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03.08.05

topFREE40.org

Netzlabels gibt es mittlerweile fast schon wie Sand am Meer.
Wobei das Bild als solches vielleicht nicht nur insofern passt, als die meisten mit Sand und Meer wohl eher Positives assoziieren.

Stellen wir uns also einfach mal vor, wir haben ein Meer von mp3- oder ogg-formatierter Musik. Freut sich doch jede/r, wenn es vorneweg anstelle vergleichsweise unbequemer Zugänge (Steilküste, Geröll, schlammiges Watt) jede Menge einladender, breiter Sandstreifen hat, von denen aus es sich bequemstens lossurfen und/oder in die Wellen eintauchen lässt. Kurtaxe und Strandwärter braucht es eher weniger, die können wir getrost den Prominentenpromenaden überlassen. Aber so ein Strand an sich ist doch nicht schlecht - und gepflegt werden kann er auch von der Community selbst, wenn man ihr geeignete Geräte zur Verfügung stellt.

Nun muss man so ein Bild ja nicht überstrapazieren, nur weil die allenthalben ausgebrochene Urlaubssaison dazu verführt.
Aber um es ausnahmsweise noch mal ein winzig kleines Stückchen weiter zu treiben (wie man sich denken kann, will das Medium von HOME MADE heute noch irgendwo hinkommen mit seinem Sermon):

Sandstrände i.o.g.S. wären dann mit einschlägigen Sammlungsschwerpunkten ausgestattete Plattformen wie scene.org oder der entsprechende Bereich von archive.org.
Und einen ganz besonders feinen haben kürzlich DiplomandInnen der HGKZ Zürich bereitgestellt:
topFREE40.org will nicht nur eine Plattform für Netzlabels sein und ein Distributionskanal für deren Releases, sondern darüberhinaus eine Art Strandcafé. Zusätzlich soll es hier nämlich Goodies wie Hintergrundinformationen über aktuelle Entwicklungen in der Szene und in der Netzkultur geben. Soweit jedenfalls das Konzept.
Dass ein gepflegter Strand dieser Klasse zudem Standards wie Möglichkeiten zum gezielten Perlentauchen bietet, braucht man wohl kaum eigens zu erwähnen.

Ob und wie sich der Strand weiter ausdehnt, wird sich zeigen - eintragen können bzw. sollten sich die Labels künftig jedenfalls selbst.
Und nicht ganz uneigennützig wünschen wir topFREE40.org, dass die Sache mit dem Sandsammeln und -sieben an den Gestaden der freien Netzmusik weiter Spass macht bzw. in Zukunft weitgehend als selbsttragende Gemeinschaftsarbeit funktioniert.

P.S.
Woher das Medium von HOME MADE diesen Badeurlaubstipp hat?
Genau, treue Logbuch-LeserInnen wissen das natürlich: Lag sozusagen
in den letzten Tagen "in the air" - im Elektromagnetischen Sommer auf kanal 7.

Von miss.gunst am 03.08.2005 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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