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27.08.09

ipunk (berz)

sbipk-ksw.gifIPUNK. Gesprochen wird's natürlich "I-PUNK". Und zu diesem Bekenntnis hat das kleine Ding auch allen Anlass. Denn es ist ein ziemlich überzeugender, weil entsprechend tönender Beweis dafür, dass Punk noch lange nicht tot ist.

Sondern vielmehr: Erstens zäh und überlebensfähig. Weil zweitens in der Lage, sich weiterzuentwickeln. Und dabei drittens sich an Orten neu zu formieren, wo man ihn nicht vermutet hätte.

Wie beispielsweise in einer kleinen Blechkiste, die dereinst der Aufbewahrung von Tabakwaren der (DDR-)Marke "DREIPUNKT" diente.

sbipk-01.gif

Einem Exemplar dieser Gattung hat Simon Berz ein paar Innereien verpasst, welche sie nun eben als DREIPUNKT am musikalischen Leben teilnehmen lassen.

Und siehe da: Aus dem braven Tabak-Kistchen ist ein echter Punk geworden.

sbipk-02.gif

Drinnen in seinen Eingeweiden hat es nämlich Lichtsensoren und Oszillatoren; erstere werden über die namensgebenden drei Punkte bzw. in diesen befindlichen Löcher angesteuert, indem man eine Lichtquelle annähert und - um's mal so zu sagen: ergebnisorientiert einen oder mehrere der (Loch-)Punkte mit den Fingern bedeckt. Im Pinzip wie bei einer Flöte. Nur dass es eben über "Signal IN" statt über "Signal OUT" und so gar nicht übers Anblasen funktioniert.*.
Und in jedem Fall schön punkig tönt.

* A propos "anblasen" - da hätten wir dann auch ein neues Instrument. Das aber wiederum nicht mit Tönen, sondern mit farbigem Licht reagiert. Doch das soll natürlich einen eigenen Eintrag bekommen...


SGMK & HOME MADE - DIY LABOR TICINO 2009

Von miss.gunst am 27.08.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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