" und "Upgrade", die mitunter wenig bis nichts mit konzeptuellen, ästhetischen oder sonstwie Nutz und Lust bringenden Verbesserungen zu tun haben, entgegen halten kann.

    Darunter war zwar leider nicht die zauberhafte Zwitschermaschine der "Mechanical Birds", die man auf seinen Heimseiten bewundern kann - inklusive Bewegtbild und Zwitschertonspur zum Herunterladen.

    sbsc_g.gif

    Aber auf dem eigens aufgebauten Präsentationstisch versammelt und teils während, teils nach dem Vortrag auch aufs charmanteste vorgeführt wurden von Herrn Goodiepal jede Menge in liebevoller Heim- und Handarbeit hergestellte Goodies.
    Darunter diverse Künstlerbücher mit Partituren von Kompositionen, eigenwillig angeordnet und ziseliert wie die das Gesicht des Künstlers zierende Barttracht. Sowie zu skurrilen Arabesken und anderen mehr oder weniger merkwürdigen Formen ausgesägte (aber gleichwohl abspielbare) Tonträger-Objekte, bei denen schon die Titel denkbar verlockend klangen. Wie zum Beispiel: "Black Dystopian Swiss Cheese"

    Haben wollen? Gibt's zusammen mit anderem Goodiecheese bei der britischen Smallfish-Distribution. Und natürlich direkt bei Herrn Goodiepal - und ebendort auf bzw. über seine Heimseiten sowieso noch so einige leckere Goodies mehr...

    [Bildchen: Ist natürlich nicht Goodiepals "Black Dystopian Swiss Cheese". Sondern ein nicht minder u- und dystopischer schwarzer Schweizerkäsemonolith, der auf seine Weise düster summen kann. Hört man im Bildchen leider nicht (oja, wird Zeit, dass wir das auch noch lernen). Für die gemeinfreie - allerdings vertikale - Emmentaler Käse-Steilvorlage danken wir herzlichst dem Wikipedia Commons-Spender Dominik Hundhammer.Grand Merci!]

    Von miss.gunst am 20.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    18.06.09

    laute objekte (AOH)

    vlos_ksw.gifWas haben laute Objekte mit tendenziell eher stillen Apparaten wie Overhead-Projektoren zu tun? Erst mal nichts, sollte man meinen.
    Aber nicht umsonst kamen erstere und letztere schon einmal in einem Eintrag gemeinsam vor.

    Denn gemeint sind in diesem Fall natürlich die Loud Objects aus New York - bei denen es sich bekanntlich um Subjekte handet, die unter dem entsprechenden Label bzw. Namen entsprechende Objekte herstellen und mit diesen einschlägig hantieren.

    Und hantiert wird tatsächlich gern an, mit und auf Overheadprojektoren. Wie eben jüngst -ja, wir sind noch immer beim Auspacken des Kulturbeutels - im Rahmen eines der Konzertabende von "Art of the Overhead" in Malmö (mehr dazu in unserer kleinen Serie).

    Wie das dann auschaut? Nun: Direkt auf der Glasplatte werden kleine Schaltungen und Drahtgewirr live gelötet - bis es tönt.
    Wie sich das dann anhört? Na, ganz einfach: Laut. Mal mehr ins Gezwitscher gehend. Mal pures Noise (wenn Noise denn als pur bezeichnet werden kann).

    vlos_g.gif

    Auch schön - aber noch viel schönen war: Erstens die Loud Objects-Installation in der Ausstellung, eine Reihe von "Archived Perormances" (Bildchen gibts, leider nicht verankerbar, auf der Loud Objects-Heimseite, s. blaues Kästchen), die per Kopfhörerchen-als-Lautsprecherchen sich ganz dezent mit niedlichem Fiepen und Kruscheln vernehmbar machten.

    Und dann selbstredend die leckeren Loud Object Noise Toys, von denen eine ganze Horde den Weg nach Malmö gefunden hatte und die für ein paar Krönchen am Tresen der Bar zu erstehen waren. Gemein allein, weil ein jedes Noise Toy anders tönt: Die Qual der Wahl...

