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30.11.09

Arduino

aui-ksw.gifA propos Arduino. Wer sich für's LilyPad begeistert, sollte sich vorher in Grundzügen natürlich mit dessen Basiselement, dem Arduino-Board beschäftigt haben.

Da ein Blick in unseren hauseigenen Zettelkasten zeigte: Bislang gab's immer mal wieder Querverweise, aber noch keinen eigenen Eintrag zum Thema, wollen wir doch auf die Schnelle mal ein paar Basisdaten zusammentragen:

Einen schönen, kompakten Einstieg bietet schon mal der Wikipedia-Eintrag zu Arduino, der allem voran erklärt, was das Ganze ist: Nämlich eine aus Soft- und Hardware-Komponenten bestehende Physical-Computing-Plattform (leicht tautologisch, den "Physical Computing" meint natürlich genau dies, die Verbindung vom Soft und Hardware), die auf Open Source Basis entwickelt wurde bzw. weiterentwickelt und vertrieben wird.
Massgeblich von ihren ErfinderInnen, dem Team von tinker.it.

Der Artikel vermittelt natürlich auch in der gebotenen Kürze, wie ein Arduino-Board funktioniert. Wer sich für Arduino interessiert, sollte aber trotzdem am besten alsbald die Heimseite des Projekts, arduino.cc aufsuchen. Dort findet man von Dokumentationen bis zu Foren wirklich alles, was das Nutzer- und Entwicklerherz begehrt.

aui-g.gif

Aber vielleicht ist das für jene, die frischweg losbasteln wollen, schon fast wieder ein bisschen zuviel?
Dann müssen erfahrungsgemäss Tutorien her. Von denen hat es selbstredend ebenfalls eine schöne Auswahl auf den arduino-Seiten.

Es gibt aber auch eine empfehlenswerte deutschsprachige Plattform zu Arduino - Freeduino Arduino Microcontroller. Und die stellt im Bereich "Tutorials" gleich eine ganze Auswahl von Webseiten und Publikationen, die von einer projektorientierten Einführung in die Materie bis hin zu Arduino-Bibeln für eingeschworene Mitglieder der Gemeinde so ziemlich alles fuer zu ziemlich alle BastlerInnen-Typen bieten. Davon sind allerdings, zugegeben, die meisten wieder nur in inglisch zu haben.

Mit die netteste und nachhaltigste Möglichkeit, sich in die Materie einweihen zu lassen, stellen natürlich Workshops dar. Wie zum Beispiel? Ja, auch dazu hätten wir etwas. Wird dann aber in einem eigenen Eintrag vorgestellt...

[Bildchen: Nicht, dass wir keine eigenen Fotos von Arduino-Boards gehabt hätten (abwarten, da kommen demnächst wieder welche). Dieses hier stammt jedoch aus dem oben verankerten Arikel in der Wikipedia bzw. aus den Wikimedia Commons und hat die Ehre, von Nicholas Zambetti/tinker.it persönlich für die Nutzung unter cc-by-sa freigestellt worden zu sein. Mille Grazie!]

Von miss.gunst am 30.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

28.11.09

Lilypad Arduino (Buechley)

lpa-ksw.gifSeerosen für die Kunst? Manche denken da automatisch an Claude Monet. Menschen mit Neigung zur kreativen Elektronik-Bastelei, die zugleich gern Hand an Textiles legen, lässt sich jedoch noch eine andere Nymphaceen-Art empfehlen: Leah Buechleys LiliPad Arduino.

Bei dieser Blüte handelt es sich nämlich um einen kleinen, feinen Bausatz, mit dessen Hilfe sich ebenso elegant wie einfach elektronische, computergesteuerte Funktionen in Kleidung und andere Projekte mit Textilien integrieren lassen.

lpa-g.gifLiliPad Arduino holt das, was man bislang tendenziell mit High-Tech-Wearables assoziiert hat, in die Werkstatt experimentierfreudiger Craftistas.

Damit der Einstieg niemandem schwerfällt, finden sich auf den Heimseiten des Projekts anschauliche Anleitungen, wie man das LilyPad an die eigene Hardware andockt und konfiguriert, die Software installiert und so weiter.

Anregungen, was man dann Feines mit dem LilyPad anfangen kann, gibt es natürlich auch.

