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01.06.05

Biosimulator

Mannigfache Wege gehen die Menschen. Wer sie verfolgt und vergleicht, wird wunderliche Figuren entstehen sehen; Figuren, die zu jener großen Chiffrenschrift zu gehören scheinen, die man überall, auf Flügeln, Eierschalen, in Wolken, im Schnee, in Kristallen und Steinbildungen, auf gefrierenden Wassern, im Innern und Äußern der Gebirge, der Pflanzen, der Tiere, der Menschen, in den Lichtern des Himmels, auf berührten und gestrichenen Scheiben von Pech und Glas, in den Feilspänen um einen Magnet her und sonderbaren Conjuncturen des Zufalls erblickt. In ihnen ahnet man den Schlüssel dieser Wunderschrift, die Sprachlehre derselben.
[Chr. v. H.]

Auf dem Weg von Berlin beziehungsweise Tübingen nach Romainmoîtier die Spuren der Käfer gekreuzt. Sie ins Jura mitgebracht. Selbst unter die Scolytinae, Ipinae, Hylesininae gegangen. Mit Fleiss gesägt, gebohrt, genagt.
Nun dehnt sich das Feld im Grün und ist eine andere Schrift geworden: Sprachlehre und Lautmalerei zugleich.
Über dem sechskanaligen Chor steigen die Schwingungen auf.
Und in der Luft liegt Larvengesang.

Hard- und Software: Jördis Drawe & Uwe Schüler;
home made with a little help from some friends.

[Romainmoîtier, Sternzeit ca. 16:25. Der Garten ruht.]

Von miss.gunst am 01.06.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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