« Schöner Lichtwerfen Lernen | Hauptseite | auf den spielplatz! (time's up @ tesla) »

05.07.07

nicht mein problem?

pulfl_kswn.gifTja, genau das ist die Frage. Gestellt wird sie von einer zweitägigen Veranstaltung, die diesen Freitag und Samstag (06.und 07.07.07) in der Shedhalle Zürich stattfindet.
Und die womöglich auch für den einen oder die andere LeserIn dieses Logs interessant sein könnte. Schliesslich sind nicht nur Musik Medien Kunst, sondern auch die DIY-Kultur derzeit ziemlich Pop.
Was das mit Problemen zu tun hat, die man hat oder nicht?

Womöglich so einiges. Erst einmal aber, ganz pragmatisch angegangen, lautet der vollständige Titel der Veranstaltung "Das ist nicht mein Problem. Pop und Überleben", und gehen soll es an den beiden Tagen unter anderem um folgende Fragen:

Wenn Pop zum guten Ton gehört, wo sind dann die Gegenbewegungen? [...] Wie überwintern Proteste? Wie schlagen sich Alternativen durch? Was überdauert den Hype? Und wie (über-)lebt es sich mit Poparbeit?

pulfl_g.gifAnnehmen werde sich ihrer zwei kompetent besetzte Podien, das erste am Freitag mit Mercedes Bunz (eigentlich Ex-De:Bug, aber der Zeitschrift schon noch immer verbunden und ihren Inhalten sowieso), Martin Büsser (der nicht nur das extrem empfehlenswerte Magazin testcard herausgibt, sondern im und mit dem Ventil-Verlag auch haufenweise Bücher, die kritische Perspektiven auf Pop- und Subkultureb liefern) sowie Sonja Eismann (deren Beiträge bis vor kurzem Intro zu einer lesenswerten Zeitschrift machten, die ansonsten für die Spex und Jungle World schreibt und zudem treuen LeserInnen auch über den Eintrag zur Ausstellung DIY - Wir machen es uns selbst! in Erinnerung sein dürfte).

Auf dem zweiten am Samstag werden sich dann Big Zis, Dani Oertle (u.a. beim Sündikat und bei Offstream engagiert), Bjørn Schaeffner (u.a. kommerz.ch-Autor und mit dem leckeren Wellensitten bei Radio RaBe) und Samuel Iseli (von der BOSCHbar) über "die Alternative als Arbeitsalltag" unterhalten.
Beide Podien jeweils um 19:00 Uhr (Freitag gibts als spezielles Goodie im Anschluss dann noch ein Tanzvergnügen, den rave au lac in der Roten Fabrik).

Sonst noch wissenswert: Veranstalterinnen des Symposiums sind die Zines Elend & Vergeltung (dessen zweite Ausgabe nach laaangem laaangem Warten in der Tat: endlich! da ist - und an dieser Stelle auch wärmstens empfohlen sei!!!) und kommerz.ch.

Und: Anlass des Ganzen ist natürlich die Ausstellung "lost & found" - längst getestet und für gut ganz grossartig befunden; sollte, zumal sie zahlreiche Projekte mit engem Bezug zu diversen DIY-Kulturen (vor allem viele tolle Zines, Zines, Zines!!!) versammelt, hier schon längst mal ausführlicher vorgestellt werden. Jedenfalls, so noch nicht dort gewesen: So nebenbei kurz vor den Podien durchschlendern ist keine gute Idee. Besser für den Besuch besser einen oder zwei Tage extra reservieren. Es lohnt sich. Wirklich. Sehr.

Von miss.gunst am 05.07.2007 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

Kommentare

Kommentieren:

Thanks for signing in, . Now you can comment. (sign out)

(If you haven't left a comment here before, you may need to be approved by the site owner before your comment will appear. Until then, it won't appear on the entry. Thanks for waiting.)


Daten merken?