Und wer dann so richtig loslegen will, findet im Bereich "Share it!" nicht nur einen Anker zum LilyPad FlickR-Pool, in dem die wachsende Fan-Gemeinde Bilder von entstehenden und vollendeten Projekten postiert.
Sondern auch eine kleine Auswahl von Ankern zu LilPad-Anleitungen auf unserem heissgeliebten instructables - unter denen die eine oder der andere sicher ein feines Projekt für ein passendes Weihnachtspräsent zum Wichteln finden kann...

[Bildchen: Eine wunderschöne Stickarbeit mit LilyPad Arduino aus dem FlickR-Pool "A tribute to Leah Buechley" von Becky Stern - einer phantastischen Elektronikbastel-Künstlerin, der wir demnächst unbedingt auch einmal einen eigenen Eintrag widmen müssen... Lizenz ist cc-by-sa. Grand Merci!]

Von miss.gunst am 28.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

25.11.09

Handmade Nation

hmn-ksw.gifWo es liegt, das gelobte Land der neuen Handarbeitskultur? Ist vielleicht in mehrfacher Hinsicht eine schwierige Frage. Trotzdem gibt es schon seit längerem den Vorschlag einer Antwort.
Wie der bzw. die aussieht? Das verrät nicht nur die Sprache, in der die Überschrift dieses Eintrags gehalten ist.

hmn-g1.gifSondern auch ein Buch selbigen Titels, das Faythe Levine und Corney Heimerl im Herbst 2008 herausgebracht haben. Auf seinem Cover wird nämlich die säuberlich gestickte Kontur besagten Landes von zahlreichen Händen stolz emporgehoben. Nein, Grossbritannien ist es nicht und auch nicht Australien oder Kanada. Richtig geraten: Die "Handmade Nation", das ist Nordamerika.

Vielleicht nicht die Wiege des DIY-Prinzips per se - aber im Grunde sogar historisch-politisch mit dem Ethos des Self Made assoziiert. Sowie ganz sicher und unangefochten das Gebiet, von dem aus in den letzten Jahre die intensivsten Impulse in Sachen Selbstgemachtes kamen. In dem die bekanntesten Zentralorgane der Gemeinde beheimatet sind. Und die prominentesten Plattformen für den Vertrieb. Vor allem aber: Viele, viele engagierte Künstlerinnen und Designerinnen, die - teils mit, teils ohne einschlägige Ausbildung - mit handgearbeiteten Dingen nach vorn gegangen sind.

"Hand Made Nation - The Rise of DIY, Art, Craft, and Design" stellt eine Reihe von ihnen vor. Wobei Kapitel für Kapitel tatsächlich als Reise durch die USA und seine Indie-Szene kreativer Handarbeiterinnen funktioniert.

hmn-g2.gifNun hat Faythe Levine einen gleichnamigen Film fertiggestellt - oder besser gesagt: Eben jenen Film, von dem sie bereits im Vorwort des Buches erzählt. Letzteres basiert nämlich auf den Interviews und Porträts, die während ihrer Arbeit am Film entstanden sind. Und wie man sich vorstellen kann, fällt der umso spannender aus, als nun die im Buch porträtierten Craftistas selbst zu Wort können und man einen umso lebendigeren und zugleich differenzierteren Einblick in die Szene erhält.

Wann und wo man den Film sehen kann? Hoffentlich demnächst im Programmkino des Vertrauens. Wer darauf nicht untätig warten will, kann aber auch selbst Vorführungen organisieren. So haben das beispielsweise Steffi Müller und ihre Projektgruppe vom "Aufstand der textilen Zeichen" (s. d. Eintrag vom 22.11.09) gemacht, wo "Handmade Nation" im DIY-Sonntagskino zu sehen war - Skype-Chat mit Faythe Levine inklusive.
Und schliesslich wird man demnächst wohl eine DVD des Films erwerben können - hoffentlich auch in Deutschland und der Schweiz...

[Bildchen: Oben das schöne Stickerei-Patch aus Faythe Levines Projektblog, zu dem man übrigens auch eine Anleitung bei Etsy erstehen kann. Der Erlös kommt dem Film zu Gute. Unten rechts dann das Cover der DVD zum Film. Great many thanks to Faythe Levine for allowing the use of the Handmade Nation logos here - and for the great piece of work she has done!!!]

