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04.08.10
Sequencer mit ...
Den ersten Prototypen von Oliver Jäggis Sequencer gab es vergangenes Jahr im Tessiner HOME MADE-SGMK-Lab zu beäugen.
Wie man nun sehen kann (und auch schon in praktischer Anwendung bei abendlichen Jams hören) konnte, hat sich inzwischen Einiges getan...
Während man sich letztes Jahr um diese Zeit noch auf wenige Regler bescheiden musste, glänzt die aktuelle Version im eleganten Zweireiher:

Ein bisschen Verstärkung braucht es natürlich auch. Schliesslich soll die Musik, die dem schicken Retro-Synthie entlockt wird...

...ordentlich wuppen. Aber dazu kommen wir gleich noch, denn erst gilt es einen Blick auf's Innenleben zu werfen, welches sich von Aussen im halbtransparenten Gewande einer Frischhaltedose noch recht geheimnisvoll präsentiert:

Aber was ist das?

Was dort durch die Plaste schimmert, gehört doch ganz sicher nicht in einen Sequencer hinein. Wie auch die Inspektion seiner Innereien belegt:

Ja da schau her: Es gibt nun auch eine passende Box, welche die zünftige Beschallung der Umgebung sichert...

... und zu der auch

Noch viel rätselhafter scheint freilich, was dort droben kess auf der Schallmembran hockt - und, was fotografisch leider schwer festzuhalten ist (bzw. einfach nur unscharf wird), fröhlich mitwippt, sobald diese schwingt:

Die Vogelperspektive mag Übersicht suggerieren, trägt aber wohl nicht wirklich zur weiteren Aufklärung bei...

... indes die Nahansicht zeigt: Es handelt sich um ein Fähnlein mit einer Spiegelscherbe, die auf einer Feder sitzt.

Und gern erläutert uns auch der Erbauer selbst, wie dieses schöne Surplus seines Sequencers funktioniert (am liebsten natürlich des Abends beim Konzert in der Praxis, aber da wir hier das Ganze nun im Tageslicht betrachten, auch mal so):
Lenkt man ein Laserlicht auf die Scherbe, sorgt das Spiegelfähnlein für die Lightshow. Selbstredend perfekt im Takt!

Von miss.gunst am 04.08.2010 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)
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