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13.08.06

Radiotheorie(n)

rt_ksw.gifNachdem Bert Brechts Beiträge zur Radiotheorie im gestrigen Eintrag zwar kurz erwähnt, aber nicht weiters erläutert wurden (bzw. die Zuständigkeit für Letzteres schnöd einem Text-Anker und der Radiostunde von Jens Brüning überlassen blieb), soll doch noch ein bisschen mehr Futter zum Thema im Zettelkasten landen.

Einen guten Einstieg bietet natürlich wie so oft der entsprechende Artikel in der Wikipedia - zumal er sich vor allem anderen auf Brecht konzentriert und dessen Kernaussagen zum Thema knapp zusammenfasst.

rt_g1.gifAber vielleicht auch ein bisschen zu knapp, weshalb es bereits gestern den Ankerwurf auf die ausführlicheren Passagen aus dem speziell Brechts Radio-Theorie gewidmeten Abschnitt des zwölften Kapitels aus einer der Vorlesungen des Projekts "Literaturwissenschaft Aktiv" gab (Uni Duisburg-Essen; verfasst von Hanna Köllhofer, wenn wir schon bei den Credits sind - und ganz offenkundig die Quelle des Wikipedia-Artikels).

Für auf Brecht zurückgreifende, aber mit Blick auf das Digitale Radio weiterführende Überlegungen lässt sich da ergänzend noch Martin Hufners Sendeskript "Hier ist Radio Datenbank" (2000) empfehlen. [Beiseit: Eine Perspektive, für die der geneigten Leserschaft vor einiger Zeit mal Patrik Tschudins Radio 2.0-Blog ans Herz gelegt wurde...]

Aber auch sonst sollte man sich nun nicht allein auf Brecht und die Folgen beschränken. Gerade auch, was die historische Verortung des Mediums (scil.: Radio) betrifft.

rt_g2.gifWeit mehr spannende Texte zum Thema, als sich hier im Einzelnen aufzählen lassen, finden lesefreudige Menschen auf der Heimseite des Medienwissenschaftlers und Deutschlandradio-Kultur-Leiters Wolfgang Hagen.

Womit erst einmal vorgesorgt sein dürfte für einige Zeit.
Trotzdem kann sich das Medium nicht verkneifen, abschliessend noch auf eine weitere Lieblingsfutterraufe hinzuweisen.
Denn auch im sowieso und rundum hochgeschätzten ubuweb - aus dem im Log.Buch bislang vor allem das eine oder andere Stückchen Ohrzucker bezogen wurde - hat es eine kleine online-Handbibliothek zur Radiotheorie.

Mit den dort versammelten Essays von Christof Migone und Gregory Whitehead werden natürlich auch noch weitere Türen zu ganz anderen Horizonten aufgemacht. Aber die schauen wir dann ein andermal ausführlicher an. Versprochen.

Von miss.gunst am 13.08.2006 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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