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03.07.07

found tapes ff.

gtk_ksw.gifZur Abwechslung bzw. aus gegebenem Anlass mal wieder etwas zum Thema Found Tapes.
In diesem Fall ein Einzelstück, das aber nichts desto weniger einen Vermerk im Zettelkasten verdient. Zumal sich dieser aktuell mit einem kleinen Ausstellungs-Tipp verbinden lässt.
Doch davon unabhängig wäre es angesichts des dräuenden Aussterbens dieses Mediums wohl allweil sträflich, wenn sich Kassettengeschichten-FreundInnen dieses Exemplar entgehen liessen.

Finden und anschauen kann man es auf den Heimseiten von Claire Fontaine (nicht zu verwechseln mit dem Papeterie-Hersteller nahezu gleichlautenden Namens, von dem tatsächlich auch das brave Medium seit Jahr und Tag seine Notizheftlein bezieht =8))

gtk_g1.gifClaire Fontaine ist nämlich eine Ready Made Künstlerin, ge- bzw. erfunden von einem französischen Künstlerkollektiv. Selbiges wiederum bestreitet zur Zeit eine Folge der Ausstellungsreihe "How To Cook A Wolf", mit der die Kunsthalle Zürich in diesem Jahr ihren "Parallel"-Projektraum bespielt.

Deren Besuch kann an dieser Stelle natürlich sowieso wärmstens empfohlen werden - zumal ja schon das Prinzip der Ready Made(-)Künstlerin per se aus HOME MADE-Perspektive sehr sympathisch ist. Wobei dieser Begriff nota bene nicht nur gute Teile des Werks, sondern eben auch dessen Autorin meint.

Um so erfreulicher aber, im Konvolut des ersteren tatsächlich auch ein Found Tape zu finden. Besonders prima: Dass man sich "Counter-poison/Intermission" (so heisst die 2004 - nunja: wie es im Grunde natürlich auch für die meisten der klassischen Ready Mades sowie speziell auch für die Ready Made Künstlerin Claire Fontaine gilt: nicht wirklich nur gefundene Kassettengeschichten-Arbeit nämlich) auch online anhören kann.

[Bildchen: Zeigt nicht etwa "Counter-poison/Intermission", denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wollen auch Ready Made Künstlerinnen vor Reproduktionen angefragt werden, und dafür war wie so oft keine Zeit. Die Credits für die Vorlage zur ReadyMade-basierten Eigenproduktion gehen daher - ebenfalls: wie so oft - an die Wikipedia Commons, und in diesem Fall speziell an Philip Bosma und das grosse GNU]

Von miss.gunst am 03.07.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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