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31.10.09

interessante zeiten (DIY)

myliit09-ksw.gifVom Termin her leider genau parallel zum heurigen Shiftfestival gab es im fernen Cardiff eine Veranstaltung, die aufgrund ihrer denkbar einschlägigen Ausrichtung im Radar dieses Logs gelandet ist: "May You Live in Interesting Times" - ein Festival, das sich in diesem Jahr ganzdem Thema DIY verschrieben hat.

Ausgangspunkt sind dabei schon erst einmal die üblichen Verdächtigen, d.h. die Optionen des Selbst- und Miteinander-Tätig-Werdens, die sich über die technologischen Enwicklungen (Netzwerke und Software-Applikationen, "Web 2.0", Open Sorce etc pp) ergeben.

myliit09-g.gifAber es geht eben auch explizit um deren Verschränkung mit anderen Sozial- und Realräumen. So war beispielsweise auch der "Analog-Blogger" Alfred Sirleaf aus Liberia zu Gast [sowieso eine schöne Sache, das analoge Bloggen - uns käme da auch heimatnah mindestens ein Kandidat in den Sinn, der eben nicht nur online bloggt und vernetzt...]

Sehr schönes und anregendes Programm jedenfalls, inklusive einer Maker Faire. Über das übrigens auch ausführlich online gebloggt wurde - allerdings auf gälisch, was es mindestens Menschen, die selbiger Sprache nicht mächtig sind, das Mitlesen leider etwas erschwert. Aber es kann schliesslich auch nicht darauf hinauslaufen, dass alle immer nur noch in Inglisch schreiben. Eine lingua franca als Zwang wär ja auch so (be)frei(end) nicht mehr...

Von miss.gunst am 31.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

29.10.09

DIY Poltergeist

gpfpff-ksw.gifZugegeben: Poltergeister haben die meisten nur dann gern, wenn sie auf sichere Distanz ihr Spukwesen treiben. Auf der Leinwand oder der Mattscheibe. Bei den Nachbarn. Aber bitte nicht in den eigenen vier Wänden. Wer hingegegen gern selbst ein Poltergeistlein hätte, der sollte bei f18 in die Lehre gehen.

Die Hamburger Robotiker und Elektronikbastler wissen nämlich, wie man eine gute Portion spukhaftes Leben in der heimischen Küche installiert.

gpfpff.gifEin zünftiger Prototyp namens "Living Kitchen - Happy End of the 21st Century", 2006 entstanden und aus gegebenem Anlass in der Ausstellung des Shiftfestival zu bestaunen (mehr zu belebten Interieurs: auf den f18-Heimseiten unter "Projects"). Da klappern die Wandschranktüren mit Tellern und Tassen um die Wette, auf dem Tisch drehte der Kaffeelöffel Pirouetten dazu.
Die ideale Hausmusik für PoltergeistfreundInnen mit Neigung zur elektronischen Bastelkultur. Und vielleicht auch eine nette Idee für Menschen, die allein leben, aber dabei nicht einsam sein wollen.

Das beste daran: Wenn die Poltergeister dann doch mal nerven, muss man nur den Stecker ziehen. Und schon ist wieder verlässliche Ruhe im Karton Küchenschrank...

[Bildchen: So schnell kann's gehen mit der Be-Geisterung... Unser Dank gilt Eric Pierce, der (s)seinen Herd fotografierte und den Wikimedia Commons spendete. Wie dieser sind nun auch die polternden Pfannen unter cc-by-sa lizensiert.]

Von miss.gunst am 29.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

26.10.09

DIY Ektoplasmen

eekto-ksw.gifDass die spiritistischen Medien ihrerzeit einen höchst produktiven und ziemlich kreativen Umgang mit Medien-Apparaten und -Technologien pflegten, hat sich längst herumgesprochen. Das gilt natürlich auch für ihre Hervorbringungen wie die sogenannten Ektoplasmen.

eekto-g.gifWenn diese Auswürfe dem medialen Körper abgerungene Geisterscheinungen vorstellen und dementsprechend ihrerseits geisterhaft wirken sollten, liess sich Letzteres besonders gut vor der und für die Kamera inszenieren, wie ganze Konvolute spiritistischer Fotografien belegen.

Aus zeitgenössischer Perspektive mag es da erst einmal konsequent erscheinen, hierfür ohne Umwege gleich die digitale Kamera-Technologie zu engagieren, wie dies im Rahmen des Shift-Festivals Renaud Loda und Sebastien Verdon in ihrer Arbeit "Ektoplasm" (2009) vorschlugen, die als Teil der Nachwuchsschau "in progress" zu sehen war (weitere Bilder auch in Renaud Lodas Blog).

