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11.08.06

Ho-Made Instruments (mit WRT)

bhbp_ksw.gifLieber nicht nachfragen, in welchem Zipfel des Kulturbeutels sich dieser Beitrag zur Instrumentenkunde ausgraben liess.
Aber zum Thema gehören sie auf jeden Fall: Bret Harts "Ho-Made Instruments".

Im gleichnamigen Artikel - ursprünglich 2001 im Magazin von "Aural Innovations" erschienen - stellt der Musiker seine selbstgebauten Instrumente vor; bei den meisten handelt es sich um elektronisch amplifizierbare Variationen auf mehr oder weniger klassische Klangkörper, deren Ahnen allerdings aus den unterschiedlichsten kulturellen Geographien stammen.

Das Schöne daran: Alle Instrumente werden mit nicht nur mit einer kleinen Graphik vorgstellt, sondern auch im Hinblick auf ihre jeweiligen musikalischen Qualitäten kommentiert (und zwar auch dann, wenn diese offenbar nicht so berauschend ausgefallen sind). Lustige und skurrile Stücke sind da auf jeden Fall dabei - und schon die Namen wie "Bat Phone" oder "Hose Bone" machen neugierig, wie das Ganze wohl in Aktion klingen mag.

Um darüber etwas mehr zu erfahren, muss man sich allerdings zu Bret (Harold) Harts Heimseite begeben. Auf der findet man dann nämlich dann eine ganze Sammlung selbstgebauter Instrumente wie den "Electric Rainstick", den "Heuler" bzw. "Howler", den "barstool-o-caster" oder eine ganze Familie putziger "Gustophone(s)".

bhbp_g.gifUnd noch einiges mehr. Das einstmals wohl bunte Angebot von mp3-Clips mit Kostproben für die Öhrchen ist allerdings arg ausgedünnt - die meisten Anker führen in die Wüste. Diejenigen jedoch, die funktionieren, lassen ahnen, wofür die wunderschönen Instrumente vorzugsweise Verwendung fanden bzw. finden.

Darauf kommt man (und hier schlägt die Stunde der Wahrheit, was das einleitende Gemurmel in den nicht vorhandenen Bart des Mediums betrifft) freilich auch, wenn man den Fundort des eigangs verankerten Artikels, also die "Aural Innovations" Hauptseite aufsucht.
Die ist nämlich Mitglied in einem Krautrock-Webring bzw. beim krautrock.net.

Klar, das Synonym für ein verdienstvolles Kapitel Musikgeschichte.
Aber, nunja. Nicht unbedingt jedermanns/fraus/mediums höchstes akustisches Plaisir.
Wen es jedoch gelüstet: Da hätten wir dann gleich noch eine Handvoll Webradio-Tipps:
Nämlich neben dem Krautrock-Webradio "Cosmic Vibrations" gleich noch die Radio Shows von Aural Innovations, zu denen u.a. ein einschlägig möbliertes "Electronic Cottage" und eben Bret Harts "The Ear-Relevant Music Hoedown" gehören.
Und noch einige weitere, von denen manche mindestens von der Benamsung her gar nicht mal so sehr nach Krautrock tönen.

Ja dann: En Guete. Das Medium jedenfalls wird da mal tapfer testen und die geneigten LeserInnen wissen lassen, wenn es auf echte Perlen stösst...

[Bildchen: Steht ja dabei und ist auch entsprechend verankert - das wundervolle "Bat Phone" von Bret Hart]

Von miss.gunst am 11.08.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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