Von miss.gunst am 25.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

22.11.09

aufständige textile zeichen

adtz09-ksw.gifZeit, einen Faden wieder aufzunehmen, dessen Enden gelegentlich schon früher mal in diesem Log.Buch aufgetaucht sind. Beispielsweise, als es um revolutionäre Nadelarbeit ging (s. den Eintrag vom 20.12.05).

Diesmal ist der Aufstand der textilen Zeichen in München ausgebrochen.

adtz-g1.gifAngestiftet von Stefanie Müller, die schon seit langem mit ihrem Projektlabel ragtreasure sowie ihrer Band Beisspony einschlägig aktiv ist, hat sich vor Ort eine Gruppe Gleichgeinnter zusammengeschlossen, Fäden verknüpft und Netze aufgespannt - um nun in der Färberei besagten Aufstand zu lancieren.

Mit dabei sind nun an die fünfzig KünstlerInnen, GestalterInnen und Initiativen, die gemeinsam eine Ausstellung und ein gut bestücktes Programm mit Performances, Konzerten, Filmen und Videos und und und bestreiten.

Aber warum und wie gehen textile Zeichen eigentlich auf die Barrikaden?

adtz-g3.gifNun, ganz einfach: Sie wollen zeigen, dass sich Genähtes, Gehäkeltes und Gestricktes heute längst nicht mehr in das Bild der braven Handarbeit sittsamer Frauenzimmer fügt, das viele nach wie vor mit ihm assoziieren. Und dass es sich allerdings gerade wegen dieser Assozationen bestens eignet, um tradierte und teils auch nach wie vor bestehende Wahrnehmungsmuster zu unterlaufen.
Indem Stiche anders gesetzt, Maschen fallen gelassen, Fäden entwirrt und neu verknotet - und vor allem anderen in den öffentlichen Raum gespannt werden. Beispielsweise.

Die ganze Vielfalt ist natürlich nur vor Ort zu haben - und zwar bis zum kommenden Wochenende (28./29.11.09).
Einen guten Ein- und Überblick in und über die Programmatik und das Programm des Projekts bietet übrigens ein zünftig gestaltetes Zine, das man sich als pdf herunterladen, ausdrucken und selbst zum Katalog zusammenheftennähen kann.

Von miss.gunst am 22.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

19.11.09

mixtapes @ KOMMbar

kbf-t2-ksw.gifSpeziell für in Frankfurt und Umgebung ansässige FreundInnen der Kassettenkultur im Allgemeinen und speziell von Mixtapes ein Ortstermin - alle anderen können leider nur die Daten zur Empfehlung einsammeln...

kbf-t-g.gifIm Frankfurter Museum für Kommunikation gibt es eine neue Veranstaltungsreihe namens KOMMbar, zu der jeweils Menschen aus Theorie und Praxis zu einem ausgewählten Thema der Medien- und Kommunikationskultur einen Barabend bestreiten. Mit- und unter die anwesenden Gäste gebracht werden Bilder, Worte und Musik.

Am heutigen Donnerstag (19.11.09) nun heisst das KOMMbar-Motto Mixtapes.

Zu Gast ist kein Geringerer als Gerrit Herlyn - Mitautor der in diesen Log.Buch bereits gefeierten Ausstellung "Kassettengeschichten" (siehe den Eintrag vom 01.03.06*

Auf der Audio-Ebene wird er zünftig unterstützt von der Darmstädter Kassettentanke.

Lecker.

* Achtung, die Anker zur Ausstellungswebseite bzw. die Seiten der online-Dokumentation des Projekts funktionieren derzeit nicht mehr. Sollen aber, so wurde uns verraten, in näherer Zukunft restauriert werden. Das gleichnamige Buch ist leider auch vegriffen. Nach wie vor gibt's aber die Basisinfos zur ersten Station in Hamburg als pdf.

Von miss.gunst am 19.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

13.11.09

auf den spielplatz!

ifi09-wt-ksw.gifJa genau - dahin zieht's uns dieser Tage. In Kassel findet derzeit wieder das Dokumentarfilm- und Videofest statt. Wie immer lädt in diesem Rahmen interfiction zur interdisziplinären Workshop-Tagung für Kunst, Medien und Netzkultur - und in diesem Jahr werden sich die Beteiligten tatsächlich auf dem Spielplatz treffen.