Näher an der Sache dürften gleichwohl jene Ektoplasmen sein, die Zoe Beloff in ihrer wunderbaren Arbeit "The ideoplastic materializations of Eva C" - wiederum im Rahmen der Hauptausstellung des shiftfestivals zu sehen - eben nicht nur imaginiert, sondern auch materialisiert und dann wieder medialisiert hat. Gazeschleier und Seidenhandschuhketten: In einem Instructables-Blog für DIY-Medienkultur würden diese prächtigen Exemplare wohl beste Bewertungen von der Gemeinde eingestrichen haben...

[Bildchen: Naja, ein selbst produziertes Ektoplasma eben...]

Von miss.gunst am 26.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

23.10.09

shiftfestival basel

shfv09-ksw.gifUnd schon ist wieder Zeit fürs Shiftfestival - das diesmal für FreundInnen des Selbstgebastelten ganz eigene Anknüfungspunkte bietet.
Thema sind diesmal nämlich: Magie, Übersinnlichkeitsvermutungen und Technologiebeschwörungen. Was zunächst vielleicht nicht gerade nach Handfestem für HeimwerkerInnen klingt.

Aber einmal ganz abgesehen davon, dass auch in diesem Jahr wieder die BastlerInnen von der SGMK ihre Tische für's traditionelle DIY Makeaway aufschlagen: Magie mag eine hohe Kunst sein - doch sowohl Apparate, die sich spukhaft selbständig machen als auch Technologien, die zauberhafte Artefakte produzieren, sind ebenso einschlägige Materie wie selbstgestrickte Verschwörungstheorien. Und schliesslich tickt auch in magischen Tricks meist der gute Geist des DIY...

Wer's nicht glaubt: Nach Basel fahren und selbst schauen und staunen.
Und, mal sehen: Vielleicht wird ja der eine oder andere Beitrag hernach auch in diesem Log.Buch vorgestellt. Bis dahin bzw. überhaupt und generell sei Neugierigen, wie schon im letzten Jahr, die Lektüre des Festival-Blogs ans Herz gelegt.

Von miss.gunst am 23.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

20.10.09

DIY schallplatten

glrb-ksw.gifZu spät für eine Ankündigung - aber in den Zettelkasten soll dieser Eintrag doch auch im Nachhinein noch wandern. Allein schon, weil es unter HeimwerkerInnen im Umfeld von HOME MADE ja nicht nur FreundInnen von Selbstgedrehtem hat, sondern auch solche, die nach wie vor den Dreh von Turntables bzw. deren traditionellem Belag schätzen.

Der in Frankfurt angesiedelte Verein zur Förderung von Phonographie und experimenteller Musik lädt seit einiger Zeit schon regelmässig zu spannenden Konzertabenden ein, die meist im Bunkerhorst des Instituts für Neue Medien stattfinden.

glrb-g.gifDort wurde nun - passender Weise parallel zu Buchmesse, die aus anderen nahe liegenden Gründen Anlass zum Nachdenken über die Nachhaltigkeit analoger Medien und ihrer materialen Poetik gab - zu einem Workshop geladen: Kein Geringerer als Theo Goodman a.k.a. buckettovscissors (mehr im hauseigenen Archiv) führte in die hohe Kunst der "Primitiven Schallplattenherstellung" ein.

Lernen konnten die TeilnehmerInnen dabei unter anderem, wie man selbst Schallplatten aus Klebstoff giessen oder auch CDRs mit per Nadel abspielbaren Rillen versehen kann. Für phonographische Aufnahmen ziselierter Violinkonzerte sind solche DIY-Tonträger vielleicht nicht so geeignet. Aber wer ein Herz für Geräuschmusik hat, findet auf diese Weise garantiert ein Stück vom Glück!

[Bildchen: Zwar sind Klebstoffschallplatten von der Anmutung her umgekehrte Schellacken - also weiss wie dieses Exemplar, das wir auf unsere Weise aus einer echten Vinylscheibe gegossen haben (der Dank für deren leihweise Überlassung geht an Wkimedia Commons-Spender 能無しさん und unser Exemplar ist nun wie dieses unter cc-by-sa lizensiert. Echte Glue Records schauen aber trotzdem anders aus - Fotos vom Workshop gibts bei Flickr.]

Von miss.gunst am 20.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

17.10.09

tiny noise

tnc09-ksw.gifNicht nur Noise-FreundInnen sollten da die Ohren spitzen: Für heute werden uns satte zweiundzwanzig (in Zahlen: 22) Stunden genussvolles Eintauchen in klangvolle Geräuschsphären angekündigt - und wer seiner Neigung auch aktiv nachgehen will, kann sich sogar selbst an entsprechenden Kreationen versuchen.

Nachdem am Mittwoch bereits im Kölner KunstWerk ein kleines tiny noise festival begangen worden ist, laden die Beteiligten zum heutigen Samstag nach Moers ins Bollwerk107, wo ab 14:00 Uhr bis ultimo ein veritables noise camp veranstaltet wird.

tnc09-g.gifDen Nachmittag über gibt es einen Workshop nach dem anderen - und abends geht das Ganze dann nahtlos in eine Reihe von Konzerten und Performances über.

