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16.05.05

Singende Lichtbögen

Tesla-Spulen sind - vom eigentlichen Zweck und Nutzen der Erfindung einmal abgesehen - eher für die optische Attraktivität der Spannungsbögen bekannt, die sie erzeugen.
Der Spulenspezialist Richie Burnett, der auf seiner Seite so einige sehenswerte Experimente präsentiert, kann die Lichtbögen sogar zum Singen bringen - wie dieses kleine Filmchen demonstriert.
Sein Vorbild und ein Pionier auf diesem Gebiet war der Brite William Du Bois Duddell, der sich 1899 von den zeitgenössischen Lampen entsprechend inspirieren liess - zunächst, weil sie sich beim 'Zünden' geräuschvoll bemerkbar zu machen pflegten.
Da Dudell wohl - anders etwa als Luigi Russolo - dem Alltagslärm weniger zugeneigt war, nahm er sich der Sache weiter an; am Ende scheint es ihm sogar gelungen zu sein, den Klang mit einer Tastatur zu modulieren.
Zu sehen - allerdings leider nicht zu hören - ist eine historische Carbonlampe, wie sie Duddell seinerzeit zum Singen und Klingen brachte, hier auf den schönen Seiten zur Geschichte der Instrumente für Elektronische Musik bei obsolete.com (die derzeit leider etwas instabil laufen - also ggf. mehrmals anpingen, wenn der Link nicht gleich zum Erfolg führt...).

Von miss.gunst am 16.05.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (1)

Kommentare

tesla spulen sind fantastisch!
ich bau mir auch eine.
dr

Von: dr at 18.05.05 23:18

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