Worum es dabei gehen wird? Natürlich ums Spielen - und darum, gemeinsam alte und neue Spielplätze zu erkunden. Mit von der Partie sind TheoretikerInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen von der Bildenden Kunst über Architektur und Stadtplanung, Medien- und Kulturwissenschaft, Informatik bis zum Game-Design.

ifi09-hsc-gs.gifUnd es wird nicht etwa nur über Spiele diskutiert. Sondern selbstredend auch gespielt - unter anderem steht ein Urban Game namens Sackbahnhof auf dem Programm, das Josa Gerhard und Sebastian Quack von berlin invisible playground eigens für interfiction entwickelt haben.

Damit nicht genug, werden Iris Renner, Effi Tanner und Dionys Dammann als Sendboten der SGMK während der gesamten interfiction-Tage einen DIY Makeaway Workshop anbieten; Helmut Fligge führt ins Basteln mit Arduino ein - Gelegenheit also zu Lernen, wie man eigenes Spielzeug und eigene Spielgeräte entwickeln kann. Anschauliche Beispiele dazu dürfte dann unter anderem auch der Werkvortrag von Olaf Val zeigen.

Und selbst das sind nur ein paar Appetithappen aus dem reich bestückten Programm. Alles Weitere und Wissenswerte lässt sich ausführlichden Heimseiten von interfiction entnehmen. Wer mitspielen will, wird sich aber dann doch am Besten selbst nach Kassel auf den Spielplatz begeben...

ifi09-wt-g.gif

Von miss.gunst am 13.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

10.11.09

wir sind der sender (open broadcast)

obrc-ksw.gifLeider noch kein Webradio-Tipp. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und vor allem soll es auch erst mal ganz klassisch On Air gehen. Oder besser gesagt: Auf Sendung - denn traditionell sind in diesem Fall weder der Sender noch das Sendekonzept.

Open Broadcast heisst das Projekt - und es hat sich viel vorgenommen, wie der Selbstdarstellung zu entnehmen ist:

"Open Broadcast ist das erste vollständig 'user-generierte Radio' der Schweiz. Open Broadcast sendet, was die Community auf der Internetplattform von Open Broadcast entwickelt. Die Hypothese dieses Experiments: Ein Schwarm an engagierten Usern (Prinzip Crowdsourcing) macht ein mindestens so gutes Programm wie eine herkömmliche Redaktion."

obrc-g.gifDas ist, könnte man zwar maulen, eine Menge Buzz auf wenigen Zeilen (user-generiert, Community, Schwarm, Crowdsourcing). Und einwerfen: Warum nicht einfach bereits zuhandene Begriffe wie Offener Kanal, freies Radio, Gemeinschaft und Gemeinschaftsarbeit, Mitbestimmung undsoweiter benutzen und von diesen ausgehend weiterdenken?

Teils wohl schon, weil Open Broadcast tatsächlich etwas anderes sein soll (als: ein freies Radio, als: ein Offener Kanal wie man sie kennt). Und teils, weil das Projekt tatsächlich auf Strategien setzt, die "User" (und nicht Producer) sowie "Croudsourcing" so meinen, wie andere Projekte in dieser Zeit auch, mit allen kleineren und grösseren Pros und Cons, die man damit nunmal assoziieren kann?

Wir werden es hören. Ab Januar 2010 - erst mal wohl in Zürich, Bern und anderen DAB-Gebieten. Und erst einmal, wenn Oliver Hagmann, Thomas und andere Mitstreiter des Projekts Open Broadcast der potentiellen künftigen User-Croud vorstellen. Im Zürcher Walcheturm und im Cabaret Voltaire. Im Basler Radio-Village Utengasse und sogar in London (bei deskspace).
Und ausserdem soll ab 15.11. auf den OB-hauseigenen Seiten ein Baustellenreport publiziert werden.

Ob und wie genau das alles funktioniert: Lässt sich theoretisch en detail auch den FAQ entnehmen. Und praktisch? Nunja, werden wir - soweit im DAB-Einzugsgebiet und entsprechend ausgestattet - hören...

Von miss.gunst am 10.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

07.11.09

insektenmusikfilm (liechti)

plsoi-ksw.gifZwischendurch wieder einmal ein Eintrag für FreundInnen und Fans von Insektenmusik. Die kann man nämlich jetzt nicht nur hören, sondern auch sehen - mit ein bisschen Glück sogar im Lichtspielhaus des Vertrauens...