    [Bildchen: Tja, was ein echtes Lautes Objekt ist, kann wohl auch eine Sirene zur akustischen Verzweiflung bringen. Die Mutter unserer gequälten Frau S., eine Pneumatische Sirene, hat Thomas Schulze fotografiert und unter GNU bzw. cc-by-sa den Wikipedia Commons zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!]

    Von miss.gunst am 18.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    15.06.09

    moids

    mmo_ksw.gifDochdoch, die heissen tatsächlich so. Waren bis vergangenen Sonntag noch live als zwitscherndes Gespinst in der Ausstellung zu Coded Cultures im Freiraum des quartier21 zu bestaunen - sind aber zugleich Teil eines Projekts, das längerfristig betrieben wird.

    Bereits seit 2004 arbeiten Saita Kazuki, Soichiro Mihara und Hiroko Mugibayashi - damals noch mitten im Studium - zusammen daran, möglichst einfache, variabel miteinander kombinierbare akustische Einheiten zu entwickeln, die dann als gemeinschaftliche Formationen eine möglichst hohe Komplexität entfalten sollen: moids.

    mmo_g.gifBasis einer jeden Einheit ist ein Mikrochip, der über einen Audio-Eingang und einen Audio-Ausgang verfügt. Dieses bereits fuer die moids der ersten Generation geltende Grundprinzip wurde für die Version 2.0, bei der wir bzw. die moids mittlerweile angelangt sind, technisch und seitens der Programmierung des Chips noch weiter vereinfacht - die Offenheit der "receptive units" und mit dieser die potentielle Komplexität der moid-Gewächse noch weiter erhöht.

    Mehr über die moids ist auf den noch im Aufbau befindlichen Heimseiten des Projekts zu erfahren, wo es auch einen kleinen Clip (hier verankern wir der Bequemlichkeit halber mal dessen Youtube-URL) mit moids in Aktion zu sehen (und zu hören) gibt.

    Last but not least, nämlich unbedingt erwähnenswert: Die moids sind ein open source-Projekt - wer sich also bemüssigt fühlt, mitzutun und das Ganze Richtung Generation 3.0 (oder 3.1. ff.) voranzutreiben, folge dem eigens mitnotierten Anker: github.com/kinoshita-lab/moids-app/tree/master.

    [Bildchen: Die moids, in der Coded Cultures-Ausstellung, in ihrer ganzen Pracht! Aufgenommen und unter cc-by zur Verfügung gestellt vm moids-Team selbst - auf flickr hat es noch weitere schöne Fotos. Und übrigens auch einen Schaltplan... also EntwicklerInnen, frisch auf...

    Von miss.gunst am 15.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    13.06.09

    open broadcast open

    obrbs_ksw.gifHätten wir, weil ganz woanders unterwegs, beinahe verpasst mindestens anzukündigen für jene, die dieser Tage in Basel vorbeischauen können.
    Open Broadcast - derzeit noch im Aufbau, wenn alles funkt wie geplant aber demnächst als offene Plattform für NutzerInnengeneriertes Radio on Air, feiert schon einmal ein bisschen voraus.

    Und zwar bereits seit Wochenbeginn, wie sich im Nachhinein allerdings nurmehr im zugehörigen Team-Weblog nachlesen lässt.
    Am heutigen Samstag (13.06.09) hat es aber noch Gelegenheit, der Abschlussparty beizuwohnen. Programm im Tageseintrag des oben bereits verankerten Blogs, ab 21:00 bis nächtens bzw. Sonntag morgen früh im radio village (dem Hauptquartier von Open Broadcast in der Basler Utengasse 15).

    obrbs_g.gif

    Da wünschen wir erst mal den Open Broadcastern frohes Feiern. Uns aber doch noch mehr - und nicht nur, weil von Ort des Geschehens denkbar weit entfernt - alsbald dann auch mal richtiges Open Broadcast Radio.

    Oh, und: Wenns denn mal sendet, darfs sogar wie UKW rauschen. Digital hin oder her.

