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28.06.10
Icecast (Eisklänge ff.)
Aus aktuellem Anlass bzw. angesichts der nach wie vor vorherrschenden Aussentemperaturen bietet es sich an, weiter nach Erfrischungen auszulugen. Zumal nach solchen, die notfalls auch zur Kühlung am Schreibtisch taugen...
... und das sind (neben der klassischen Schüssel mit kaltem Wasser, die sich gegebenenfalls zur Erquickung von Füssen und Waden diskret unter dem Tisch platzieren lässt) allem voran natürlich akustische.
Wie beispielsweise auch der eisige Strom, den das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung dankenswerter Weise auf den Seiten seines PerenniAL Acoustic Observatory in the Antarctic Ocean (kurz: PALAOA) verfügbar macht: Ein Icecast im eigentlichen Wortsinn.
Tatsächlich dient das wissenschaftliche Erlauschen der arktischen Klanglandschaft im nicht nur kalten, sondern saisonal mitunter auch anhaltend finsteren Polar eine wichtige und stabile Quelle der Datenerhebung dar.

Der Webstream dagegen ist leider nicht immer so ganz stabil - aber wer seinem Ohr konzentriert erquickenden Eisklänge darreichen möchte, findet diese auch in einer leckeren Auswahl auf einer Extra-Seite. Beeindruckend sind dort insbesondere die singenden Eisberge.
Begleitend dazu kann man sich dann auch noch Videos von den Polarexpeditionen des Instituts ansehen. Und: Mit so gut gekühlten Mütchen respektive klaren Kopf sollten sich FreundInnen des Polaren zudem überhaupt einmal genauer auf den gut gepflegten und äusserst NutzerInnenfreundlich angelegten Seiten umschauen. Die sind nämlich ingesamt dicht bestückt mit anschaulich aufbereiteten Informationen - beispielsweise auch zu brennenden Fragen der Klimaentwicklung. Wirklich toll!
[Bildchen: Zeigt tatsächlich ein Stückchen Ekstroem-Schelfeis - also just jene Gegend, aus der auch die Klänge von PALAOA stammen. Dass unser Ohrling hier unterwegs sein kann, verdankt er Hannes Grobe vomAlfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven, der das Originalbild unter cc-by-sa 2.5 den Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt hat. Letzterer schliessen wir uns an und sagen: Grand Merci!]
Von miss.gunst am 28.06.2010 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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