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18.07.05

Trashkurs

Wie vorgestern schon en passant bemerkt, ist es höchste Zeit, die zarten Keime des jüngst angelegten Beets zu netten Nachbarn u.a. ein bisschen zu begiessen. Bzw., genauer gesagt: Etwas regelmässiger und gezielter über den Gartenzaun zu schauen und auszulugen, was dort so wächst und gedeiht und für LeserInnen dieses Logs von Interesse sein könnte.

Wie Trashkurs zum Beispiel...

Tatsächlich geht schon aus dem Untertitel hervor, dass dieser Blog nachgerade zur begleitenden Pflichtlektüre für HOME MADE-(Musik)-EnthusiastInnen gehören sollte:

"D.I.Y. Musik und Drumherum. How to become a Wohnzimmerrocker without reading the bloody Fachpresse"

Das ist nun wirklich schön gesagt bzw. versprochen - und selbst wenn letzteres nicht eingehalten werden sollte: Echte D.I.Y.-EnthusiastInnen sind ja eigentlich gerade nicht so arg scharf auf didaktische Dauerduschen...

Erwähnenswert vielleicht noch, dass Trashkurs Teil der mittlerweile wohl ziemlich bekannten Bloggemeinschaft rund um Spreeblick ist, die sich das ehrgeizige Ziel gesteckt hat, diese ihre wortsportliche Betätigung finanziertermassen zu betreiben.

Mehr über das Selbstverständnis von Trashkurs ist ansonsten der zugehörigen Info-Seite zu entnehmen, die zu jenen Exemplaren der Gattung gehört, die zu Lesen sogar ein gewisses Vergnügen bereiten kann. Was wiederum den Aussagekern angeht, hilft wahrscheinlich dieses Zitat etwas weiter:

"Trashkurs kümmert sich im weitesten Sinne um alles, was mit Musikmachen zu tun hat. Musikweichwaren und Hardware zum Krachschlagen, Stilfragen, alkoholhaltige Kaltgetränke, die besten Stifte für Autogramme und alles das, was man tun kann, um weiterhin erfolglos zu bleiben, sind tragende Elemente im Trashkurs."

miss.gunst schaut derzeit jedenfalls gern hin und wieder bei Trashkurs vorbei - sogar ohne ihrerseits ernsthafte Fortbildungsambitionen in Disziplinen wie Krachschlagen oder Autogrammstifte spitzen zu hegen.
Und vergibt an dieser Stelle das Prädikat "wertvoll": Ein Blog, der - wie es weiland 1695 beim barocken Medienwissenschaftler Kaspar Stieler so nett hiess - "Lust und Nutz" aufs Trefflichste miteinander vereint.

Von miss.gunst am 18.07.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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