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19.05.05

Geräuschmaschinen-Orchester

Gewürdigt werden muss an dieser Stelle nahe liegender Weise, dass Luigi Russolo nicht nur in der Theorie den Geräuschen huldigte, sondern sein Konzept einer Arte dei Rumori auch in die Praxis umsetzte und zusammen mit seinem Kollegen Ugo Piatti ein veritables Intonarumori-Orchester zusammenstellte. Dazu gehörten, wenn man seinem Manifest der Geräuschkunst von 1913 Glauben schenken darf, u.a. so schöne Instrumente wie der "Scharrer", der "Gurgler", der "Dröhner" und die "Heule".
Das "rumoramonio" (zu deutsch: Geräuschharmonium) liess er sich 1921 sogar patentieren.

Ein Bild seines Intonarumori-Orchester findet sich unter anderem – eine schöne thematische Brücke zum HOME MADE-Labor für Musik und Medien schlagend, in Adolfo Núñez' Dokumentation "Pioneros de la Música Electrónica" auf den Seiten des Elektronika-Zines Resonancia. Das seinerseits natürlich noch eine ganze Menge mehr Stoff zum Thema bereithält – und in seiner "Zona Sonora" auch so einiges zum Hören. Wie wäre es (auch für den vergleichsweise jungen Morgen gut geeignet) mit einem Auszug aus Kim Cascones Gravity Handler?

Von miss.gunst am 19.05.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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