Mit von der Partie sind Lucas Abela aka Justice Yeldham - seines Zeichens gemeinsam mit Antonio Dimitrov aka every kid on speed aus Mazedonien Begründer von tiny noise; Derek Holzer, der ebenso wie auch Tina Tonagel treuen LeserInnen diese Logs längst kein Unbekannter mehr ist (mehr über Holzer wie auch über Tonagel im hauseigenen Archiv), die RaumZeitPiraten Tobias Daemgen und Moritz Ellerich (*yay* Overheads!!!)und viele andere mehr.

Und möglicherweise auch der/die LeserIn dieser Zeilen? Warum nicht - schliessslich lockt nicht nur das namhafte Aufgebot. Sondern auch das Motto der Veranstaltung: "tiny noise is for YOU"!

Von miss.gunst am 17.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

14.10.09

selbstgedrehtes

sgh09-ksw.gifA propos Halle. Da hätten wir noch etwas für den DIY Zettelkasten: "Selbstgedrehtes". Hat nichts mit gerollter Rauchware zu tun, sondern ist ein in der Saale-Stadt beheimatetes Mini-Festival für - ja, genau: Selbstgedrehtes.

Noch genauer gesagt, geht es um selbst gedrehte "Kurzfilme junger FilmemacherInnen aus der Region Mitteldeutschland / Sachsen-Anhalt (insbesondere Halle, Leipzig, Weimar und Dessau)".

"Selbstgedrehtes" steigt bereits zum siebten Mal in Folge. Bis Mitte September konnten Kandidaten eingereicht werden, dann schaute eine kundige Jury darauf. Die Ergebnisse der Auswahl können am heutigen Mittwoch Abend (14.10.09) sowie noch einmal am 20.10. in Augenschein genommen werden - und in diesem Zuge wird auch noch ein Publikumspreis vergeben.

sgh09-g.gif

Vom bislang Prämierten gibt's leider erst ein einziges Werk zu beäugen, "Agua" von Alejandro Valbuena aus 2007. Macht Lust auf mehr. Wenn nicht online, dann vielleicht vor Ort? Oder auch umgekehrt, hoffen wir mal aus der Ferne. Denn Selbstgedrehtes finden wir doch (fast) immer gut...

Von miss.gunst am 14.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

12.10.09

move in/nach halle

mh09-ksw.gifHätte eigentlich schon eine Exkursionsempfehlung für das vergangene Wochenende sein können. Denn vergangenen Freitag hat die in Halle an der Saale .move eröffnet - eine Ausstellung mit Bildern in Bewegung, die auch ihre BesucherInnen in Bewegung bringt.

Im Hintergrund steht das von der in Halle beheimateten Werkleitz-Gesellschaft initiierte und dem European Media Art Network organisierte Stipendien-Programm EMARE (European Media Artists in Residence Exchange), das es in den vergangenen Jahren sechzehn KünstlerInnen (und Künstlerpaaren bzw- gruppen) ermöglicht hat, an unterschiedlichen Orten in ganz Europa neue Arbeiten zu produzieren.

mh09-g1.gifAls erste Bilanz dieser schönen Einrichtung gibt es nun eben .move - und dazu wiederum gab es am Wochenende ein besonderes Programm mit zahlreichen KünstlerInnengesprächen, Vorträgen, Performances und Konzerten der Beteiligten. Letzteres ist jetzt natürlich schon gelaufen.
Aber damit stehen bei Werkleitz in Halle die Bänder keineswegs still.

Denn die Ausstellung mit zahlreichen Stationen an mehreren Orten der Stadt ist noch bis 25. Oktober anzusehen - und die Sache mit der Bewegung funkioniert nach wie vor, nicht nur auf Seiten der Bilder.

Denn abgesehen davon, dass man sich (als Extra, ist keine Installation, sondern einfach eine gute Idee der KuratorInnen gewesen:) im zentralen Intecta-Gebäude - einem ehemaligen Jugendstil-Kaufhaus, das zu DDR-Zeiten Möbelhaus war und dann über 15 Jahre lang im Leerstand rottete - auf zwei Schaukeln setzen und in den bröselnden Deckenhimmel schwingen kann, geht auch an und zwischen den Ausstellungsorten jede Menge.

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Mit das eindrücklichste Erlebnis ist es vielleicht überhaupt, von Station zu Station zu gehen. Denn hierfür haben Bertram Weisshaar und Ralf Wendt sechs "Audiowalks" erstellt - Klangspaziergänge, die auf ganz eigene Weise die Stadt erschliessen: Geschichten in Schichten und in Bewegung, die Gehen und Sehen, Geschichte und Gegenwart, Realitäten und Träume in und über Halle miteinander verflechten. Kino für den Kopf, in dem gleichzeitig Spiel- und Dokumentarfilme laufen - und bei denen man im Gehen und Mitgehen unversehens (bzw. -hörens) zum Protagnisten wird.

