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18.04.06

Radio 2.0 (SBAW)

rd20_ksw.gifNach dem nostalgischen Rückblick drängt sich durchaus die Frage auf, was morgen sein wird. Das wird natürlich heute bestimmt.
Ein Blog, das speziell diese Perspektiven im Auge hat, ist tatsächlich in der unmittelbaren Nachbarschaft zu finden.
Grund genug, es hier mal vorzustellen - mal ganz abgesehen davon, dass sich der Termin für die Swiss Blog Awards nähert und das Medium ein wenig Zahn zulegen sollte, wenn es in seiner Mini-Reihe wenigstens eine Hand voll Vorschläge vorzeigen können will.

Die Rede ist natürlich von Radio 2.0 - bekanntlich nur eines von mehreren Blogs, in und mit denen sich Patrik Tschudin engagiert.

Nicht bekannt? Na dann: Neben dem vor einiger Zeit schon freudig verankerten Kunst- und Kultur-Interview-Blog ArtCast und der Mitarbeit im infamen infamy-Blog wären da beispielsweise die liebevollen Lektüren einer bekannten Tageszeitung gewidmeten Bazismen, die (nomen est omen) fröhliche Wissenschaft sowie die kritische Betrachtung einer vielleicht weniger fröhlich stimmenden Wissenschaft, nämlich der das gleichnamige NCCR-Forschungsprojekt unter die Lupe nehmende Sesam Watch-Blog. Kurzum, hier haben wir tatsächlich das, was man einen Blogger aus Leidenschaft nennen könnte - wobei sich letztere eben auch mit handwerklicher Professionalität paart, denn Tschudin ist zugleich Radio- und Print-Journalist.

rd20_g.gifDem Umstand, dass er sich als solcher für die Zukunft der Medien interessiert, in und mit denen er arbeitet, verdankt sich natürlich auch Tschudins Radio 2.0-Blog. Mitlesen ist mithin für alle, die dieses Interesse teilen, eine gute Sache.

Im Fokus stehen dabei sowohl die technischen Entwicklungen als auch Ideen rund um die Frage, was mit ersteren für das Radio, seine Strukturen und seine Inhalte anzufangen ist.
Und natürlich wird auch die ökonomische Gemengelage im Hintergrund beobachtet.
Das alles zunächst einmal aus Schweizer Perspektive - aber keineswegs ausschliesslich, denn wenn es auch um das Netz geht, muss der Blick bekanntlich über nationale Tellerränder hinausgehen.

Ob allerdings das Radio 2.0-Motto "morgen klingt alles anders" zutrifft?
Nun, das werden wir wohl noch sehen - oder besser gesagt, hören...

Von miss.gunst am 18.04.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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