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16.11.10

NODE10 lädt ein...

nd10lg-ksw.gif... in den nächsten Tagen mit dabei zu sein, wenn sich Nerd, Newbies und Neugierige in Frankfurt am Main zu Workshops, Vorträgen, Ausstellungen und Performances zusammenfinden.

Ausgangspunkt für alle diese Aktivitäten ist VVVV, ein OS Toolkit für digitale Videoproduktion und -steuerung, das 1998 aus der Frankfurter Werkstatt von meso hervrgegangen ist. Zum zehnjährigen Jubiläum - also 2008 - beschloss die wachsende VVVV-Fan-Gemeinde, ihr Netzwerk zum Knoten zu vedichten. Und gab dem Vorhaben gleich einen passenden Namen: NODE.

Nachdem schon NODE08 mit einem ziemlich beeindruckenden Programm aufwarten konnte - fast eine ganze Woche Workshops rund um VVVV für die Aktiven, tägliche Vortrgs-Inserts und ein Symposium sowie Installationen von KünstlerInnen an verschiedenen Orten der Stadt - wird nun zur zweiten Ausgabe gleich noch mal draufgelegt.

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Zentraler Ort der NODE10 ist diesmal der Frankfurter Kunstverein. Dort finden nicht nur Teile der Workshops und das tägliche Abendprogramm mit Konzert-Performances und dem beliebten Patcher (sic!) Kucha statt, das den TeilnehmerInnen eine Bühne bietet, aus ihren aktuellen Projekten zu berichten.

Zudem gibt es eine Ausstellung zu sehen, für die NODE-Mitbegründer Eno Henze keinen Geringeren als Marius Watz (mehr im hauseigenen Archiv) als Ko-Kurator gewinnen konnte.

Das Thema "abstrakt Abstrakt - the systemized world" leitet sich zwar durchaus aus der Auseinandersetzung mit VVVV und dem ab, was VVVV leistet. Die Schau selbst aber greift sehr viel weiter und lotet einen Radius aus, in dem neben digital generierten Arbeiten beispielsweise auch deren Styroporblock um Styroporblock gefügtes Äquivalent analog 3D beeindrucken kann (s. John Powers' "Fat Bastard). Eine direkte Brücke zwischen beiden miteinander korrespondierenden Systemen bzw. Welten schlagen die kinetischen (Klang-)Installationen von Zimoun und Ralf Baecker (The Conversation , kongeniale Nachfolgerin des wunderbaren "Rechnenden Raums" - da wird es auch mal Zeit für eine eigene Ode resp. einen Eintrag in den Zettelkasten).

Und auch das ist noch nicht alles, denn es gibt mit der Diamantbörse bzw. NODE Deluxenoch einen weiteren Spielplatz, an dem wiederum nicht nur Workshops stattfinden, sondern auch noch eine zweite kleine Schau mit Arbeiten, die zuvor vom talentierten Nachwuchs eingereicht und dann von einer Jury ausgewählt worden sind.

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Plus, dann wieder im Kunstverein, am Samstag (20.11.10) noch einen ganzen Tag lang Vorträge und Symposium.

Kurzum: Gibt viel zu sehen, viel zu hören. Und eben nicht nur für VVVV-Nerds, sondern für alle, die sich für die kreativen Potentiale der Arbeit mit Progammen, Platinen, Systemen und Maschinen interessieren. Ein echter Netzknoten, an den man prima anknüpfen kann.

[Bildchen: Aus dem Cover des Node-Katalogs, in dem es neben Programminfos u.a. auch Texte zur allen in den Ausstellungen gezeigten Arbeiten gibt. Und der Festival-Pass, heuer mit Bändchen in leuchtendem Orange.]

Von miss.gunst am 16.11.2010 | Anker zu diesem Artikel | Kommentare (0)

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