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10.02.10

A MAZE festival

amzsp-ksw.gifMit Blick zurück auf die transmediale-Tage in Berlin muss natürlich noch ein zweiter Anlass Erwähnung finden, den FreundInnen der Game-Kultur im Kalender stehen hatten: Das A MAZE Festival.

amzsp-02.gifMal ganz abgesehen davon, dass die 2008 gegründete Initiative über die wohl niedlichste Grafik-ID ever verfügt (siehe allein die A MAZE-timeline, den Festivaljingle kann man bei Youtube anschauen) und insgesamt sehr rege ist, hat A MAZE in diesem Jahr wieder eine mehrtägige Feier der Kreativität rund um die diversen Konvergenzen und inter/trans/crossmedialen Aspekte des Mediums Computerspiel auf die Beine gestellt - mit Ausstellung(en), Konferenz, Workshops, Panels und und und....

Wobei es das A MAZE Festival auszeichnet, dass bis auf die naturgemäss mehr auf Präsentation und Diskussion ausgerichteten Panel/Konferenz-Module fast alle diese Levels spielbar sind. Und das gilt nicht nur für die Installationen und die Ausstellung, deren Fokus diesmal - direkt ans club transmediale festivals andockend - auf Musik in Games bzw. Games steuerte, bei denen Musik ein zentrales Element ist (auch hier gibs einen kleinen Einblick im Bewegtbild bei Youtube und es gibt eine ganze Reihe lesenswerter Artikel dazu im A MAZE Journal).

amzsp-01.gifIm Global Game Jam wiederum - seinerseits schon ein Festival-im-Festival - ging es darum, in gut 24 Stunden gemeinsam Spiele bzw. Gameplays zu entwickeln. Wer nicht glaubt, dass das geht: Ergebnisse stehen bereits im Netz.

Und dann gab es auch dieses Jahr wieder den A MAZE Jump'n'Run Bonus Cheat - die finalen Clubnächte mit Game-Performances und Installationen zum Mitspielen (wieso weshalb warum: siehe eine kleine Überschau bei A MAZE. Ist mittlerweile natürlich nurmehr just for the records, aber ein paar Beiträge wollen aus nahe liegenden Gründen in unseren Zettelkasten wandern:

Erstens, Wiijtimsky, der - wie weiland 2008 beim DIY Festival auch von Bruno Spoerri vorgeführt - die Wii-Interfaces bzw. Fernbedienungen für seine Musikperformances nutzt.

amzsp-03.gifZweitens, Fiju2 von Julian Oliver (der auf der transmediale u.a. mit dem "Artvertiser" vertreten war - weil hier gleich das ganze Game als Musikinstrument funktioniert.

Drittens, nicht nur aus Fantreue (s.a. im hauseigenen Archiv), sondern ebenfalls wegen kreativer Nutzung von Gameware: die Atari Live Pixel Bomb Performance von STU und Raquel Meyers.

[Bildchen: Ja, ganz schön anstrengend dauernd etwas passendes imaginieren zu müssen. Haben also unseren kleinen Knopf ins Maze geschickt. Springen und Rennen hilft in einem Labyrinth allerdings nicht sehr viel weiter... Grand Merci fürs Original-Maze (das sogenannte Kretische) geht übrigens an AnonMoos, der die Vorlage den Wikimedia Commons bzw. in die Public Domain gespendet hat. Dort fände sich übrigens auch die Hilfe für den Verirrten. Theoretisch. Denn wir waren ja ganz gemein und haben das Labyrinth in eines verwandelt, aus dem es definitiv kein Entrinnen gibt. Minos hätte seine Freude daran gehabt...]

Von miss.gunst am 10.02.2010 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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