Der Schweizer Filmemacher Peter Liechti - den die Kunstszene unter anderem über seine Porträts von Roman Signer kennt ("Zündschnur" von 1990 und "Signers Koffer – Unterwegs mit Roman Signer" von 1996) - hat jüngst einen neuen Filmessay fertiggestellt, in dem es recht vernehmlich summt und brummt.

plsoi-g.gifGleichwohl ist "The Sound of Insects - Record of a Mummy" - zu deutsch: "Das Summen der Insekten – Bericht einer Mumie", wie denn auch schon der Untertitel verrät, keine Dokumentation über agile Sechsbeiner. Sondern vielmehr ein Stück Filmkunst, das eine Geschichte erzählt: Von einem Jäger, der einen unheimlichen Fund macht - und natürlich von diesem Fund...

Zugleich wäre "The Sound of Insects" kein Film von Peter Liechti, wenn es dabei nicht auch um experimentelle Bild- und Tonkunst ginge, die ihre eigenen Narrationen entfalten. So zeichnet für die Fimmusik kein geringerer als Norbert Möslang verantwortlich (mehr s.a. im hauseigenen Archiv), der dabei unter anderem mit Tomas Korber und Jason Kahn zusammengearbeitet hat.

Kurzum: In jedem Fall eine Empfehlung - auch für jene, welche weder ein Faible für seltsame Geschichten noch für kleine Krabbler haben. Dass für diese wie für jene "Das Summen der Insekten" süsses Pflichtprogramm ist, versteht sich wohl von selbst.

[Bildchen: Ein stummer Schwarm. Nur stellvertretend einegfangen. Bei Peter Liechti sieht so etwas natürlich ganz anders aus. Und hat selbstredend Sound.]

Von miss.gunst am 07.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

04.11.09

neuromodulator @ walcheturm

ntik-ksw.gifWie wäe es mit einem Konzerttipp? Für die Zürcher hätten wir da genau das Richtige: Selbstgebastelte elektronische Musik - aber keine Sorge, weder schnödes Geschrammel noch hilfloses Gequietsche. Es sind echte Profis am Werk.

Botenstoffe fürs Hirn, die in den neuronalen Netzen singen und elegant die Wellen reiten: Neuromodulatoren eben.

Genauer gesagt: Die gleichnamige Formation, bei der unter anderem Christoph Grab - treuen Log.Buch-LeserInnen als Spielzeugmusikexperte und Elektro-Jazzer bekannt - mit von der Partie ist.
Neugierige, die den Neuromodulator noch nicht kennen, können auf dessen Heimseite im Vorfeld akustische Appetithappen fassen.

Am besten aber, man begibt sich heute (04.11.) Abend um 21:00 Uhr in den Walcheturm. Da tanzt dann der Kongress der Nervenzellen. Bzw. eben wie die Neuronen nach Verabreichung eines Neuromodulators...

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Von miss.gunst am 04.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

02.11.09

zeichenmaschinen zuschauen

zmvk-ksw.gifEndlich wieder einmal ein Eintrag für FreundInnen von Zeichenmaschin(ch)en - und zugleich eine schöne Gelegenheit für eifrige BastlerInnen, sich mal als Sofakartoffeln genüsslich zurückzulehnen.

Vorher und hinterher wird erst recht gebastelt, ist doch klar. Woran? An Zeichenmaschinen natürlich.

Gary Warner - ein in diesem Metier aktiver Künstler und Elektronikbastler - hat nämlich die gloriose Idee gehabt, auf Vimeo einen Kanal einzurichten, auf dem es Clips von und mit Zeichenmaschinen anzuschauen gibt. Stolze fünfundvierzig (in Zahlen: 45) Exemplare wurden bis dato eingestellt.
Und als echte Fans freuen wir uns natürlich sehr, dass man dort alten FreundInnen wie sichtbar unsichtbar und Pünktchen Anton wiederbegegnen kann. Das wiederum verdankt sich Andres Wanner aka pixelstorm - der sie seinerzeit zusamen mit anderen Arbeiten seiner Aarauuer Studierenden auf dem Zürcher DIY Festival 2007 präsentierte.

Andres gilt auch unser Dank für diesen tollen Fern-Seh-Tipp - Merci Merci!!!

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Von miss.gunst am 02.11.2009 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)