    Von miss.gunst am 13.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    10.06.09

    wellenbad, radiokonzert (WRT)

    wwbz_ksw.gifWäre eigentlich schon ein kombinierter Konzert- und Webradio-Tipp für den vergangenen Sonntag gewesen. Aber mindestens lasuchen kann man dem Wellenbad auch heute Nacht noch einmal.

    Dann wird nämlich die gleichnamige Sendung wiederholt (und zwar auf Radio Lora Zürich bzw. dessen Webstream ab 0:15 Uhr).

    wwbz_g.gifIm Walcheturm hatte sich auf Einladung von so21 wieder einmal (s. mehr im hauseigenen Archiv) eine muntere Runde von (Klang-)KünstlerInnen versammelt.

    Zu nicht geringen Teilen in ähnlicher Besetzung wie vor gut einem Jahr schon in einem entsprechenden Konzert/Radio/Konzert - aus dem unmittelbaren Umfeld der HOME MADE-Gemeinde sind u.a. Simon Berz und Simon Grab dabei. Und Jörg Köppl, der nicht nur an der ZHDK spannende Radio-Projekte realisiert, sondern gerade erst für unser geliebtes internationales Kunstradio-Netzwerk radia.fm eine schöne Sendung gespendet hat. Undundund.
    Ab ins Wellenbad!

    [Bildchen: Hachja, Wellenbaden. Die Sinuswellen - aus einer kitschnasigen Stimmung heraus musste es auch die farbige Fassung sein - haben wir uns aus den Wikipedia Commons geliehen. Dem Spender Kieff gebührt unser herzlichster Dank!]

    Von miss.gunst am 10.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

    06.06.09

    tretris!

    ttrgb_ksw.gifJubiläen wollen gefeiert werden bzw. geben Anlass, die JubilarInnen zu feiern, dazu sind sie da. Heute hätten wir eines für die 8-bit-Gemeinde, die vermutlich sowieso schon längst Fähnchen mit bunten, kleinen Quaderförmchen darauf schwenkt: Tetris hat Geburtstag!

    Gratuliert wird natürlich allenthalben (aktuell sogar von einer prominenten Suchmaschine, die aus diesem Anlass mit einem entsprechenden Bildgruss winkt), sodass man die Erfolgsgeschichte des Spiels nicht nur in der Wikipedia (englisch oben verankert, die deutsche Variante ist etwas magerer und hat Fehlerchen) nachlesen kann.
    Sondern zum Beispiel auch in einem Arikel bei CHIP online, zudem es auch eine nette kleine Bildstrecke mit diversen Klonen anzuschauen gibt.

    Empfehlen lässt sich ergänzend die kurze Geschichte des Spiels, die (Mit-)Entwickler Vadim Gerasimov auf seiner "Tetris Story"-Seite erzählt - wo es übrigens auch die Originalversion des Spiels zum Herunterladen gibt.

    ttrgb_g.gif

    Mit die schönste Hommage dürfte jedoch nach wie vor das mittlerweile bereits legendäre Tetris-Performance-Vilmchen sein, das uns die geniale Crew von Mega64 bereis 2004 kredenzt hat (wer F-Player nicht so mag, kann es sich auch bei Youtube anschauen - und ansonsten: alle mal zurücklehnen, wie produktiv das Trio inzwischen gewesen ist).

    Wobei natürlich auch The Original Human TETRIS Performance von Guillaume Reymond inzwischen schon zu den Klassikern auf dem Feld gehört (und auch hier gilt: Noch mehr solcher schönen leckeren Sachen gibt's übrigens auf den Seiten von Reymonds Atelier und Agentur NotSoNoisy - die auf jeden Fall auch mal einen eigenen Eintrag im Zettelkasten braucht...).

    Weitere Vorschläge für fliegende Steinchen, die uns direkt ums Eck begegen können?
    Nehmen wir für entsprechende Vorstellungen im Log.Buch gern entgegen, denn so ein Jubiläum muss ja nicht an einem Tag abgefeiert werden...

    PS: Ja, dass es das Ganze inzwischen auch als kommerzielle TV-Show hibt, haben wir auch mitbekommen. Ist aber dann doch etwas weit weg von DIY...

    Von miss.gunst am 06.06.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)