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28.08.10

DIY Makeaway und DIY Panel @ ISEA2010

issmgk-ksa.gifDo It Yourself gab's auf der ISEA in Dortmund nicht nur in Sachen Bärtierbeobachtung, sondern auch mit dem DIY Makeaway der Schweizer MechatronikerInnen. Und zudem wurde ein paar Räume weiter im Rahmen eines eigenen ISEA-Konferenz-Panels über Nutz und Lust von DIY Workshops nachgedacht.

[Beiseit und gleich vorab: Der fiesen Lichtverhältnisse im Hause wegen gibts im Folgenden keine Bildchen vom Panel, sondern optisch steigen wir gleich aufs Machen beim Makeaway ein... wobei übrigens von den notorischen SGMK-Noisemakern auch in der Runde die Rede war und davon, dass wir den selbstgemachten Lärm mitunter mehr lieben als die Stradivariklänge von nebenan...]

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Zusammen mit HOME MADE-Kollegen und Digital Brainstorming-Blogger Dominik Landwehr als Moderator sassen um den runden am Sprechertisch: Antti Ahonen (Künstler und Experimentalelektroniker aus Finnland sowie Mitbegründer des pixelache-Festivals), Escher Tsai (Kunsthistoriker aus Taiwan, der das ADAC ACER Digital Art Center in Taipei leitet und die experimentelle Plattform "dimension" sowie das DIY DIWO-Festival "playaraound" mit ins Leben gerufen hat), PEI (Musikerin und Künstlerin, die ihre Zeit zwischen Basel und Taipei teilt, wo sie ebenfalls playaround mitorganisiert und die nebenan zusammen mit kiilo, Effi, Marc und Stahl den SGMK makeaway betreute), Ricardo Peach (aus Südafrika stammender Australier, der das experimentelle Kunstformen fördernde Inter-Arts Office at the Australia Council for the Arts leitet) und der uns natürlich eh bestens bekannte SGMK- und hackteriaktivist Marc Dusseiller.
[ ... dessen PDMS-bioelectronix-Baustelle im Dortmunder hackteria-Lab hier flink nochmal eingeschmuggelt wird - passt doppelt, denn es sind ja auch die attraktiven makeaway-Sticker mit im Bild ...]
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Um die Debatte rund um Medien, Kunst und DIY-Workshops anzuwerfen, gabs eine kleine Sammlung von Thesen und Fragen: Zum DIY-Boom in der Kunst- und Medienszene sowie dazu, welche Rolle Workshops in diesem Zusammenhang spielen; dazu, welches besondere Potential DIY-Workshops haben und ob das vielleicht auch ausserhalb des Kunst- und des Amateurkontexts interessant sein kann. Besonders spannend: diese Fragen mal im internationalen und interkulturellen Vergleich zu diskutieren, wo neben unterschiedlichen Ökonomien auch unterschiedliche Traditionen des Selbermachens im Hintergrund stehen.
[... wobei speziell die Ökonomien gern dafür sorgen, dass DIY süss und zugleich autsch sein kann, beim makeaway gabs beides gleich in Tüten ...]
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Schade nur, dass die anderthalb Stunden viel zu schnell verflogen sind und man schon wieder in die nächsten Panels huschen musste, wo es gerade erst so richtig spannend zu werden versprach. Aber das ist natürlich eine klassische Konferenzmalaise (und war auch bei anderen Panels so).
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Umso besser daher, dass es auch die Möglichkeit gab, sich nebenan beim DIY Makeaway-Workshop gleich wieder in die Praxis zu stürzen - an der sich am Ende jede Theorie bewähren muss.
[... und hier haben wir sie denn auch mal brav ins Bild gebannt, die Theorie ...]
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[... von da aus aber wieder auf zur Praxis, denn ...]
Und wie man letztendlich immer wieder sieht: Im Tun liegt ganz offentsichtlich ein eigenes Glück ...
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Von miss.gunst am 28.08.2010 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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