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02.07.07

befremdendes feedback (modes of listening)

mof_ksw.gifMontag ist ja immer ein guter Tag für Mitteilungen. Diese will auf die Option verweisen, sich für einen Workshop anzumelden, der Anfang Oktober im Rahmen des steirischen herbst 07 stattfinden wird.
Und der sich mit "Modes of Listening – The Alienating Feedback of Sound", also grob übersetzt: Weisen des Hörens und dem befremdenden Feedback von Klang zu beschäftigen verspricht.

mof_g1.gifDas klingt ja für sich genommen schon mal - nein, eben weder befremdend noch befremdlich, sondern schlicht: ziemlich spannend, oder nicht?

Um so mehr aber, wenn man sieht, wer dahinter steckt und wer auf der Seite der Workshop-Leitenden mit von der Partie ist:

Zu letzteren zählen Philip Jeck (vielleicht dem einen oder der anderen auch über seine Zusammenarbeit mit Jacob Kirkegaard bekannt; mehr zu Letzterem s.a. hier), Francisco López (s. a. den Eintrag zur transmediale 06, wo er seinerzeit im Tesla Berlin an Pablo Venturas "Kubic's Cube" mitwirkte), Staalplaat Soundsystem (sagt allen etwas, oder?) und der Philosoph Matthias Vogel.

Und ausgedacht haben sich das ganze Thomas Lamberty (u.a. Merve-Verlag), Heike Schleper und Berhard Schreiner; letzere beide von FreundInnen experimenteller Musik nicht nur wegen die Organisation einschlägiger Veranstaltungen in Frankfurt geschätzt, sondern auch für ihr Label feld.

mof_g2.gifMal ganz abgesehen davon, das die beiden auch schon für den letzten steirischen herbst eine einschlägige Musikreihe kuratiert hatten ("Double Feature", mehr dazu im Eintrag vom 07.10.06).

Worum es nun bei dem Workshop gehen wird? Grob gesagt: Um die Erkundung von Hörweisen, auf theoretischem und praxisgenährten Wege - mehr dazu in der Ankündigung.

Unbedingt erwähnenswert: Anmelden kann bzw. muss man sich per pdf-Formular plus Unterlagen wie C.V., und zwar bis spätestens 18.07.
Wer also Zeit und Lust hat, sich vom 01.10. bis 06.10. in Graz mit Weisen des Hörens und dem befremdenden Feedback von Klang zu beschäftigen: Go!

[Bildchen: An denen sind natürlich nicht die Workshop-OrganisatorInnen schuld. Aber was hilft's. Immerhin vielleicht ein bisschen befremdend und auf diesem Umweg dann doch auch ein kleinwenig passend, wenigstens.]

Von miss.gunst am 02.07.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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