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29.10.09
DIY Poltergeist
Zugegeben: Poltergeister haben die meisten nur dann gern, wenn sie auf sichere Distanz ihr Spukwesen treiben. Auf der Leinwand oder der Mattscheibe. Bei den Nachbarn. Aber bitte nicht in den eigenen vier Wänden. Wer hingegegen gern selbst ein Poltergeistlein hätte, der sollte bei f18 in die Lehre gehen.
Die Hamburger Robotiker und Elektronikbastler wissen nämlich, wie man eine gute Portion spukhaftes Leben in der heimischen Küche installiert.
Ein zünftiger Prototyp namens "Living Kitchen - Happy End of the 21st Century", 2006 entstanden und aus gegebenem Anlass in der Ausstellung des Shiftfestival zu bestaunen (mehr zu belebten Interieurs: auf den f18-Heimseiten unter "Projects"). Da klappern die Wandschranktüren mit Tellern und Tassen um die Wette, auf dem Tisch drehte der Kaffeelöffel Pirouetten dazu.
Die ideale Hausmusik für PoltergeistfreundInnen mit Neigung zur elektronischen Bastelkultur. Und vielleicht auch eine nette Idee für Menschen, die allein leben, aber dabei nicht einsam sein wollen.
Das beste daran: Wenn die Poltergeister dann doch mal nerven, muss man nur den Stecker ziehen. Und schon ist wieder verlässliche Ruhe im Karton Küchenschrank...
[Bildchen: So schnell kann's gehen mit der Be-Geisterung... Unser Dank gilt Eric Pierce, der (s)seinen Herd fotografierte und den Wikimedia Commons spendete. Wie dieser sind nun auch die polternden Pfannen unter cc-by-sa lizensiert.]
Von miss.gunst am 29.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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