Hingehen bzw. hinfahren und mitgehen sei hiermit wärmstens empfohlen...

Von miss.gunst am 12.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

08.10.09

netaudio hören sehen lesen

nafb09_ksw.gifIn Berlin wird heute das Netaudio Festival '09 eingeläutet.
Für netlabel-Fans und -BetreiberInnen eh ein Anlass vor Ort zu sein - aber netter Weise und ganz netzgerecht lässt sich ein Stück vom Glück auch am heimischen Rechner erhaschen.

Mit Hilfe von Herbstradio wurde nämlich ein Livestream(ing) organisiert, unter anderem zu erhaschen über das Berlin Mitte Institut.

Netter ist's natürlich, selbst ins Maria zu gehen, um die Konzerte des Nachtprogramms nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Gleiches gilt für das Tagesprogramm, zu dem neben Vorträgen und Panels auch eine Netzlabelmesse gehört - die sich nun wirklich schwer in einen Stream packen lässt.

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Dafür können sich Daheimgebliebene in der Zeit, in der die ansonsten sicher glücklich(er)en Kollegen in B. an den Tages- und Nachtprogrammspezereien weiden, schon mal schmökernder Weise einen Wissensvorsprung verschaffen: Antina Michels Buch "Netlabels: Soziale Netze On- und Offline" - das demnächst auch (mit Seiten) im Druck erscheinen wird - lässt sich im Bereich "Publikationen" als pdf herunterladen. Und im Anschluss lesen selbstredend auch.

Und ansonsten tröstet uns: Der Festivalsampler. Ebenfalls 4Free. Merci!

Von miss.gunst am 08.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

05.10.09

gespenstergeräusche (WRT)

wrsg_ksw.gifGemeinhin werden Gespenster gern als bewegte Bettücher mit hohlen Augenlöchern imaginiert. Obwohl man doch eher davon ausgehen sollte, dass sie vorzugsweise unsichtbar ihr Unwesen treiben.
Wie sie sich dann bemerkbar machen?

Na klar: Durch Geräusche. Oder auch Klänge?
Werden wir hören. Und zwar - in direkter (und bereits angekündigter) Folge des letzten Webradio-Tipps, der dem Paranoise galt.

Am kommenden Freitag (09.10.) früh (bzw. Donnerstag Nacht) wird nämlich wieder die Klangkunst-Stunde von Deutschlandradio Kultur zur Geisterstunde.
Diesmal ist kein Geringerer als Frieder Butzmann an der Reihe, den körpelosen Wesen klanglich Gestalt zu verleihen.
"Alethes Soundbeams" heisst sein Hörstück, in Anlehnung an Friedrich de la Motte Fouqués Schauerroman "Die wunderbaren Begebenheiten des Grafen Alethes von Lindenstein".

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Warum diese Empfehlung diesmal nicht erst zunm Donnerstag erscheint? Nunja, für den und die darauffolgenden Tage haben wir schon einen anderen heissen (Hör-)Tipp vorgemerkt...

[Bildchen: Drei Geistlein aus weissem Rauschen. Gelegenheitshalber selbst erlauscht.]

Von miss.gunst am 05.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

01.10.09

paranoise (WRT)

prns-ksw.gifUnd da komnt er schon, der gestern noch vermisste Webradio-Tipp der Woche: Bekanntermassen der Paralektronoia zugeneigt, können wir endlich wieder einmal etwas Einschlägiges empfehlen.

Bei Deutschlandradio Kultur ist in der Reihe Klangkunst nämlich eine dreiteilige Serie zu Geisterstimmen angesetzt, deren erste Folge - die den vielversprechenden Titel "paranoise" trägt - wir morgen frühfrühfrüh bzw. heute Nacht zur Geisterstunde zwischen 0:05 und 1:00 Uhr lauschen können.

Das paranoise-Stethoskop legen Dirk Specht (s. Nook Audio) und Svann Langguth an, die Geräte der Transkommunikationsforschung (mehr dazu auf den Heimseiten des gleichnamigen Vereins) als Musikinstrumente einsetzen werden.

Also dann: Stellen wir unsere Sensoren doch gespannt auf Empfang.

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[Bildchen: Wie unschwer zu erkennen, der Geist eines Tonbandgeräts - dessen diesseitigen Präsenz ursprünglich von Hannes Grobe fotografiert und in die Wikimedia Commons gespendet wurde. Wir danken und übernehmen auch für den Geist die Lizenz: cc-by-sa]

Von miss.gunst am 01.10.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)