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02.10.11

Lochstreifenlust

flklkp-ksw.gifEs gibt bekanntlich solche und solche Löcher. Die einen sind Lücke in der Information. Und die anderen liefern sie. Wie zum Beispiel jene, die ihrerzeit die guten alten Lochstreifen zierten.

Bzw. zieren, denn glücklicherweise haben sich ja hie und da auch noch Exemplare dieser frühen Vorläufer digitaler Speichermedien erhalten, mit denen man - abgeschaut vom Spieluhrwalzenprinzip - zunächst die Webstühle der Textilindustrie und später eben auch die ersten Computer zu betreiben pflegte.

Meist müssen wir sie allerdings hinter Glas bewundern. Ein unermüdlicher bricoleur universel und analogitaler Bastler wie Flo Kaufmann (mehr im hauseigenen Archiv) hingegen zeigt, dass man sie nach wie vor benutzen kann.

Für seine aktuellen Performance-Projekte hat er neben jeder Menge Geräteschrott eben auch einige Lochstreifen aus den Abfalleimern der Technikgeschichte gefischt und benutzt Letztere nun, um Ersterem neues Leben einzuhauchen.

flklkp-g.gif

Dass und wie gut das funktioniert, stellt er unter anderem heute (02.10.11) Abend in der Sulzerhalle Winterthur mit "punch.ing", einer "sound performance für lochstreifen, stanzer und andere elektronik" unter Beweis.

Und zwar um 20:30 Uhr, im Rahmen des heute endenen Festivals "perform now", dessen Besuch auf diese Weise - soweit nicht sowieso schon auf der Agenda - auch insgesamt noch anempfohlen sei...

Von miss.gunst am 02.10.2011 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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